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Abschluss Superliga: Frankreich Erster - Deutschland Dritter PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Sonntag, 09. August 2009 um 00:01

Dublin.  Nach Sieg 2007 und dem dritten Platz im Vorjahr belegte eine deutsche Springreiter-Equipe mit Equipe-Chef Sönke Sönksen (71) in diesem Jahr bei der „Horse of the Year Show“ in Dublin einen sechsten Platz zum Abschluss in der Superliga des Nationenpreises. Dafür große Freude in Italien trotz Abstiegs: Unter dem neuen Coach Markus Fuchs (Schweiz) gelang gleich ein Erfolg. Und noch ein Gewinner: Frankreich.

 

Die Serie der Nationen-Preis-Superliga schloss nach acht Wettbewerben mit dem Gesamterfolg von Frankreich vor den USA und Deutschland. Absteigen müssen – zunächst - aus dem Kreis der zehn Teilnehmer Belgien und Italien. Sie können jedoch beim Relegationsturnier in Barcelona (7. bis 20. September) nachträglich den Klassenerhalt schaffen. Frankreich, nicht für Olympia 2008 qualifiziert, zweimal Mannschafts-Weltmeister, reichte an traditioneller Stätte, wo Norbert Koof auf Fire 1982 Weltbester wurde, ein dritter Platz zusammen mit den USA (jeweils 20 Fehlerpunkte) zum Ligatitel. Sieger wurde überraschend mit dem erst seit einigen Wochen als Coach arbeitenden Markus Fuchs (Schweiz) Italien. Die Südeuropäer in der Besetzung Juan Garcia auf Hamilton, Guiseppe d`Onofrio auf Landzeu, Natale Chiaudani auf Seldana und Piergiorgio auf Kanebo gewannen mit zwölf Fehlerpunkten aus zwei Umläufen vor der Schweiz und den strafpunktfreien Briten (je 16). Fuchs, 54, mit 145 Ritten in einem Nationen-Preis gleichzeitig Weltrekordhalter, sagte hinterher: „Mit dieser Mannschaft fahre ich auch zur Europameisterschaft Ende des Monats nach Windsor – und ich erwarte ein ebenfalls gutes Resultat.“

Kein Finale mehr

Frankreich hatte die Nationen-Preise in Rotterdam, Aachen und nun in Dublin gewonnen, war außerdem Zweiter in Rom und Hickstead. Zu den Turnierplätzen der Superliga zählten La Baule, Rom, St.Gallen, Rotterdam, Aachen, Falsterbo, Hickstead und Dublin. Erstmals seit Jahren findet kein eigenes Finale mehr in Barcelona statt, dort wird – wie bereits gesagt – der Relegations-CSIO um den Ausftieg organisiert - dort, wo 1992 Nicole uphoff auf Rembrandt und Ludger Beerbaum auf Classic Touch die Olympischen Einzelgoldmedaillen gewannen.   

Kühner lieferte zweimal das Streichresultat

Die deutsche Equipe in der Besetzung Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) auf Lambrasco (0 und 10 Fehlerpunkte), dem zweimal wegen Verweigerung abgeläuteten Münchner Max Kühner auf dem neunjährigen Hengst Coeur de Lion, Andreas Knippling (Zülpich) auf Neolisto (4 und 4) und Toni Haßmann (Münster) auf der Oldenburger Stute Lolita (4 und 0) erreichte mit 22 Fehlerpunkten den sechsten Platz. Italien kassierte 64.000 Euro, an die Schweiz und Großbritannien gingen je 36.000, Frankreich und die USA ließen sich je 20.000 ausbezahlen, Deutschland erhielt 11.000 €. Belgien belegte den siebten Platz (28 Fehlerpunkte/ 8.000) vor Gastgeberland Irland (36/ 5 000), in deren Equipe überraschend die am Niederrhein beheimatete Jessica Kürten fehlte. Janne-Friederike Meyer (28) ritt ihren 15. Nationen-Preis für Deutschland, Kühner (35) den elften, Knippling (42) ebenfalls den elften, und Toni Haßmann (33), dreimal deutscher Derbygewinner, hatte den 23. Einsatz in einer deutschen Mannschaft. Da Kühner nicht ankam, lieferte er zweimal auch das Streichresultat.

Erstmals 1919 auch mit Damen...

Nicht in die zweite Runde kamen der nicht in Bestbesetzung angetretene Europa- und Weltmeister Holland wie auch nicht Schweden mit dem Olympiazweiten Rolf-Göran Bengtsson auf Kiara la Silla. Keinem Reiter gelangen zwei fehlerlose Ritte in diesem Preis der Nationen in Dublin, wo der erste Teamwettbewerb 1926 durchgeführt wurde und wo erstmals 1919 auch Damen mitreiten durften. Seit 1864 finden in der irischen Hauptstadt Pferdeleistungsschauen statt, erstmals 1868 unter dem offiziellen Titel „Dublin Horse Show“.