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Der deutsche Sport hilft japanischen Kindern aus Fukushima PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: DOSB-Pressestelle   
Mittwoch, 01. August 2012 um 12:08

Frankfurt/ Main. 70 japanische Kinder aus dem Katastrophengebiet rund um Fukushima sind in Deutschland eingetroffen und nehmen noch bis zum 10. August an einer sportlichen Erholungsfreizeit im Rahmen des Hilfsprojekts des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) teil.

 

Die Kinder sollen von den schrecklichen Ereignissen im März 2011 Abstand gewinnen können. Wenige Tage nach dem verheerenden Tsunami und der darauf folgenden Reaktor-Katastrophe in Japan hatte der DOSB als erste Hilfsmaßnahme 100.000 Euro aus der Stiftung Deutscher Sport zur Verfügung gestellt und gleichzeitig seine Mitgliedsorganisationen und die Öffentlichkeit aufgerufen, auf ein extra eingerichtetes Konto zu spenden.

 

Die aktuelle Hilfsaktion des DOSB und der Deutschen Sportjugend (dsj) wird in Zusammenarbeit mit vielen Mitgliedsorganisationen und Partnern umgesetzt. Empfangen werden die Kinder von den Sportjugenden aus Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein Westfalen, Schleswig Holstein und Thüringen. Gefördert wird die Maßnahme vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), dem Deutschen Karate Verband, von Bogner, Ibis, Mitsubishi und Toyota sowie durch zahlreiche Spenden von Einzelpersonen.

 

Seit 40 Jahren unterhält die Deutsche Sportjugend im DOSB enge freundschaftliche Beziehungen mit der Japanischen Sportjugend. Für den Vorsitzenden der Deutschen Sportjugend, Ingo Weiss, ist es selbstverständlich, dass „sich befreundete Sportverbände insbesondere auch in schwierigen Zeiten gegenseitig unterstützen. Die Kinder werden hier in Deutschland zwei außergewöhnliche Wochen erleben und hoffentlich die breite Unterstützung aus den Strukturen des Sports erleben.“ Es sei ein gutes Gefühl zu spüren, dass man in einer schwierigen Situation nicht allein dastehe, sondern dass auch über Tausende von Kilometern entfernt Menschen an einen denken und mit einem fühlen, sagte er.

 

Die Kinder haben die Möglichkeit, sich in Deutschland von den Strapazen im eigenen Land zu erholen und eine schöne Zeit mit einem abwechslungsreichen Programm zu erleben, um anschließend gestärkt in ihre Heimat zurück zu kehren. Etwa 16 Monate nach den Natur- und Atomkatastrophen in Nordjapan ist die Lage in den Regionen noch weit von der Normalität entfernt. Die Erdbeben und der Tsunami haben am 11. März 2011 in den Präfekturen Fukushima, Iwate und Miyagi schreckliche Verwüstungen hinterlassen. Dadurch haben Tausende von Einwohnern alles verloren, viele leben auch heute noch in provisorischen Wohnungen.

 

Das Programm begann am 30. Juli für die Gäste mit einem Rathausempfang im Frankfurter Römer. Anschließend reisten sie in sechs Kleingruppen in die Bundesländer der Gastgeber der Regionalprogramme. Die Hilfsaktion endet am 9. August wieder in Frankfurt am Main mit einer großen Sayonara-Party.

Nach wie vor kann für die Hilfsaktion gespendet werden:

Stiftung Deutscher Sport, Kontonummer: 96182600, BLZ: 500 800 00, Dresdner Bank, Frankfurt am Main, Stichwort: Japanhilfe