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Große Bühne für die „Leo-Show“ auf der EQUITANA PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Oliver Wehner/ "Die Rheinpfalz"/ DL   
Dienstag, 21. März 2017 um 14:27
Essen. Spitzenathleten im und unterm Sattel – das ist die große Hengstschau auf der gigantischsten Reitsportmesse der Welt mit rund 200.000 Besuchern, der EQUITAN in Essen, die am Wochenende eröffnet wurde. Ein Auftakt mit pfälzischer Note.

 

Es ist wahrlich nicht leicht, nach Isabell Werth ins Viereck gehen zu müssen. In diesem Fall aber war’s eine besondere Auszeichnung, es „zu dürfen“. Die beste Dressurreiterin der Welt hatte auf der Hengstschau den fast 4000 Zuschauern gerade ihre imponierende Zukunftshoffnung namens Belantis gezeigt, diesen achtjährigen Schimmel auf dem Weg in den Grand Prix. Als dann die Musik zum Kinoknüller „Men in Black“ ertönte, fühlten sich viele ein paar Jahre zurückversetzt, als der Hit in den Turnierstadien Soundtrack zum Auftritt eines Spitzenpferdes und Publikumslieblings aus der Pfalz war – geritten von Uta Gräf.

 

Am langen Zügel vom Boden aus steuerte jetzt in Essen Stefan Schneider vom Gut Rothenkircherhof bei Kirchheimbolanden den zwei Jahre nach seiner Verabschiedung aus dem Sport topfitten und elastischen Rapphengst Le Noir. Spielerisch wirkten die Piaffen und Passagen, die Königsdisziplinen der Dressur. „Für uns ist es fantastisch, ihn mal wieder präsentieren zu können, reine Gänsehaut“, sagte Hans Herzog, der Besitzer des Pferdes, ergriffen. Und natürlich konnte und wollte Le Noir auch seine Holsteiner Springabstammung nicht verleugnen, der Satz über das Hindernis war der Knalleffekt der Show, die Schneider und der „Schwarze“ bereits kürzlich im Landgestüt Zweibrücken zeigten. Hans und Christiane Herzog hatten ein Video davon auf Le Noirs Facebookseite gestellt – es wurde mehr als 62.000 Mal angesehen! Übrigens sind auch fliegende Galoppwechsel am langen Zügel machbar, verrät Stefan Schneider: „Das ist unser nächstes Projekt.“

 

Apropos Zweibrücken. Wenn ein Hengst, egal in welcher Disziplin, aus Altersgründen aus dem Sport genommen wird, schließt sich oft die zweite Karriere an – die als Deckhengst. Schließlich sind die Zeiten, da die Leistungsvererber kommender Generationen selbst von Luft und Liebe lebten und gar nicht auf den Turnierplätzen präsent waren, lange vorbei. Heutzutage müssen die vierbeinigen Stammväter ihre Sporttauglichkeit unter Beweis gestellt haben – je erfolgreicher, desto besser für den „Beruf danach“. An Le Noir – langjähriges Bundeskaderpferd und 2012 mit Uta Gräf auf der Longlist für Olympia in London - führt insofern eigentlich kein Weg vorbei, trotzdem hatte es etwas gedauert, bis die Herzogs ihren „Leo“ für einen ersten längeren Deckeinsatz verreisen ließen.

 

Das war vor einem Jahr, als Le Noir im Landgestüt Zweibrücken Station bezog. „Herzogs waren überrascht vom guten Zuspruch im ersten Jahr“, weiß Geschäftsführer Alexander Kölsch, „für seine zweite Decksaison liegen bereits die ersten Bestellungen vor“. Direkt nach der Equitana geht’s also wieder von der Nord- in die Westpfalz.

 

Das Landgestüt war in der Hengstschau auch mit dem zwölfjährigen und bis Klasse S erfolgreichen Stockholm, geritten von Michael Kaden-Sowe, vertreten. „Für uns eine schöne Bühne“, sagte Alexander Kölsch. Dressurstar Uta Gräf (Kirchheimbolanden) hatte am ersten Wochenende der Equitana zwei Lehrgänge und gestern selbst einen Auftritt mit zwei Nachwuchspferden in der großen Halle. Und „Leo“ war auch dabei. Wie gesagt: pfälzische Note …