Sie befinden sich hier: Home Sport CHIO von Deutschland in Aachen mit Rekord-Nationen-Preisen

Wer ist Online

Wir haben 669 Gäste online

Statistik

    Inhaltsaufrufe seit dem
    16.09.2009
: 9889442

Suche

Anzeige

Banner

Anzeige

Anzeige



Anzeigenschaltung

Google Translate

German Chinese (Simplified) Chinese (Traditional) Czech Danish Dutch English French Galician Greek Hungarian Italian Japanese Norwegian Polish Portuguese Romanian Russian Spanish Swedish Turkish Ukrainian

Anzeige

Anzeige: Collagen von Olaf Rutschek

  Olaf Rutschek - mehr als
  ein Fotograf

Newsletter

Anmeldung



Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

CHIO von Deutschland in Aachen mit Rekord-Nationen-Preisen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: FN-Press/ DL   
Mittwoch, 15. Februar 2017 um 12:49

Warendorf/ Aachen. Beim kommenden Internationalen Offiziellen Reit- und Fahrturnier (CHIO) von Deutschland in Aachen (14. bis 23. Juli) findet die Rekordzahl von insgesamt sechs Nationen-Preisen statt. Neu hinzukam der Mannschafts-Wettbewerb für Dressur-Reiter „Unter 25 Jahren“ (U25).

 

 

Seit vergangenem Jahr hat der internationale Dressursport eine „offizielle“ Altersklasse mehr. Erstmals traten die U25-Reiter zu Europameisterschaften an – für die deutschen Teilnehmer mit drei Gold- und zwei Silbermedaillen ein voller Erfolg. In diesem Jahr dürfen sich die angehenden Grand-Prix-Reiter auf einen weiteren Saisonhöhepunkt freuen. Beim CHIO in Aachen wird erstmals auch der offizielle Nationenpreis der U25-Dressurreiter auf dem traditionsreichen Turniergelände in der Soers ausgetragen. Somit werden beim 102. CHIO von Deutschland Nationen-Preise ausgetragen zwei in der Dressur, im Springen, Fahren, der Vielseitigkeit und im Voltigieren.

 

Was den den offiziellen Teamwettbewerb in der Klasse „U25“ angeht, sagt Klaus Roeser (Vechta), Vorsitzender des Dressurausschusses im Deutschen Olympiadekomitee für Reiterei (DOKR): „Das hat für uns einen enormen Stellenwert.“ Der Nationenpreis beim CHIO Aachen sei, so Roeser weiter, „eine hervorragende Gelegenheit, unsere Nachwuchsstars noch besser an den internationalen Spitzensport heranzuführen“.

 

Während die Altersklasse international noch in den Kinderschuhen steckt, hat sich der U25-Sport national längst etabliert, so fand erstmals im Vorjahr eine Europameisterschaft statt, organisiert von Ulli Kasselmann auf seinem Turniergelände in Hagen am Teutoburger Wald. Bereits im Jahr 2000 hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) mit Unterstützung der Liselott Schindling-Stiftung zur Förderung des Dressurreitsports eine eigene Serie für Nachwuchsreiter auf dem Sprung zum Grand-Prix-Niveau etabliert. Längst ist der Piaff-Förderpreis mit seinen Stationen auf deutschen Topturnieren und dem Finale im Rahmen der Stuttgart German Masters eine feste Größe im Turnierkalender, darüber hinaus haben die Nachwuchsreiter seit 2010 die Chance, sich im Rahmen des „Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung, Piaff-Förderpreis International U25“ beim CHIO Aachen zu messen. „Innerhalb Deutschlands sind wir daher sehr gut aufgestellt“, bestätigt auch Sebastian Heinze, seit diesem Jahr Bundestrainer der U25-Dressurreiter. Veränderungen sieht er allerdings auf internationaler Ebene. „Durch die Einführung der Altersklasse gibt es nun auch international mehr Prüfungen und auch Nationenpreise für diese Zielgruppe. Das wirkt sich natürlich auch auf die Saisonplanung aus“, so Heinze. „Wir werden auf jeden Fall unsere Reiter vermehrt zu internationalen Turnieren entsenden. Das ist eine tolle Chance, Erfahrungen zu sammeln. Gleichzeitig sind diese Starts für uns wichtig, da unser Startplatz bei den Europameisterschaften von den Plätzen unserer Reiter auf der Weltrangliste abhängt.“

 

EM-Sichtungsweg eng über Piaff-Förderpreis


Die U25-Europameisterschaften finden in diesem Jahr vom 20. August bis 3. September in Lamprechtshausen (Österreich) statt. Der Sichtungsweg dorthin ist eng mit dem Piaff-Förderpreis verknüpft. Die erste Qualifikation für das Finale der Nachwuchsserie für unter 25-jährige Reiter ist das internationale Turnier in München-Riem (25. bis 28. Mai), zuvor gibt es Ende April erstmals einen zusätzlichen Lehrgang in Warendorf für die Teilnehmer unter der Leitung von Sebastian Heinze. Nach der zweiten Station im Rahmen der Deutschen Meisterschaften in Balve (8. bis 11. Juni) wird die Longlist für die U25-EM nominiert. Die Benennung der Shortlist erfolgt nach der nächsten Station in Verden (2. bis 6. August), zuvor findet allerdings noch der Nationenpreis in Aachen statt. „Auch wenn das keine offizielle Sichtung ist, werden wir hier sicher hochkarätig vertreten sein“, kündigt Bundestrainer Monica Theodorescu an.