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Frankreich Erster - Deutschland Vorletzter im Nationen-Preis in La Baule PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Samstag, 13. Mai 2017 um 11:13

La Baule. Beim zweiten Preis der Nationen der diesjährigen Serie im Mannschafts-Wettbewerb der höchsten Klasse musste sich in La Baule eine deutsche Equipe mit dem vorletzten Platz bescheiden. Sieger wurde das Team des Gastgeberlandes Frankreich.

 

Für deutsche Springreiter-Teams gab es schon sonnigere Tage. Im Seebad La Baule belegte die Equipe von Bundestrainer Otto Becker in der Besetzung Janne-Friederike Meyer-Zimmermann auf Goja (4 und 12 Fhelerpunkte), Maurice Tebbel auf Chacco`Son (1 und 4), Patrick Stühlmeyer auf Lacan (8 und 13/ jeweils Streichresultat im Umlauf) und Marcus Ehning auf Funky Fred (4 und 4) mit insgesamt 29 Strafpunkten nur den siebten und damit vorletzten Platz. Noch härter traf es die niederländische Mannschaft, sie brachte aus den beiden Durchgängen 31 Fehlerpunkte mit und wurde Achter unter acht Teams.

 

Bester Deutscher war der erst 23 Jahre alte Maurice Tebbel in seinem erst zweiten Preis der Nationen, er hatte sein Debüt beim ersten Mannschaftswettbewerb der Serie vor zwei Wochen in beim belgischen CSIO in Lummen gegeben, wo die deutsche Equipe den ersten Platz belegt hatte. Kein einziger der Becker-Mannschaft hatte einen fehlerfreien Umlauf, kein Ehning im 74. Einsatz und keine Friederike Meyer-Zimmermann, die zum 34. mal für Deutschland ritt, und vom 27-jährigen Stühlmeyer, seit Anfang des Jahres in Diensten von Paul Schockemöhle in Mühlen, durfte man im 15. Ritt im Roten Rock für die Bundesrepublik keine Führungsrolle erwarten. Otto Becker: „Wir hätten ein bisschen mehr erwartet…“

 

Die Post ging bei den Franzosen ab, sehr zur Freude der Zuschauer, denen auch zusätzlich Spannung geboten wurde. Denn erst nach einem Stechen gegen Schweden durfte die Marseillaise intoniert werden. Nach zwei Umläufen lagen Olympiasieger Frankreich und die Skandinavier mit je acht Strafpunkten gemeinsam vorne. Frankreichs Coach Philippe Guerdat (Schweiz) schickte Ex-Europameister Kevin Staut mit dem Wallach Reveur de Hurtebise in den entscheidenden Umlauf, er kehrte fehlerlos vom Rasen zurück, Peder Fredricson, Schwedens „Sportler des Jahres 2016“, Olympia-Zweiter hinter Nick Skelton in Rio, sammelte jedoch mit dem holländischen Wallach Christian K acht Strafpunkte, damit gingen Trophäe und 64.000 Euro Preisgeld an Frankreich – Schweden 40.000 -  mit Staut, Cedric Angot auf Saxo, den durch Sturz ausgefallenen Roger-Yves Bost auf Sangria und Penelope Leprevost auf Flora de Mariposa. Philippe Guerdat sagte danach: „Es war ein langer Tag heute. Nach dem Ausfall von Bosty im ersten Umlauf hielten uns Penelope und Kevin am Leben, zumal Bosty den zweiten Durchgang nicht mehr bestreiten konnte.“ Kevin Staut sagte: „Ich wusste, dass ich im Stechen mit einer fehlerlosen Runde Peder unter Druck setzte – und ich wusste, dass mein Wallach trotz seiner 16 Jahre immer noch stark genug ist, um einen schweren Wettbewerb erfolgreich zu beenden.“ Penelope Leprevost und ihr Lebenspartner Kevin Staut waren die einzigen einer Equipe, die zwei Durchgänge ohne Patzer hinter sich brachten, und Staut noch zusätzlich in einem dritten Auftritt auf dem Rasenplatz von La Baule.

 

Die übrigen Plätze im Preis der Nationen des französischen Internationalen Offiziellen Springreiterturniers (CSIO) belegten Irland (14 Strafpunkte/ 32.000 Euro), die Schweiz (18/ 24.000), Belgien (19/ 16.000) mit einer Wildcard am Start und Spanien (22/ 11.000) auf Rang 6.

 

Nach zwei von insgesamt acht Nationen-Preisen der höchsten Liga liegt Frankreich mit 190 Punkten vor Deutschland (150), Schweden (140), Spanien (100), Irland (80), Italien und der Schweiz (je 70) und der Niederlande (45).