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Henrik von Eckermann - Raus aus dem Schatten von Ludger Beerbaum PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Oliver Wehner/ "Die Rheinpfalz"/ DL   
Mittwoch, 26. April 2017 um 17:19

Mannheim. Der Schwede Henrik von Eckermann war zwölf Jahre bis September 2016 Bereiter im Stall von Ludger Beerbaum, er wurde in dieser Zeit u.a. Team-Dritter bei der Europameisterschaft 2013 und gewann 2015 als erster Springreiter seines Landes den Großen Preis beim CSIO von Italien in Rom. Nun sattelt er auf beim Mannheimer Maimarktturnier als eigener Unternehmer.

 

„Das beste Nennungsergebnis seit Jahren!“ Turnierchef Peter Hofmann konnte  prominente Namen für die großen Spring- und Dressurwettbewerbe des Mannheimer Maimarkt-Turniers (5. bis 9. Mai) ankündigen. Deutsche Reitstars wie Christian Ahlmann, Ludger Beerbaum, Meredith Michaels-Beerbaum im Springen sowie  Isabell Werth, Dorothee Schneider und Helen Langehanenberg in der Dressur haben gemeldet.

 

Als Henrik von Eckermann vor einem Jahr den Triumph im Großen Preis der MVV Energie im Stechen um  52 Hundertstelsekunden als Zweiter hinter dem Italiener Emilio Bicocchi verpasste, schwebte  noch dieser Schatten über ihm: Der Schwede war da noch bei Ludger Beerbaum angestellt und durfte in Mannheim die berühmte Stute des Lehrmeisters satteln: Gotha, Ende 2016 aus dem Springsport verabschiedet und nun tragend.

 

Jetzt ist vieles anders. Von Eckermann hat sich auf dem Bonner Rodderberg auf dem „Broichhof“ von Dirk und Sohn Karl Schneider mit einem Springstall selbstständig gemacht und mit einem neuen Pferd auch schon durchstarten können. „Das war mein größter Erfolg“, sagte er über Rang drei beim Weltcupfinale in Omaha vor drei Wochen. „Dass es mit Mary Lou, die ich erst seit acht Monaten reite, gleich so gut klappt, davon konnte ich nur träumen.“

Zwölf Jahre lang arbeitete Henrik von Eckermann bei seinem Idol Beerbaum in Riesenbeck, erst als Praktikant, dann als Bereiter. „Ludger hat mir alle Möglichkeiten eröffnet“, schwärmt der schwedische Equipereiter. In Mannheim will er versuchen, mit Schimmelhengst Copperfield den nächsten Angriff auf die „Badenia“ zu starten. „Letztes Jahr war ich der erste Verlierer“, sagte er  lächelnd.

 

Der Start der mehrfachen baden-württembergischen Landesmeisterin Tina Deuerer aus Bretten ist aus einem Grund bemerkenswert: Sie sattelt erstmals in Mannheim C.T., das Pferd, das sie von Altmeister Hugo Simon aus Weisenheim/Sand übernommen hat.

 

In der Dressur versteckt sich „ein Knaller“, findet  auch Turnierchef Hofmann, in der Meldeliste zur Qualifikation für den Nürnberger Burg-Pokal, quasi der deutschen Meisterschaft der sieben- bis neunjährigen Pferde. Team-Olympiasiegerin Dorothee Schneider (Framersheim) hat den dreimaligen Weltmeister der jungen Dressurpferde, den  Hengst Sezuan vom Gestüt Peterhof in Perl-Borg, für Mannheim gemeldet. Uta Gräf (Kirchheimbolanden)  will hier mit ihrem schon mehrfach in S-Prüfungen siegreichen Wallach Feeling Good antreten. Aber auch in der Grand-Prix-Tour haben sich bekannte Namen angesagt. Allen voran die Weltranglisten-Erste Isabell Werth mit ihren Wallachen Don Johnson und Emilio. Dorothee Schneider bringt ihr neues Championats-Kaderpferd Sammy Davis jr. mit und Helen Langehanenberg (Billerbeck) Damsey,  einen Mannheimer Sieger von 2016. Nicht dabei sind diesmal die viermaligen Kürgewinner Jenny Lang-Nobbe (Karlsruhe) und Loverboy. Der Wallach ist nach einer Verletzung erst seit kurzem wieder im Training.

 

Die Para-Equestrians mit körperlichem Handicap tragen  ihren Nationenpreis aus. Das Turnier beginnt bereits an diesem Wochenende mit den Polospielen sowie Dressurprüfungen für Ponys und U25-Reiter.

 

Die wichtigsten Prüfungen

 

Springen: Berrang-Preis (Samstag, 6. Mai, 15.30 Uhr), Maimarkt-Championat von Mannheim (16, Sonntag, 7. Mai, 16),  Großer Preis der MVV Energie „Die Badenia“ (Dienstag, 9. Mai, 14 + 15.30).

 

Dressur: Grand Prix (Freitag, 5. Mai, 9),  Special (Samstag, 6. Mai, 14), Kür (Sonntag, 7. Mai, 11.45), Nürnberger Burg-Pokal (Sonntag, 7. Mai, 13.30),

Paradressur-Nationenpreis (6. bis 9. Mai).