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"Reiten für Helvetia" - Willkommen im Club... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Mittwoch, 19. April 2017 um 15:10

Zürich. Die Schweiz als reichstes Land der Welt hat auch im einstmals so erfolgreichen Dressursport den Standard in dieser Branche nicht halten können. Dass es besser werden soll, dafür wurde im letzten Monat der Club „H1000C“ gegründet. Ziel: Finanzielle Unterstützung zur Beschickung der Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio mit einer Equipe.

 

 

Auf der Reitanlage Hofor der Familie Kroll in Eggenwil setzten sich Anfang März Schweizer Dressur-Freunde zusammen und gründeten den Club "H1000C“. Dem Schweizer Dressursport sollen endlich wieder Türen und Tore geöffnete werden zur Rückkehr in eine einstmals großartige Vergangenheit. Und die war wahrlich mal großartig. Der Verein mit Franz Häfliger als Präsidenten möchte mit den Mitgliederbeiträgen den Elite- und den  Perspektiv-Kader zweckgebunden fördern. Durch diese finanzielle Unterstützung sollen mehr Startmöglichkeiten bei Auslandsturnieren geschaffen werden. Man will zurück zu alter Größe. Und weiter kommt man nur durch Konkurrenz auf Turnieren, um zu sehen, wo man selbst steht.

 

Der Mitgliedsbeitrag liegt bei einer Einmalzahlung von 1.000 oder in drei Raten bei je 333 Schweizer Franken. Wer mag oder kann, wird nicht daran gehindert, höhere Summen zu spenden. Wer in den Club eintritt, hat auch Stimmrecht auf der Generalversammlung. Der Verein löst sich automatisch auf am 24. Juli 2020, dem Tag der Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in Tokio, und dort will der Club eine Schweizer Dressur-Equipe am Start sehen…

 

Als Vorläufer des Clubs „H1000C“ darf das Unternehmen „Gemeinsam siegen“ in Frankreich 1987 im Hinblick auf Olympia 1988 in Seoul gesehen werden. Man hatte sich den Namen „Turnierstall Frankreich“ gegeben. Die Mitglieder waren unterteilt in Junior für 60 Francs, Gönner für 500 F, einfache Unterstützer waren mit einem Beitrag von 250 F dabei, und der Elite-Sponsor löhnte 5.000 Francs. Wer zum Club gehörte, erhielt als kleine Gegenleistung eine Seidenkrawatte, einen Seidenschal oder Manschettenknöpfe. Unterstützt wurden mit dem Geld gezielt die Olympiakadidaten in Springen, Dressur und Vielseitigkeit. Der spätere Springreiter-Olympiasieger Pierre Durand auf dem kleinen Wallach Jappeloup kassierte im Monat 10.000 Francs, Margit Otto-Crepin, auf dem Holsteiner Wallach Corlandus später Silbermedaillengewinnerin in der Dressur hinter Nicole Uphoff auf Rembrandt, wurden alle vier Wochen 6.000 F überwiesen. Insgesamt gehörten dem Unternehmen „Lasst uns unsere Champions unterstützen“ Reiter mit 22 Pferden an. Bis zu Seoul durfte kein Pferd verkauft werden…