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Meisje Sanne Thijssen Siegerin im Grand Prix von Dortmund PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Sonntag, 05. März 2017 um 18:48

 

So sieht eine glückliche Siegerin aus: Sanne Thijssen, Erste im Großen Preis der Bundesrepublik in der Westfalenhalle in Dortmund auf dem elfjährigen Hengst Con Quidam von Quidam - die jüngste Siegerin in diesem seit 1955 ausgeschriebenen Grand Prix

(Foto: Kalle Frieler)

 

Dortmund. Zum Abschluss des CHI in der Dortmunder Westfalenhalle gewann die erst 18 Jahre alte Niederländerin Sanne Thijsen den zum 63. mal ausgetragenen Großen Preis der Bundesrepublik Deutschland. Um den begehrten Meggle-Cup siegte erstmals Fabienne Lütkemeier (Paderborn) - große Erfolge für junge Reiterinnen...

 

 

In einem rasanten Parforceritt gewann die erst 18 Jahre alte Sanne Thijssen das Stechen um den Großen Preis der Bundesrepublik Deutschland in der Dortmunder Westfalenhalle. Die Tochter des bekannten internationalen Springreiters Leon Thijssen holte damit den dritten Erfolg für die Niederlande seit Beginn des Turniers von Dortmund 1955. Das Stechen hatten über den Parcours mit zwölf Hindernissen und 16 Sprüngen lediglich sechs Teilnehmer erreicht, Parcoursbauer Martin Otto hatte zum Gewinn von insgesamt sechs Autos keine leichte Aufgabe gestellt. Von der deutschen Elite scheiterten im Normalumlauf so erfahrene Reiter wie Holger Htezel (Goch) auf Legioner,  Ex-Europameister Marco Kutscher (Bad Essen) auf Chaccorina oder Olympiasieger wie Ludger Beerbaum (Riesenbeck) auf Chaman und Lars Niederberg (Wolbeck) auf Foster. Und da zeigt ein Meisje aus Baarlo, wo`s lang geht. Die Schülerin für die ihr Vater Leon das Idol ist und die auch vom Bondscoach Rob Ehrens trainiert wird, flog im Stechen mit dem elfjährigen Hengst Con Quidam (Besitzer: Die Eltern) um knapp zweieinhalb Sekunden dem Zweitplatzierten Denis Lynch (Irland) auf Van Helsing davon, nur die beiden waren fehlerfrei geblieben. Bester Deutscher, gleichzeitig schnellster mit vier Fehlerpunkten in der Entscheidung, war als Dritter Christian Kukuk aus dem Stall von Ludger Beerbaum (Riesenbeck) auf Colestus. Er erhielt den Wander-Ehrenpreis zu Ehren des früheren Dortmunder Turnierleiters und PR-Strategen für das westfälische Pferd, Pit Krautwig. Die geht jeweils an den bestplatzierten Reiter im Grand Prix auf einem westfälisch gezogenen Pferd. Kukuk, am Tage zuvor 27 Jahre alt geworden, saß auf dem elfjährigen Schimmelhengst Colestus von Cornet Obolensky aus einer Stakkato-Mutter, westfälisch gebrannt.

 

Die weiteren Plätze im Stechen fielen an Pieter Clemens (Belgien) auf Verdico, Frank Schuttert auf Champion und Robert Vos (beide Niederlande) auf Carat. Alle erhielten als Ehrenpreis einen PKW aus dem Hause Mitsubishi, die Zündschlüssel für den teuersten nahm die Siegerin mit für PKW im Wrete von 45.000 €.

 

Nach dem Springen bedankte sich Holger Hetzel öffentlich beim Veranstalter und sagte, dass die Veranstaltung an altem Glanz gewonnen habe.

 

Meggle Cup für Fabienne Lütkemeier

 

Fabienne Lütkemeier, Studentin, Tochter der früheren Team-Weltmeisterin Gina Capellmann-Lütkemeier, 2013 Derbysiegerin in Hamburg und Mannschafts-Europameisterin in Herning, 2014 in Caen Team-Weltmeisterin, in Dortmund auf dem zehnjährigen Wallach Fabregaz von Florestano erstmals Gewinnerin des Finals um den Meggle Cup, einzige Dressurserie in Deutschland

(Foto: Kalle Frieler)maburg 2013)

 

Ziemlich überraschend hatten die augenblicklich weltweit besten Dressurreiterinnen, nämlich die deutschen, die Wettbewerbe in der Westfalenhalle ignoriert, auch den sehr gut dotierten Meggle Cup. Die Weltranglisten-Erste Isabell Werth ritt in Doha, wo sie alles gewann, dazu fehlten aus dem Gold-Team von Rio auch Kristina Bröring-Sprehe, im letzten Jahr mit dem Hengst Desperados Pokalgewinnerin, und Dorothee Schneider.

 

Siegerin des entscheidenden Grand Prix Special um den mit 40.000 Euro bestückten Meggle Cup wurde Mannschafts-Weltmeisterin Fabienne Lütkemeier (27) aus Paderborn auf dem elfjährigen Wallach Fabregaz mit 76,118 Punkten, was ihr auch eine Prämie von 11.000 Euro einbrachte. Dahinter folgten mit Abstand an Punkten die letztjährige Weltcup-Dritte Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) auf der Stute Zaire (72,647/ 9.000 €), Charlott-Maria Schürmann (Gehrde) auf dem Breitling-Nachkommen Burlington (71,863/ 7.000) und Anabel Balkenhol (Rosendahl) auf Dablino (71,412/ 5.000), das Paar hatte den vorgeschalteten Grand Prix für sich entschieden. Fünftes Paar in der Platzierung um den Cup wurden Marjan van der Jagt (Niederlande) auf Radetzky (68,275/ 2.800).

 

In der Kür ritt die Irin Judy Reynolds mit Vancouver (76,7/ 9.000) an die erste Position vor dem von Wolfram Wittig trainierten Hendrik Lochthowe (München) auf Boston (73,575/ 5.600) und Beatrice Bucwald (Alpen/ Niederrhein) auf Daily Pleasure (72,250/ 4.200).