Sie befinden sich hier: Home Magazin Abwärtstrend an Vereins-Mitgliedern augenscheinlich leicht gestoppt

Wer ist Online

Wir haben 643 Gäste online

Statistik

    Inhaltsaufrufe seit dem
    16.09.2009
: 8584195

Suche

Anzeige

Banner

Anzeige



Anzeigenschaltung

Google Translate

German Chinese (Simplified) Chinese (Traditional) Czech Danish Dutch English French Galician Greek Hungarian Italian Japanese Norwegian Polish Portuguese Romanian Russian Spanish Swedish Turkish Ukrainian

Anzeige

Anzeige: Collagen von Olaf Rutschek

  Olaf Rutschek - mehr als
  ein Fotograf

Newsletter

Anmeldung



Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Banner

Anzeige

Abwärtstrend an Vereins-Mitgliedern augenscheinlich leicht gestoppt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: FN-Press/ DL   
Donnerstag, 17. November 2016 um 11:36

Warendorf. Nach Jahren zurückgehender Mitgliedszahlen verzeichnen die deutschen Reit- und Fahrvereine wieder steigende Beitritte, wenn auch nur gering. Der größte Zuwachs wird in den deutschen Ost-Verbänden gezählt.

 

Die Zahl der Mitglieder in deutschen Reit- und Fahrvereinen liegt zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder leicht im Plus. Für das Jahr 2016 registrierten die 17 Landesverbände 690.995 Mitglieder und damit 1.054 mehr als noch im Vorjahr (+0,15 Prozent). Besonders deutlich im Plus liegen die Verbände der ostdeutschen Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin-Brandenburg.

„Bereits im vergangenen Jahr zeichnete sich ab, dass der Abwärtstrend möglicherweise gestoppt werden könnte. Nach so vielen Jahren im negativen Bereich freuen wir uns natürlich über dieses Plus, wenngleich es zunächst ein kleines ist. Unsere Aktivitäten zur Stärkung der Vereine tragen Früchte“, sagte Soenke Lauterbach, Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). 2015 betrug das Minus noch 1.03 Prozent. Für das Jahr 2016 verzeichnet der Landesverband Sachsen prozentual den größten Zuwachs, nämlich 4,72 Prozent, das entspricht 529 neuen Mitgliedern. Ähnlich sieht es in Berlin-Brandenburg aus. Hier kamen 644 Mitglieder hinzu (+4,09 Prozent). Auch in Sachsen-Anhalt gibt es 394 neue Mitglieder (+3,56 Prozent).

 

Größere Verluste hatte es im vergangenen Jahr noch in den Pferdesport-Hochburgen Hannover, Westfalen und Rheinland gegeben. Der Pferdesportverband Hannover verzeichnet in diesem Jahr wieder positive Zahlen. 1729 Personen traten in die Vereine ein, das entspricht einem Plus von 2,14 Prozent. Im mit nunmehr 99.215 weiterhin größten Landeverband Westfalen (-252/-0,25 Prozent) und im Rheinland (-338/-0,56 Prozent) sinken die Zahlen erneut, jedoch nur leicht.

 

Interessant ist auch ein Blick auf die verschiedenen Altersklassen. Bei den weiblichen Mitgliedern ist insgesamt ein positiver Trend zu verzeichnen. In der Gruppe der bis 26-Jährigen kamen 993 Mitglieder hinzu, bei den über 26-Jährigen sind es 3.908. Bei den männlichen Reitern, Fahrern und Voltigierern ist es genau umgekehrt. Hier verließen 1.021 junge Männer bis 26 Jahre die Vereine, minus 2.826 waren es bei den über 26-Jährigen. Es zeigt sich erneut, dass der Pferdesport vor allem eine Sportart der Mädchen und Frauen ist. Insgesamt gibt es in den deutschen Reit- und Fahrvereinen 536.123 weibliche  und 154.872 männliche Mitglieder.