Jeder Tierfreund stößt irgendwann auf PETA... Drucken
Geschrieben von: Peter F. Cronau/ dl   
Mittwoch, 13. Mai 2026 um 11:48

Die in den USA gegründete Tierschutzorgansation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) mit Ableger auch in Duetschland fordert u.a. die Streichung von Reiten aus dem Olympischen Programm, nennt den Pferdesport Tierquälerei und fordert, keine Pferdesport-Veranstaltungen mehr zu besuchen. Auf PETA stoße irgendwann bewusst oder unbewusst jeder Tierfreund, meint „Pferdedoc“ Dr. Peter F. Cronau und schreibt dazu:

Gänsereiten ist eine Tradition in Wattenscheid. Dieses Brauchtum besteht seit dem Jahr 1598. Früher wurde im Sattel an der lebendigen Gans gezogen, dann kam die tote Gans und heute nicht mehr ganz traditionell die Plastikgans. So hat man die Tradition dem Zeitgeist angepasst. Am Rosemontag wird die Gans ausgeritten, ein großes Volksfest mit über 10.000 Zuschauern. Die sogenannten Tierschützer verabscheuen diese Tradition und warfen Kracher und Böller in die Pferdebeine.

Ist das Tierschutz ?

Es ist bekannt, dass sogenannte Tierschütze auf einer Netzfarm nachts die Boxen öffneten, sodass Tausende Nerze in die „Freiheit“ fliehen konnten - und draußen verhungerten, weil sie der natürlichen Nahrungsbeschaffung ja entwohnt waren.

Ist das Tierschutz ?

Im Kontext der Tierversuche hat sich einiges getan. Trotzdem wurden in Deutschland 2024 noch 1,33 Millionen Wirbeltiere direkt zu Tierversuchen eingesetzt. Die meisten Versuche dienen der Grundlagenforschung und unterliegen strengen Genehmigungsverfahren. Die KI-Technologie und die Forschung nach tierversuchsfreien Methoden sind im Gange und werden zu weiteten Einschränkungen führen. Versuche für Kosmetik sind inzwischen verboten.

Dem Hype um den Buckelwal „Timmy“ ist entgegenzusetzen, dass neben natürlichen Gründen tausende Wale auf den Weltmeeren durch Hunger oder Krankheiten und natürliche Sterblichkeit sterben. Durch menschliche Aktivitäten sterben etwa 320.000 Wale weltweit (Beifang, Schiffskollisionen, Walfang).

In den USA existiert eine Gesellschaft, die sich Humane Society nennt. 2025 wurde sie in Humane Wold for Animals umbenannt. Schon vor den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta machte diese Gesellschaft Furore, als sie drohte, den Eventing Wettbewerb massiv zu stören. Prominente bekannte Personen wie Ursula Andress und Tom Selleck wurden als Tiersympathisanten eingesetzt. Das Organisationskomitee der Olympischen Spiele von Atlanta (Atlanta Committee of Olympic Games), kurz ACOG, machte sich deshalb Gedanken, wie man die negative Meinungsbildung verhindern könnte und lud die Reitsportgegner zu den Vorolympischen Wettkämpfen in der Vielseitigkeit ein Jahr davor auf die Bouckaert Farm ein, setzte sogar einige der militanten Personen an den Hindernissen als Helfer und Hilfsrichtet ein. Dadurch kam es zu einer Solidarisierung untereinander - und die dicke Luft war raus...

Ein paar reelle Gedanken zum echten Tierschutz sind manchmal hilfreich...

 

 

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