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Nick Skelton auch in der Global Champions Tour - wer eigentlich sonst... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Samstag, 19. Mai 2012 um 19:36

 

Champagner-Dusche wie bei der Formel 1 nach dem Springen der Global Champions Tour in Hamburg-Klein Flottbek

(Foto: Sportfot/ GTCT)

 

Hamburg. Nun wird der Brite Nick Skelton langsam ein Rätsel: Er gewinnt ständig. Jetzt in Hamburg zudem nach dem Championat der Stadt auch den Großen Preis der Global Champions Tour vor Rolf-Göran Bengtsson. Dahinter Katrin Eckermann und Janne-Friederike Meyer aus Deutschland.

 

 

Wenn morgen schon Olympia in London wäre, es gäbe nur einen Favoriten für Gold im Einzelspringen: Nick Skelton. Doch bis zu den Spielen dauert es noch fast drei Monate. Die Älteren können sich vielleicht noch erinnern, wie es war vor München 1972, als ein Gerd Wiltfang auf dem Schimmel Askan bis zum Auftakt alles gewann, dann aber im Einzelspringen in Riem fürchterlich einbrach und fast alles mitnahm an Hindernisbalken, was mitzunehmen war. Skelton, bald 55, kann sich sicherlich auch an den deutschen Ex-Weltmeister und Ex-Europameister erinnern. Vorteil Skelton: Er hat zwei Spitzenpferde, Big Star und Carlo.

 

In Hamburg einen Tag vor dem niedriger dotierten 83. Deutschen Springderby gewann Nick Skelton mit dem erst neunjährigen Hengst Big Star den mit 285.000 Euro dotierten Grand Prix von Hamburg, dritte Prüfung der neuen Serie der „Global Champions Tour“. Im Stechen nach zwei Runden siegte der zweifache Bronzemedaillen-Gewinner der letzten Europameisterschaft mit weit über einer Sekunde Vorsprung auf den Weltranglisten-Ersten und ebenfalls fehlerfrei gebliebenen Rolf-Göran Bengtsson (Schweden) mit Casall La Silla, der anschließend meinte: „Ich war erster Starter im Stechen, hatte also keinen Anhaltspunkt. Doch Nick war nicht zu schlagen. Deshalb bin ich mehr als zufrieden über den zweiten Platz.“ Nick Skelton, der schon alles hinter sich hat, Triumphe bei Europameisterschaften, Weltcupsieger war 1995, einen Genickbruch überstand, bei vier Olympischen startete, bei sechs EM`- und vier WM`s, sagte: „Ich habe zwei fantastische Pferde, die einem den nicht immer leichten Job erleichtern, das macht einen Reiter glücklich.“ Die Konkurrenz kann sich freuen für Wiesbaden am nächsten Wochenende: Dort fehlt Nick Skelton im Springen der „Global Tour“, weil sein Sohn am gleichen Wochenende heiratet…

 

Der Brite hat bereits jetzt in Hamburg schon ordentlich was auf die Habenseite geschafft. Die Zündschlüssel eines Mercedes Benz-Cabriolets wurden ihm schon ausgehändigt nach dem Erfolg im Championat der Stadt, nun betrug nach dem Springen der Global-Tour die Börse 94.050 Euro. Bengtsson kassierte 57.000 €.

 

Freude hatte der deutsche Bundestrainer Otto Becker (Albersloh) wohl zu Recht an den beiden Springreiterinnen Katrin Eckermann und Janne-Friederike Meyer. Katrin Eckermann, erst 21, die von Holger Hetzel zum Gestüt des ehemaligen Ausschuss-Vorsitzenden Hendrik Snoek nach Wolbeck bei Münster wechselte und nun vom früheren Bundestrainer Kurt Gravemeier trainiert wird, belegte auf dem rheinischen Schimmel Carlson den dritten Rang, was 42.750 Euro brachte, Team-Weltmeisterin Meyer (Schenefeld), im letzten Jahr zudem Siegerin im Großen Preis von Aachen, hatte in der Entscheidung auf Lambrasco auch nur einen Abwurf, brauchte aber etwas länger, was die Prämie auf 28.500 € drückte. Fünfter wurde der Niederländer Maikel Van Der Vleuten auf Verdi (8 Fehlerpunkte/ 17.100 €), den sechsten Platz belegte als Bester aus zwei Umläufen der Belgier Gregory Wathelet auf Desteny (8.550).

 

In der Gesamtwertung führt nach drei Springen Vorjahresgewinnerin der Serie Edwina Tops-Alexander, mit Itot du Chateau in Hamburg Neunte, mit insgesamt 96 Punkten vor Marcus Ehning (Borken), Achter in Hamburg auf Plot Blue, der 82 Zähler aufweist, Dritter ist bisher Maikel Van Der Vleuten (61).

 

Volker Wulff als Veranstalter sagte: „Alle waren oder sind zufrieden, ich gehe davon aus, dass ein Springen der Global Champions Tour auch im kommenden Jahr in Hamburg stattfindet.“