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Franzose Delaveau German Master - Europa vor Gründung eines eigenen Verbandes PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Samstag, 21. November 2009 um 17:12

Stuttgart. Nach Stuttgart wollten alle Springreiter von Anfang an, sie wurden entweder am Bahnhof oder am Flughafen angeholt. Nirgendwo wurde an Reitern ein derartiger Service betrieben wie in Stuttgart. Und es gab von Anfang an vor 25 Jahren neben schöner Betreuung auch ordentlich Preisgeld zu gewinnen. Deutschland hat viele Hallenturniere, das Beste ist Stuttgart und wird es in Konkurrenz zu Leipzig auch mal zunächst bleiben...

Der CSI in der Schleyerhalle hat zwei Höhepunkte – den German Master am Freitagabend und den Großen Preis als Weltcupspringen am Sonntagnachmittag beim Finale. Sieger um den Master-Titel wurde Patrice Delaveau. Er siegte im Stechen auf der zwar französisch gebrannten Stute Katchina Mail mit dem Holsteiner Vater Calvaro. Beim Masterspringen geht es jeweils um einen besonders teuren Wagen des Hauptsponsors Mercedes Benz, mit dem fuhr eben dieser 44 Jahre alte Delaveau aus der Halle, der als Nachwuchsreiter alle Titel gewann, dann auch mit Eugenie Legrand aus der berühmten Musikerfamilie  - jetzt Madame Angot - verheiratet war, nun zum zweiten Mal in der Schleyerhalle auftreten durfte. Im Stechen um den begehrten 51.780 Euro teuren GLK 350 schlug er seinen Landsmann Michel Robert auf Kellemoi de Pepita um neun Hundertstelsekunden, was der verschmerzen dürfte, gewann er doch genau vor einer Woche in Doha auf eben dieser wunderbaren  Stute das Finale der Global Champions Tour, was ihm 300.000 Euro einbrachte, in Stuttgart war das Preisgeld etwas bescheidener, 16.000 €. Dritter und damit bester Deutscher wurde der zweimalige Weltcupgewinner und frühere Mannschafts-Olympiasieger Marcus Ehning (Borken) auf Leconte (12.000 €).

 

Laura Bechtolsheimer im GP de Dressage

 

Gewinnerin des Grand Prix zur Teilnahme am Grand Prix Special wurde die Europameisterschafts-Zweite mit der Mannschaft, die in Mainz geborene Britin Laura Bechtolsheimer auf  dem dänischen Wallach Mistral Hojris mit 77,191 Prozentpunkten vor der früheren Team-Olympiasiegerin und zweimaligen Weltcupgewinnerin Monica Theodorescu (Füchtorf) auf dem Württemberger-Wallach Whisper (71,957) und dem deutschen Derbysieger Christoph Koschel (Hagen a.T.W.) auf Donnperignon (71,319). Hinter der Schwedin Tinne Vilhelmsson-Silfven auf Favourit (70,468) platzierte sich Mediencup-Gewinnerin Anabel Balkenhol (Rosendahl) auf dem talentierten Wallach Dablino (69,745), sie war im Grand Prix zur Kür auf Rubins Royal hinter dem holländischen Doppel-Europameister auf Totilas Zweite geworden.

 

Europa vor Gründung eines eigenen Verbandes

 

Nach dem desaströsen Entscheid der Generalversammlung des Weltverbandes (FEI) in Kopenhagen gegen die Stimmen der meisten europäischen Föderationen kündigte am Rande des 25. Turniers in Stuttgart der deutsche Präsident Breido Graf zu Rantzau an, gegen diese Abstimmung würden alle rechtlichen Schritte ausgeschöpft. Zum Entsetzen vor allem der deutschen Teilnehmer wurden auf der FEI-Versammlung wieder Schmerzhemmer und andere bisher verbotene Medikamente im Turniersport erneut zugelassen. Das nahm Frank Kemperman (Niederlande), Geschäftsführender Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV), zum Anlass zur Aussage, er wisse nun nicht mehr, wie er sauberen Sport der Öffentlichkeit klar machen könnte.

 

Was früher schon lange im Gespräch war, scheint nun Wirklichkeit zu werden: Die Gründung eines europäischen Reiterverbandes. Zunächst will man mit einem Forum auf europäischer Ebene beginnen...

 

FEI-Präsidentin Prinzessin Haya hatte in Kopenhagen den Vorschlag, gegen die Zulassung bisher verbotener Medikamente nochmals abstimmen zu lassen, abgeschmettert. Ihrem selbstherrlichen Verhalten muss endlich Einhalt geboten werden. Sie sollte mal einen Kursus an der Deutschen Volkshochschule in Demokatie belegen.... Die Adelsherrschaft ist abgeschafft, was wohl noch nicht bis zu ihr durchgedrungen scheint...