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Ligges - ein großer Name zurück im Springsport... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Offz/ DL   
Sonntag, 22. Januar 2017 um 10:06

 

 

Die deutschen Tandem-Sieger im Voltigieren Theresa-Sophie Bresch/ Torben Jacobs - gleichzeitig qualifiziert für das Weltcupfinale in Dortmund im März

(Foto: Kalle Frieler)

Leipzig. Die Siegerin im Finale um den „Goldenen Sattel“ trägt einen großen Namen – und nach Ende der Voltigier-Konkurrenzen erklang dreimal die deutsche Hymne…

 

Manchmal können Namen zur Belastung werden, bei ihr nicht – der Gewinnerin des von Hans Günter Winkler inititierten Wettbewerbs um den „Goldenen Sattel – in memoriam Debby Winkler“: Marie Ligges. Sie war im Wettkampf der vier  von den Bundestrainern ausgewählten U21-Reitern die Beste. Zusätzlich bewertet wurde auch der Stil. Jedes der ausgesuchten Talente hat neben dem eitgenen Pferd auch noch die Pferde der Mitbewerber in einem speziellen Parcours vorzustellen. Wer in Summe die höchste Wertnote für Stil und Einfühlungsvermögen sammelt, gewinnt die Prüfung. Marie Ligges aus Ascheberg wurde in Leipzig Erste mit 33,5 Punkten vor Insa Strothmann (32,8), Beeke Carsten (29,4) und Sven Gero Hünicke (27,8).

 

In die Siegerlisten des „Goldenen Sattel“ haben sich zu Beginn ihrer Karriere zum Beispiel René Tebbel, Philipp Weishaupt oder Daniel Deußer eingetragen. Marie Ligges ist die Enkelin des großen Vielseitigkeits- und Springreiters Fritz Ligges, der 1996 im Alter von knapp 58 Jahren einem Herzschlag erlag. Bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio hatte er auf Donkosak jeweils Bronze in der Einzel- und Mannschaftswertung der Military gewonnen, in München 1972 holte er auf dem Schimmel Robin zusammen mit Hartwig Steenken auf Simona, Gerd Wiltfang auf Askan und Hans Günter Winkler auf Torphy Olympia-Gold im Preis der Nationen der Springreiter zum Abschluss der Spiele. Maris Vater Kai war um den Goldenen Sattel 1990 Dritter, er übernahm nach dem Tod des Vaters die Pferdezucht und führt sie sie seither erfolgreich weiter.

 

Deutsche Voltigierer dreimal erfolgreich

 

Das 20. Turnier in Leipzig war gleichzeitig auch die letzte Möglichkeit zur Qualifikation für das Weltcupfinale in Dortmund (2. bis 5. März). ür ihren Weltcup zu punkten. Alle drei ersten Plätze gingen an deutsche Voltigierer.

Bundestrainerin Ursula Ramge strahlte zurecht. Alle ihre Schützlinge hatten bei der letzten Station überragende Leistungen gezeigt und so erklang in allen Disziplinen – Damen, Herren und Pas de Deux – die deutsche Nationalhymne in der Siegerehrung.

 

Einen echten Durchmarsch lieferte Kristina Boe (Husum). Die Vize-Weltmeisterin konnte in beiden Umläufen den Top-Score landen, auch wenn ihr vierbeiniger Sportpartner Don de la Mar laut Longenführerin Winnie Schlüter „ganz schön beeindruckt von der Atmosphäre war.“ Volles Risiko war Boe gegangen, etwas anderes kommt für die 28-Jährige eh nicht in Frage: „Bei meiner Kür gibt es gar keine Sicherheitsrunde, ich muss immer voll durchziehen und war voll konzentriert.“

 

Ein bisschen anders lief es bei Torben Jacobs (Ganderkesee) und seiner Partnerin Theresa-Sophie Bresch (Rottenburg) im Pas de Deux. Im ersten Umlauf hatten sie mit Picardo und dem Schweizer Exweltmeister Patric Looser an der Longe die Konkurrenz dominiert und sich mit über einem Punkt Vorsprung an die Spitze gesetzt. Im zweiten Umlauf lieferten sie allerdings lediglich das zweitbeste Ergebnis ab, das Polster aus Runde eins jedoch sicherte den Sieg der Weltcup-Wertung ab: „Wir haben irgendwie im zweiten Umlauf nicht so ganz mit dem Pferd zusammen gefunden. Aber in den kommenden sechs Wochen bis zum Weltcup-Finale werden wir noch an dieser Harmonie feilen und hoffentlich dann zwei Mal unsere Leistungen abrufen können“, so Jacobs.

 

Super zufrieden zeigte sich Lokalmatador Daniel Kaiser (Delitzsch): „Ich bin tatsächlich ein bisschen überrascht, denn in Mechelen lief es total schief.“ In Leipzig jedoch gelang Kaiser auf Sir Bernhard von der Wintermühle und Nina Vorberg an der Longe im ersten Umlauf das zweitbeste Ergebnis und er konnte sich im zweiten sogar noch zum Bestergebnis hocharbeiten.  So nutzte Daniel Kaiser die letzte Chance, sich für das Finale im FEI World Cup Vaulting vom 2. bis 5. März 2017 in Dortmund zu qualifizieren.

 

Ergebnisse:

2. Umlauf Damen – Voltigieren, international (CVI-W)

1.       Kristina Boe (GER), Don de la Mar, 8,469

2.       Silvia Stopazzini (ITA), Hot Date Tek, 8,212

3.       Nadja Büttiker (SUI), Keep Cool, 7,893

 

2. Umlauf Herren – Voltigieren, international (CVI-W)

1.       Daniel Kaiser (GER), Sir Bernhard v. d. Wintermühle, 8,634

2.       Jannik Heiland (GER), Rockard H, 8,558

3.       Francesco Bortoletto (ITA), Hot Date Tek, 8,118

 

2.Umlauf Pas de Deux – Voltigieren, international (CVI-W)

1.       Theresa-Sophie Bresch, Torben Jacobs (GER), Picardo, 8,615

2.       Silvia Stopazzini, Lorenzo Lupacchini (ITA), Rosenstolz 99, 8,271

3.       Jolina Ossenberg-Engels, Timo Gerdes (GER), Dragoner OE, 7,786