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Letzte Titel von Riesenbeck an Linda Erbe und Rebecca Horstmann PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: FN-Pressestelle/ DL   
Sonntag, 21. August 2016 um 19:14

Riesenbeck. Bei den den nationalen Jugendmeisterschaften in Riesenbeck gingen die letzten Dressur-Titel an Linda Erbe (Ponys) und bei den Junioren an Rebecca Horstmann. Großes Lob für die Veranstaltung.

 

 

Neue Deutsche Meisterin der Ponydressurreiter ist Linda Erbe (Krefeld). Auf dem Viereck legte sie einen Start-Ziel-Sieg hin, vom ersten Tag an entschied sie mit ihrem zehnjährigen Wallach Dujardin B alle Wertungen der Meisterschaft für sich. 2015 wurde sie bereits Deutsche Vize-Meisterin und setzte zum Saisonende ihres letzten Ponyjahres nochmals ein Ausrufezeichen in der Bilanz ihrer Einzelerfolge im Ponysattel.

 

78,175 Prozent vergaben die Richter für Lindas Kür-Vorstellung in der gut besuchten Riesenbecker Event-Halle. 223,940 reichten somit locker aus, um ihre Zwillingsschwester Helen mit der Stute White Love B auf den Silberrang zu verweisen (76, 850 in der Kür/ 221,679 Punkte insgesamt). Für das Kür-Finale setzte sie auf eine seit mehr als drei Jahren bewährte Choreographie zu gängigen Disco-Hits wie Staying Alive, Daddy Cool und Endless Love. „Dujardin B war heute überhaupt nicht müde und total motiviert, hier den Sieg einzufahren. Die Schritt-Pirouette und unsere Trab- und Galoppverstärkungen haben sich wirklich gut angefühlt“, so die frisch gekürte Deutsche Meisterin in der Ponydressur.

 

Genau wie die Ponystute ihrer Schwester steht auch Dujardin B nun zum Verkauf. „Mit seiner Erfahrung kann er bestimmt einem jüngeren Reiter den Weg in die Spitze ebenen. Aber es ist nicht einfach, sich von einem so langjährigen treuen Sportpartner zu trennen.“ Neben Einzel-Bronze auf der letztjährigen Pony-Euro und Platz vier beim diesjährigen Preis der Besten, zählt der Vize-DJM-Titel mit White Love B für Helen Erbe zu ihren bisher größten Einzel-Erfolgen. Über Bronze freute sich Luna Laabs (Ahlen) mit Carlos WE, die in der Zwischenwertung noch den Silber-Rang angepeilt hatte und diesen extrem knappt verfehlte (221,198 Prozent). Dafür durfte sie bei der Siegerehrung wie Linda und Helen auch persönliche Glückwünsche vom Hausherr Ludger Beerbaum entgegennehmen.

 

Horstmanns Titel bei den Dressur-Junioren

Am Ende war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Deutschen Meistertitel im Viereck zwischen zwei Nachwuchsreiterinnen aus dem Landesverband Weser-Ems. In allen drei Wertungsprüfungen lagen Rebecca Horstmann (Ganderkesee) mit Friend of mine und Alexa Westendarp (Wallenhorst) mit Der Prinz eng beieinander. Mit ihrem Kür-Sieg im Finale (75,325) machte die erst 16-Jährige Rebecca aber den Sack zu und lieferte zu den Klängen von Pink (Just like Fire) mit ihrem achtjährigen Fuchswallach eine fehlerfreie Leistung ab (219,333 Punkte). „Wir hatten beide richtig Spaß heute. Friend of Mine hat eigentlich keine Schwächen. Er ist super lernwillig und will einfach immer alles richtig machen. Allerdings fordert er vor dem Ritt immer eine Extra-Kuscheleinheit ein“, meinte die Mannschafts-Goldmedaillengewinnerin der diesjährigen Euro. „Ich bin super stolz auf mein Pferd. Für mich ist der Sieg bei den Deutschen Jugendmeisterschaften bisher der größte Einzelerfolg. Beim Preis der Besten war ich Vierte.“ Rebeccas Mutter war übrigens zuständig für 38 perfekt eingeflochtene Zöpfchen des selbstgezogenen Familienpferdes.

 

Bundestrainer Oliver Oelrich (Lengerich) hatte viel Lob für seine beiden EM-Erfolgsreiterinnen zu vergeben. „Für Alexa ist die Vize-Meisterschaft ein toller Saisonabschluss. Der Prinz war in Riesenbeck losgelassen und konzentriert, bis auf einen Wechsel-Fehler. Beide Reiterinnen sind über das Bundesnachwuchschampionat in den Junioren-Leistungssport gekommen und haben unseren klassischen Förderweg genommen. Das freut mich sehr.“ 74,350 lautete das Kür-Ergebnis für Alexa Westendarp (gesamt 218,452 Punkte). Zweite in der Final-Prüfung wurde Anna Casper (Donzdorf) mit der Rockwell-Tochter Rock'n Rose (74,775). Sie hatte Filmmusik des Komponisten Hans Zimmer für ihren überzeugenden Auftritt gewählt und konnte mit dem zweiten Platz in der Kür ihr Gesamtergebnis auf 216,807 Punkte steigern, was am Ende Bronze bedeutete.

 

Perfekte Planung – perfekte Organisation

 

„Diese Deutschen Jugendmeisterschaften sind von der ersten Stunde an bei allen Teilnehmern, Eltern und Gästen spitzenmäßig angekommen, weil wirklich alles perfekt war. Wir haben nur positive Stimmen gehört. Gelobt wurden vor allem die kurzen Wege, die hervorragenden Prüfungsplätze und das freundliche Helferteam. Die Turnierleitung um Carsten Lütteken und Gunda Reimers haben mit großer Besonnenheit und Übersicht die gesamte Turnierplanung perfekt abgewickelt. Alle Teilnehmer wünschen sich, dass Riesenbeck sich auf Dauer im DJM-Veranstalterpool etabliert“, zogen Bundesjugendwartin Heidi van Thiel (Essen) und Maria Schierhölter-Otte (Osnabrück), Leiterin der Abteilung Jugend bei der FN, ihr DJM-Fazit.

 


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