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Isabell Werth und Weihegold - in einer eigenen Welt unterwegs... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: FN-Press/ DL   
Sonntag, 29. Januar 2017 um 09:47

Amsterdam. Isabell Werth und Weihegold sind das Dressurpaar der Zeit nach Charlotte Dujardin und Valegro. Und einen dritten Weltcup-Erfolg beim Finale in den USA scheint niemand verhindern zu können…

Die sechsmalige Olympiasiegerin Isabell Werth und Weihegold - ein wahres Traumpaar der augenblicklichen Dressurszene. Für die quasi perfekte Vorstellung in der Weltcup-Kür  in Amsterdam gaben die Richter insgesamt 90,72 Punkte, nach einer noch etrwas besseren Leistung als vor einigen Wochen beim Weltcup in Lyon (90,09). Nach dem Auftritt gab es Standing Ovations des niederländischen Publikums. Bundestrainerin Monica Theodorescu stürzte geradezu euphorisiert auf die Reiterin zu, um ihr als Erste zu gratulieren. Isabell Werth strahlte zu recht sehr glücklich. Die Kür war schlichtweg perfekt, fehlerfrei und sehr dynamisch. Selbst zum Schluss bei der letzten Piaff-Pirouette fußte die immer athletischer gewordene Tochter des Don Schufro (Mutter v. Sandro Hit) noch ungemein kraftvoll ab. Nach ihrer Turnierpause seit Ende November – die beiden Weltcup-Prüfungen des Herbstes in Lyon und Stuttgart hatte Weihegold ebenfalls gewonnen – ist sie wieder in Top-Kondition. Das hatte sie auch am Vortag eindrucksvoll bewiesen, als sie mit großem Vorsprung den Grand Prix (82,120) vor Hans Peter Minderhoud auf Flirt (77,82) gewann.

 

Der Brite Carl Hester, In London 2012 Team-Olympiasieger, und sein niederländischer Wallach Nip Tick (83,325) folgten mit über sieben Prozent Abstand auf dem zweiten Platz. Die Grundqualität von Weihegold erreicht der Don Ruto-Sohn nicht. Glücklich war auch der im Münsterland lebende Schwede Patrik Kittel: Er platzierte seine in Schweden gezogenen Stute Deja auf Rang drei (80,26). Die Plätze vier bis acht belegten Reiter des Gastgeberlandes. Edward Gal, dreifacher Weltmeister von Kentucky 2010, schaffte mit Glock’s Voice ebenfalls den Sprung über die 80 Prozent und rangierte an vierter Stelle (80,245), gefolgt von seinem Lebensgefährten Hans Peter Minderhoud und Glock’s Flirt (79,61). Hollands Expertin für die Jungpferdeausbildung, Emmelie Scholtens, die schon zahlreiche Pferde auf den Weltmeisterschaften vorstellte und etliche auch zum Sieg führte, präsentierte mit Apache einen imposanten, ausdrucksstarken Hengst (v. Ub 40-Krack), von dem man vielleicht noch einiges hören wird. Jetzt wurde es bei ihrem ersten Start in der Weltcup-Saison 2016/17 Platz sechs (78,016).

 

Aus Deutschland war auch Jessica von Bredow-Werndl angereist. Die Aubenhausenerin stellte ihre 13-jährige niederländische Stute Zaire (v. Son de Niro) vor. Eine Widersetzlichkeit in der Piaffe und recht flache Galoppwechsel verhinderten ein besseres Ergebnis als Platz zehn (75,055). Im Grand Prix hatte das Paar den siebten Rang  belegt.

 

Drei Weltcup-Stationen stehen noch bis zum Finale in Omaha/USA (27.März bis 2.April) aus: Neumünster und Göteborg im Februar und s’Hertogenbosch im März. Aus deutscher Sicht sind neben Isabell Werth – Pokalgewinnerin 1992 und 2007 - mit bisher drei Siegen beim Endturnier auch Fabienne Lütkemeier (Paderborn) und Jessica von Bredow-Werndl dabei. Pro Nation haben nur drei Starterinnen/ Starter Tielnahmerecht am Finale. Pokalverteidiger ist Hans Peter Minderhoud.