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12. Hetzel-Auktion - Erwartungsgeladene Atmosphäre PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Montag, 28. November 2016 um 13:58

 

Auktionsveranstalter Holger Hetzel mal anders: Mit dem Schimmelwallach Little Tinka im Parcours 2012 - Sieger im Großen Preis von Oldenburg

(Foto: Kalle Frieler)

Goch. Die letzte Holger-Hetzel-Auktion vor zwölf Monaten brachte die bisherige Rekordsumme von 3,7 Millionen Euro, pro Pferd wurden im „Schnitt“ 180.477 € angelegt. Für die kommende 12. Verkaufsveranstaltung an diesem Mittwochabend auf der Anlage des Nationen-Preis-Reiters werden die Erwartungen nicht heruntergeschraubt, im Gegenteil…

 

 

Holger Hetzel (56) sagt: „Eine solche Qualität konnte ich noch nie anbieten, hatte ich noch nie.“ Er meint seine anstehende 12. Auktion von 21 jungen Springpferden, denen Volker Raulf als „Herr des Hämmerchens“ neue Boxen am kommenden Mittwochabend zuweisen möchte. Auch Raulf kennt sein Geschäft, Pferdemann, weiß wie man lockt und für welche Qualität er ebenfalls steht. Er sagt: „Ich würde mich nie für etwas einsetzen, wofür ich nicht selbst bürgen könnte.“ Und er sagt: „Der Markt lügt nie, kein Pferd bei der Hetzel-Auktion ist zu teuer und keines zu billig. Das bildende Merkmal ist doch, dass viele Käufer wiederkommen -  mit neuen dazu. Qualität steht für Nachhaltigkeit. Das ist die beste Werbung für diese Versteigerung.“ Und der große Pferdemann Alwin Schockemöhle fasst sich kurz und treffend: „Ein Pferd ist das wert, was einer dafür gibt.“

 

Auf dem Hof seines Onkels hatte mal alles mit zwei Pferden begonnen, Reiten für den inzwischen 32-maligen Nationenpreis-Starter Hetzel (56) eher eine Freizeitbeschäftigung. Er wollte eigentlich Tierarzt werden. Nach dem Abitur holte ihn der Bund zur Bundeswehr, danach begann er nebenbei zum Studium eine Bereiterlehre in der Dressur und ritt Springen bei  Michael Fervers. Tiermedizin hakte er ab, dafür mietete er beim Onkel in Goch vier Boxen und ließ eine Traglufthalle hinstellen. Er wurde Betriebswirt „mit Spaß am Reiten und am Geschäft mit Pferden“. Es hat sich daran bis heute nichts geändert. Und er hatte Ideen.

 

Und so saß man eines Tages mal zusammen, diskutierte, laberte, wie das so ist in Reiterkreisen. Einer meinte, man könne doch einen „Tag der Offenen Tür“ mal machen. Machte man auch, im September 2005. Hetzel: „Wir wollten wirklich nur Pferde zeigen, nicht verkaufen.“ Aus Jux und Dollerei fing jemand mit Bieten an. Hetzel: „Zehn Pferde wurden verkauft, auf eine Stakkato-Stute bot die Finnin Nora Pentti  225.000 Euro und nahm sie mit.“ Das war der Beginn einer neuen Zeit auf dem ehemaligen Bauernhof von Hetzels Onkel.

 

Holger Hetzel sagt: „Ich will natürlich auch Geld verdienen, aber ich habe vor allem auch Freude daran, junge Reiter weiter zu bilden. Auch bei seinen Schülern legt er größten Wert auf eine gute Dressurausbildung, so fährt er selbst - und mit der erfolgreichen Tochter Laura - immer wieder zu Reitmeister Johann Hinnemann und dessen Pferdewirtschaftsmeisterin Stefanie Wolf nach Voerde „zum Dressur-Nachhilfe-Unterricht“. Dem Nachwuchs und damit den Eltern schnürt Hetzel mit seinem Team Komplettpakete, vom Suchen geeigneter Pferde über Ausbildung, Training bis hin zum Turniermanagement, „weil ich glaube, dauerhaften Erfolg hat man in dieser Branche nur mit optimaler Dienstleistung“. Wer ein Pferd auf der Auktion kauft, wird nicht allein gelassen, Hetzel und seine engagierten Mitarbeiter stehen jederzeit als Helfer bereit.

 

Das reine Unternehmen „Auktion“  kostet Holger Hetzel 200.000 Euro, das Risiko trägt er allein – und unter Umständen auch der Tierarzt, der die Pferde durch den „TÜV“ kommen lässt. Der Kundenstamm wird seit Jahren gepflegt. Sämtliche Auktionspferde sucht Holger Hetzel persönlich aus, beobachtet sie auf Turnieren, kauft sie, stellt sie manchmal auf Turnieren selbst vor, oder er bietet sich den Besitzern als Vermittler an.

 

Die Auktionen enden immer mit einer kleinen geselligen Party, ohne Schicki-Micki-Getue, gestelzten Interviews oder Schaulaufen von selbst ernannten Promis. Man trifft sich ganz einfach inzwischen aus Tradition zu einem kleinen Plausch unter Freunden und Pferdeverstehern. Hetzel: „Für mich ist wichtig, dass sich alle wohl fühlen, alle zufrieden sind.“

 

Programm für Mittwoch, 30. November:

17.00 bis 19.00 Uhr letzte Präsentation der Auktionspferde

19.00 bis 21.00 Gala Diner

21.00 Uhr Beginn der Versteigerung

Fragen bitte richten an Organisationschefin Anna Büchter(+49 170 2924110)

www.holger-hetzel.de

 

Telefonisches Mitsteigern: +49 (0) 2823 18524

Live Übertragung bei ClipMyHorse