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Brasilianer Pedro Veniss Sieger im Genfer Grand Slam-Grand Prix PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Sonntag, 11. Dezember 2016 um 18:44

Genf. Der Brasilianer Pedro Veniss feierte in Genf beim Sieg im Grand Prix seinen bisher größten Erfolg als Springreiter – und hat nun die Chance bei weiteren zwei ersten Plätzen in Aachen und im nächsten Herbst in Calgary auf eine Extra-Prämie von einer Million Euro.

 

 

Bisher einziger Grand Slam-Gewinner von Sponsor Rolex bleibt der Schotte Scott Brash. Nur dem früheren Team-Olympiasieger von London 2012 glückten Siege in den drei festgelegten Großen Preisen von Aachen, Genf und Spruce Meadows in Calgary. Nun legte beim 56. Turnier seit 1923 in Genf der 33 Jahre alte Brasilianer Pedro Veniss ebenfalls den Grundstein zum Springreiter-Millionär durch seinen Erfolg auf dem französischen Hengst Quabri de l Ìsle in der Expo-Arena. Im Stechen des mit etwas über 1,1 Millionen Euro dotierten Großen Preises siegte der Südamerikaner dank Bestzeit vor ebenfalls fehlerfreien sechs Kollegen und sackte ein Preisgeld von umgerechnet 373.000 € ein. 35 Hundertstelsekunden langsamer war in der Entscheidung der zehn Jahre jüngere Belgier Olivier Philippaerts auf der Stute Legend of Love (224.000), Dritter wurde Scott Brash auf der Stute Ursula mit einem zeitlichen Rückstand von 45 Hundertstel (167.500). Dass Scott Brash bisher als Erster den Grand Slam für sich entscheiden konnte, verdankt er indirekt auch Pedro Veniss. Der Brasilianer verpasste nämlich mit seinem Franzosen-Hengst vor einem Jahr in Spruce Meadows wegen eines winzigen Zeitfehlerpunktes nach zwei Umläufen ein Stechen, so dass der Brite als einziger Teilnehmer nach zwei abwurffreien Durchgängen zusätzlich auch als Gewinner des Grand Slam feststand.

 

Nachdem Brash, der wegen der Verletzung seines Spitzenpferdes Hello Sanctos nicht für Olympia nominiert werden konnte, auch in diesem Jahr in Spruce Meadows – mit Ursula – den Grand Prix als Erster beendete, besitzt er die zusätzliche Chance auf  eine Extraprämie von 250.000 Euro, sollte er in Aachen beim kommenden CHIO  den Großen Preis wie 2015 als Erster beenden.

 

Die Möglichkeit auf das Extra-Preisgeld von 250.000 € hatte auch der Allgäuer Philipp Weishaupt (Riesenbeck) als Sieger von Aachen, doch ihm unterliefen mit dem Hengst Lord Chamberlin zwei Abwürfe im Normalumlauf, so dass er sich das Ende des Grand Prix von der Tribüne aus betrachten konnte. Bis auf den Weltranglisten-Ersten Christian Ahlmann (Marl) wurden ebenfalls die restlichen deutschen Reiter lediglich als Teilnehmer registriert. Der Team-Olympiadritte von Rio war mit Taloubet Z mit 15 Strafpunkten im Stechen auf Platz 15 gerade noch im Geld (rd.3.700 €).