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Michael Jung - mehr geht nicht... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Uta Helkenberg (FN)   
Dienstag, 31. Juli 2012 um 19:36

London. Schier unglaublich, aber wahr! Michael Jung hat es geschafft. An seinem 30. Geburtstag ist er nicht nur deutscher Titelträger, Welt- und Europameister -  sondern auch Olympiasieger, gleich doppelt.

 

Nach Gold in der Teamwertung sicherte sich der Schwabe aus Horb am Neckar bei den Olympischen Spielen in London mit einer weiteren Nullrunde im finalen Springen auch noch den Titel in der Einzelwertung. Ein bisschen Glück war bei diesem bisher einzigartigen Erfolg in der Geschichte der Vielseitigkeit auch dabei. Das Gold reichte ihm indirekt die Schwedin Sara Algotsson-Ostholt. Mit nur 39,3 Minuspunkten – ihrem Dressurergebnis – lag die Skandinavierin im Londoner Greenwich Park auf Goldkurs und musste mit ihrer Schimmelstute Wega als letzte Starterin nach Jung in den Parcours. Auch sie war  zunächst souverän und hatte auch den letzten Sprung schon überwunden, da fiel doch noch die Stange – und machte Jung zum Goldmedaillengewinner.

 

„Ich hatte Michael eigentlich schon zu Silber gratuliert“, sagte Vater Joachim Jung schmunzelnd. Anfänglich von seinem Dressurergebnis etwas enttäuscht, trugen Michael Jung die dort erzielten 40,6 Minuspunkte, die er über eine anspruchsvolle Geländestrecke und zwei Springen brachte, am Ende den Sieg ein.

 

Ebenfalls mit ihrem Dressurergebnis beendete die Jüngste im deutschen Team, Sandra Auffarth (Ganderkesee) mit Opgun Louvo, ihre ersten Olympischen Spiele. Über vier Tage hinweg erwies sich die 25-Jährige als äußerst nervenstark. So auch im letzten Springen, in dem viele routiniertere Reiter vor ihr Fehler machten. Sandra Auffarth nicht. Sie kam ein zweites Mal ohne Abwurf ins Ziel und durfte sich dafür neben Mannschaftsgold auch die Bronzemedaille umhängen lassen. „Es ist nicht zu fassen, dass das Ergebnis von Hongkong noch zu toppen ist“, kommentierte Dr. Dennis Peiler, erstmals Chef de Mission der deutschen Reiter bei Olympischen Spielen, den herausragenden Erfolg der deutschen „Buschis“.

 

Eigentlich hätte auch Ingrid Klimke (Münster) mit Abraxxas am zweiten Springen teilnehmen dürfen. Doch sie war bereit, ihren Platz ihrem Teamkollegen Dirk Schrade (Sprockhövel) zu überlassen, der knapp hinter ihr platziert war, denn pro Nation sind im Finale nur drei Paare zugelassen. Doch den Tausch ließ das Reglement nicht zu. Dennoch blieb Klimke (44) bei dem Verzicht. „Braxxi hat bereits einen tollen Job hier gemacht!“, sagte die inzwischen zweimalige Mannschafts-Olympiasiegerin.