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Zehn Medaillen für deutschen Dressur-Nachwuchs bei der EM in Bern PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: FN-Pressestelle   
Sonntag, 15. Juli 2012 um 18:32
Bern. Reichlich Edelmetall sammelte der deutsche Dressurreiternachwuchs bei den Europameisterschaften in Bern in der Schweiz, bis zum letzten Tag – doch die drückende Überlegenheit gehört ebenfalls der Vergangenheit an.

 

Auch am letzten Tag standen sowohl bei den Junioren als auch den Jungen Reitern wieder zwei deutsche Reiterinnen auf dem Treppchen zum Medaillenempfang. Die Titel gingen allerdings auch in der Kür an die Niederländerin Dana van Lierop (Junioren) und die Dänin Catherin Dufour (Junge Reiter).

 

Nachdem sie bereits die Mannschaftswertung für ihr Team sichern und die Einzelwertung gewinnen konnte, ritt Dana van Lierop mit DJ Tiesto mit einem Spitzenergebnis von 81,150 Punkten auch in der Kür unangefochten zum Sieg. Es ist ihr zweites Kür-Gold, denn im vergangenen Jahr gewann sie bereits als Ponyreiterin den Europameistertitel. Spannend wurde es im Kampf um Silber. Nur ein Wimpernschlag trennte die beiden deutschen Reiterinnen Vivien Niemann (Mannheim) mit Wirsol’s Cipollini und Vivian Scheve (Dortmund) mit Bellheim voneinander. Mit einem Zehntel Vorsprung landete Scheve mit 78,35 auf Platz zwei vor Niemann (78,25). Am Vortag in der Einzelwertung war es noch umgekehrt gewesen. „Die Kür von Vivian Scheve war etwas einfacher, dafür fehlerfrei. Viviens Kür war deutlich schwerer, dafür nahm sie aber auch kleinere Fehler in Kauf“, sagte der deutsche Co-Trainer Oliver Oelrich (Lengerich), „aber am Ende ist alles auch ein bisschen Geschmackssache.“

 

Als dritte Deutsche startete Maxi-Kira von Platen (Wietze) in der Kür. Die Jüngste im deutschen Team hatte sich in der Einzelwertung knapp vor ihrer Teamkollegin Bianca Nowag (Ostbevern) platziert und damit den Einzug in die Kür gesichert. Mit 69,65 Punkten blieb der EM-Neuling am letzten Tag der EM allerdings etwas unter seinen Möglichkeiten. „Maxis Pferd Flamenco Girl ist ein bisschen nervig geworden und dann im Galopp weggesprungen“, sagte Oelrich. „Trotzdem ist hier keiner traurig. Schließlich ist es ja schon ein großer Erfolg, überhaupt in der Kür starten zu dürfen.“

 

Auch bei den Jungen Reitern gab es an der Spitze keine Überraschung. Wie schon in der Mannschafts- und Einzelaufgabe konnte sich die Dänin Catherin Dufour mit Atterupgaards Cassidy gegen die Konkurrenz durchsetzen. 84,925 Punkte vergaben die Richter für ihre Kürvorstellung. Offen war dagegen die Rangierung der drei deutschen Teilnehmerinnen, die bereits an den Vortagen mit ihren Noten beieinander gelegen hatten.

 

Florine Kienbaum (Lohmar), die in der Einzelwertung Vierte geworden war, musste mit Don Windsor OLD als Erste ins Viereck. Mit 78,6 Punkten legte sie die Messlatte für ihre Teamkolleginnen. Zu hoch für die Triple-Europameisterin des Vorjahres, Sanneke Rothenberger (Bad Homburg), die in diesem Jahr bei der EM die Hannoveraner Stute Wolke Sieben gesattelt hatte. Sie musste sich mit 76,35 Punkten hinter Kienbaum einordnen. Ob das noch für eine Medaille reichen würde, hing von der letzten Starterin ab: Charlott Maria Schürmann (Gehrde). Die Preis-der-Besten-Siegerin rangierte bereits am Vortag als Zweite vor Rothenberger. In der Kür gab sie noch einmal alles, ritt mit Burlington ganz dicht an die 80er Marke heran (79,6) und sicherte sich damit ihre zweite Silbermedaille bei dieser EM. Für Florine Kienbaum gab es Bronze. "Etwas schade für Sanneke, deren Stute am Ende etwas heiß wurde. Aber toll für Florine, die sich über die Tage hier richtig gesteigert hat. Damit haben fast alle unsere Reiterinnen auch eine Einzelmedaille geholt", sagte Oelrich. "Insgesamt haben wir hier  zehn Medaillen gewonnen - so viele  schon lange nicht mehr."