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Kolumbianer Lopez zum zweiten Mal Sieger eines WC-Springens PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Montag, 12. Dezember 2016 um 15:27

La Coruna. Zum zweiten Mal gewann der Kolumbianer Carlos Enrique Lopez Lizarazu ein Weltcupspringen, diesmal in La Coruna/ Spanien. Bester Deutscher war Ludger Beerbaum als Dritter – Geld scheint im Turniersport Spaniens keine Rolle zu spielen…

 

Zum zweiten Mal nach Madrid 2014 gelang dem 51 Jahre alten Kolumbianer Carlos Enrique Lopez Lizarazo der große Coup in einem Weltcupspringen. Der dreimalige Teilnehmer an Weltreiterspielen, der in der Nähe von Grenoble einen Turnierstall betreibt, gewann in der nordspanischen Stadt La Coruna das siebte Weltcupspringen der Westeuropaliga der neuen Saison. Im Stechen um eine Siegprämie von 108.900 Euro war er auf dem holländischen Wallach Admara 37 Hundertstelsekunden schneller als die Schweizerin Jane Richard Philips (33) auf Pablo de Virton, deren Prämie 66.000 € betrug. Als bester Deutscher platzierte sich der 134-malige Nationenpreis-Starter Ludger Beerbaum (Riesenbeck) auf dem Hengst Casello als Dritter (49.500 €) – Rückstand 74 Hundertstel – vor seinem ehemaligen Schüler Henrik von Eckermann (Schweden) auf Mary Lou (33.000).

 

Dahinter folgten mit ebenfalls fehlerfreien Ritten im Stechen Maikel van der Vleuten (Niederlande) auf Arera (19.800) sowie die  Spanier Gerardo Menendez Mieres auf Cassino (14.850) und Sergio Alvarez Moya auf Arrayan (9.900). Holger Wulschner (Passin) belegte mit dem Hannoveraner Wallach Skipper – ein Abwurf im Noirmalparcours – den zehnten Platz (6.600 €).

 

In der Gesamtwertung der Europaliga führt im Weltcup Frankreichs Ex-Europameister und Team-Olympiasigeer Kevin Staut mit 56 Punkten vor den Schweizern Romain Duguet (43) und Steve Guerdat (42) sowie dem Italiener Lorenzo de Luca, der ebenfalls 42 Zähler aufweist. Marcus Ehning (Borken) ist mit 37 Punkten bisher Fünfter, Ludger Beerbaum (28 Punkte) Elfter.

 

Was den Turniersport Spaniens angeht, da scheint das Land im Gegensatz zur Wirtschaft wahrlich nicht gebeutelt. Im Turniersport sprudeln die pekuniären Quellen wie in Saudi-Arabien das Öl. Die drei Hauptspringen waren in La Coruna mit insgesamt 692.000 Euro dotiert, im Großen Preis – Sieger der Ire Bill Twomey auf Diaghilev (89.100) – wurden 270.000 ausgeschüttet, in der Konkurrenz um Weltcuppunkte 330.000 €. Wie es heißt, würden Gelder aus der EU über das Ministerium für Tourismus an die Turniersport-Veranstalter fließen. Nachgefragt in Brüssel bei der EU, gab es keine Antwort – also darf von der Richtigkeit der Vermutung ausgegangen werden…

 

In Deutschland erhalten die Turniersport-Organisatoren dagegen von Behördenseite keinerlei Vergünstigungen. Inzwischen können jedoch erschwerend, Sponsoren ihre Spenden nicht mehr als Werbung von der Steuer absetzen. Aber der deutsche Staat zahlt wiederum das meiste Geld in die EU ein, wo man dann großzügig verteilen kann…