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Team-Olympiasieger "Bosty" beendet Weltcup-Saison 2016 mit Erfolg PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Samstag, 31. Dezember 2016 um 16:25

Mechelen. Das neunte Weltcupspringen der Westeuropaliga endete in Mechelen/ Belgien mit dem Sieg des Franzosen Roger-Yves Bost, Dritter wurde Holger Wulschner als bester Deutscher. Fahrer-Weltmeister Exell wieder geschlagen von Ijsbrand Chardon.

 

Das letzte Weltcupspringen der Westeuropaliga des Jahres 2016 endete im belgischen Mechelen mit dem Erfolg des französischen Team-Olympiasiegers Roger-Yves Bost (51). „Bosty“, wie er gerufen wird, 1990 in Stockholm Team-Weltmeister und 2013 in Herning Einzel-Europameister, siegte im Stechen der mit 150.000 Euro dotierten Konkurrenz auf der zehnjährigen Baloubet du Rouet-Tochter Sydney Une Prince ziemlich überlegen und kam neben einem neuen Auto auch zu einem Preisgeld von 21.152,89 €. Mit einem zeitlichen Abstand von 85 Hundertstelsekunden belegte der Belgier Jos Verlooy auf dem Schimmel-Hengst Caracas den zweiten Platz (30.000), Dritter wurde als bester Deutscher Holger Wulschner (Passin) auf dem Rappen Skipper (22.500), der ebenfalls fehlerfrei geblieben war. Der Mecklenburger Derby-Gewinner von 2000 in Hamburg hatte zwei Tage zuvor den Großen Preis von Flandern für sich entscheiden können.

 

Die beiden anderen deutschen Spitzenreiter, Daniel Deußer und Christian Ahlmann, beide aus dem Bronze-Team von Olympia in Rio, hatten anscheinend die falschen Hosen an und erreichten das Stechen von zwölf Kollegen – alle fehlerlos im Normalumlauf – nicht. Deußer (Mechelen) hatte mit First Class vier Fehlerpunkte, der Weltranglisten-Erste Ahlmann (Marl) schied wegen Verweigerung von Aragon Z vorzeitig aus.

 

In der Gesamtwertung der Westeuropaliga  liegt Frankreichs Ex-Europameister Kevin Staut mit 61 Punkten an der Spitze vor dem Italiener Lorenzo de Luca (60), dem Iren Denis Lynch (45), dem Schweizer Pokalverteidiger Steve Guerdat (44) und dessen Landsmann Romain Duguet (43) sowie dem dreimaligen Weltcupgewinner Marcus Ehning (Borken), der bisher auf 41 Zähler kommt. Sie haben vorzeitig bereits aufgrund ihrer erreichten Punkte das 39.Finale – seit 1979 - in Omaha/ USA (27.März bis 2.April 2017) erreicht. Das nächste Springen findet im Rahmen des CHI in Leipzig (19.bis 22.Januar) statt.

 

Der lange Zeit für unschlagbar gehaltene australische Weltmeister Boyd Exell wurde wie schon in Stuttgart zum Auftakt des Weltcups der Viererzugfahrer auch in Mechelen bezwungen, und wie in der Schwabenmetropole vom niederländischen Team-Weltmeister und Weltpokalverteidiger Ijsbrand Chardon, der im Finale acht Zehntelsekunden schneller als Exell war. Dritter wurde der Schweizer Jerome Voutaz, alle drei Finalisten hatten je fünf Fehlerpunkte. Die beiden letzten Plätze – 7 und 8 – belegten die beiden deutschen Teilnehmer Georg von Stein und Rainer Duen.

 

In der Gesamtwertung ist nach sechs Wettbewerben Exell Erster mit 27 Punkten vor dem Ungarn Jozsef Dobrovitz (21) und den beiden Niederländern Chardon und Koos de Ronde (je 20). Georg von Stein ist bisher Fünfter (15). Der nächste und damit vorletzte Wettbewerb ist in Leipzig – parallel zum Springreiter-Turnier – in drei Wochen. Das Finale findet in Göteborg (22. bis 26. Februar) statt.