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Die Sorgen um den Erhalt des Nationen-Preises im Springreiten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Sascha Dubach "PferdeWoche"/ DL   
Freitag, 14. April 2017 um 13:15

Lausanne. Beim Treffen des Internationalen Reitsportverbandes, FEI, in Lausanne ging es in erster Linie um den Erhalt des Nationenpreises der Springreiter. Einen Titelsponsor hat sie bereits nicht mehr...

 

Das FEI-Sport-Forum diskutierte in Lausanne, der „Hauptstadt“ des Weltverbandes, in erster Linie die zukunft bzw. den Fortbestand des Preises der Ntaionen im Springreiten. Im vergangenen Jahr, so die Statistik, habe die Nationscup-Serie via TV, Zeitungen sowie Social Media weltweit 2,1 Milliarden Personen erreicht. Eine enorme Zahl und doch hat die FEI nach dem Ausstieg des «Saudi Equestrian Funds» für dieses Jahr keinen Titel-Sponsor mehr, fast unverständlich. Die Gründe sind unterschiedlich, doch krankt es vor allem am für Laien schwer verständlichen Qualifikationssystem. „Wir müssen dem Produkt ‘Nationenpreis’ generell extrem Sorge tragen“, sagte beispielsweise Hollands Bondscoach Rob Ehrens. Dem stimmt auch Steve Guerdat zu, der extra aus Mexiko City anreiste, um am Forum zu reden. „Für mich ist der Nationenpreis eine der wichtigsten Prüfungen. Es geht um die Ehre, für sein Heimatland zu starten. Wir müssen zum einen für den Fortbestand sorgen, und zum anderen aber diesen Wettbewerb auch weiterentwickeln“, sagte der Schweizer Olympiasieger von London 2012.

 

Ein großes Anliegen verschiedener Exponenten war es, dass der Nationenpreis mit höheren Rankingpunkten aufgewertet werde. Man könne doch zwei fehlerfreie Runden in diesem Wettbewerb mit Zusatzpunkten honorieren, wurde vorgeschlagen. In den Raum gestellt wurde auch die Frage, ob der Grand Prix eines CSIO nicht auch Teil des Nationen-Preises sein könnte. Aber auch der jeweilige Austragungstag wurde hinterfragt. Guerdat ging noch einen Schritt weiter: „Wieso nicht das Preisgeld des jeweiligen Grand Prix zugunsten des Nationenpreises reduzieren?“

 

Marketingexperte David Sim gab zu bedenken, dass viele Sportarten aufgrund von Interventionen von Seiten der TV-Anstalten ihr Format ständig kürzer werden lassen. „Die zwei Umläufe sind doch genau das Alleinstellungsmerkmal, das den Nationenpreis ausmacht und von einem Grand Prix unterscheidet“, hielt  Nayla Stössel, OK-Präsidentin des CSIO der Schweiz in St. Gallen, dagegen.

 

Der Nationenpreis war und ist ein starkes Produkt, das von der FEI mit oberster Priorität geschützt werden muss und in seiner Form grundsätzlich keine Veränderungen braucht. Einzig das Qualifikationssystem mit der entsprechenden Punktevergabe muss dringend geändert werden, da sind sich alle einig.