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Alwin Schockemöhle - ein ganz großer Pferdemann wurde 80 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Freitag, 26. Mai 2017 um 17:18

 

Alwin Schockemöhle und Warwick Rex - letzter gemeinsamer Auftritt in Aachen 1977 bei der Verabschiedung des außergewöhnlichen Springreiters und seines Wallachs, über den auch sein Bruder Werner, so seine Schwestern  während der Geburtstagsfeier, gesagt hat, wenn er Olympiasieger werden wolle, dann nur mit Warwick. Im Grunde genommen, so klang auch durch, von der Ästhetik her war der Hannoveraner wahrlich nicht sein Pferd...

(Foto: Werner Ernst)

Mühlen. Als der Pennäler Paul Schockemöhle seine ersten Hühnerställe zimmerte und Bruder Werner noch Jura studierte,  gewann Alwin in Rom 1960 seine erste Olympische Goldmedaille. Er gilt nach wie vor als Pferdemann ohne Beispiel, an diesem Montag – 29. Mai 2017 - wurde er 80 Jahre alt.

 

 

Die „Drei Schockemöhle“  errangen im "Reich des Pferdes"  Weltgeltung, Paul als  Reiter und Züchter, Werner als Buchautor, Zuchtexperte und Hengsthalter, Alwin als Ausbilder, Reiter und Traberzüchter.  Werner starb im Jahre 2000 im Alter von 61 Jahren nach mehreren Operationen und schweren Leiden, Paul (72) herrscht inzwischen über ein wahres Imperium in allen möglichen Bereichen, Alwin Schockemöhle schleppt sich mit ständigen Schmerzen durch das Leben, generell wurde die ganze Familie wahrlich vom Glück nicht verfolgt.

 

Flachrennen und Springen

 

Der zehnte Wettbewerb an jenem 24. Juli 1955 in Rastede bei Oldenburg war ein Flachrennen. Auf einem sechsjährigen Fuchswallach namens Erz kam ein gewisser Alwin Schockemöhle auf den dritten Platz. Beim mittelschweren Springen der gleichen Veranstaltung belegte dieser Schockemöhle auf dem Holsteiner Wallach Tiro noch einen fünften Rang, wobei der Sieger Hans Günter Winkler auf Gronau hieß. Alwin Schockemöhle, damals gerade 18 Jahre alt, hatte noch keinen Namen. Er wollte vor allem eines: Reiten. Reitlehrer Eduard Drees, den alle Onkel Edu nannten, nahm sich als Erster seiner an.

 

Als die Familie Schockemöhle 1953 auf den heimatlichen über 400 Jahre alten Hof nach Mühlen zurückkehrte, förderte ihn Jan Noordendorp. Der erkannte rasch die Qualitäten dieses Jungen und schrieb seine Beobachtungen nach Warendorf an die Zentrale der deutschen Reiterei. In Warendorf residierte damals Landstallmeister Dr. Gustav Rau, einer der großen Hippologen der Pferdegeschichte und des angekoppelten Sports. Rau holte Schockemöhle nach Warendorf.

 

In einer Bude mit Reiner Klimke

 

Warendorf wurde der Beginn einer sicherlich ziemlich einmaligen Karriere eines Landwirtssohnes aus Südoldenburg. Zunächst sollte Alwin Schockemöhle in der Vielseitigkeit seinen Platz suchen.

Mit dem später in der Dressur erfolgreichsten Reiter Reiner Klimke teilte er das Zimmer am Deutschen Olympiadekomitee für Reiterei (DOKR), „wir hatten ein Bett und eine Luftmatratze. Wöchentlich wechselten wir die Schlafstelle...“

 

Der Vater erwarb in Holstein den siebenjährigen Vollblutwallach Tiro, mit ihm qualifiziert sich Alwin für  "Olympia der Reiter" 1956 in Stockholm. Nominiert werden andere, ihm fehle die Erfahrung, hieß es. Alwin Schockemöhle  zog die Militarykappe ab und setzte sie nie wieder auf.

 

Der junge Schockemöhle ritt in der Jugend alles, was zu reiten war, auch Flachrennen, mit zwölf gewann er sein erstes Rennen. Reitlehrer war zunächst sein Vater Aloys, ein Pferdenarr, der 1963 bereits starb und Alwin als dem Erstgeborenen den Hof vererbte.

 

Erstes Gold in Rom 1960

 

1960 in Rom ritt er auf Ferdl an der Seite von Fritz Thiedemann mit Meteor und Hans Günter Winkler auf Halla zu seiner ersten Olympischen Goldmedaille, aus Mexiko City kehrte er 1968 mit Team-Bronze zurück.  Bis heute gilt er als Meister der Ausbildung, der 1939 weltweit erfolgreichste Springreiter und spätere Bundestrainer Hans-Heinrich Brinckmann schwärmte später oft: "Diese Losgelassenheit bei Alwins Pferden darf als Beispiel für alle Zeit gelten."  Keiner wie er vermochte auch den Schlaufzügel wahrlich so meisterlich zu handhaben.

 

Über Jahre hinweg lästerte man oft über ihn als den "Champ ohne Titel". Zwischen 1963 und 1973 gewann er dreimal Silber und zweimal Bronze bei einer Europameisterschaft, ganz vorne standen am Ende immer andere, bis eben zum Championat 1975 in München. Dort zog er bei der Meisterschaft des alten Kontinents erstmals ganz rechts zur  Platzierung auf, dort, wo die Siegerschleifen angeheftet werden. Auf dem Gelände von Olympia 1972 war er auf dem gewaltigen Warwick Rex allen davongeflogen.

 

Nur einer kam bei Olympia durch

 

Seine Karriere vollendete er ein Jahr danach bei den  Olympischen Reiterspielen in Bromont außerhalb von Montreal. Er gewann als erster Reiter der Geschichte ohne Fehler nach zwei Umläufen mit dem riesigen Hannoveraner Wallach Warwick Rex, den wahrhaft nicht auch unbedingt Schönheit heraushob. Heute steht Warwick Rex in Bronze gegossen mitten in Vechta.

 

Was der kanadische Parcourschef Tom Gayford damals in die Arena stellen ließ, hätte in jetziger Zeit die Tierschützer zu einer Demonstration gezwungen. Im ersten Umlauf warteten neun Oxer, von denen vier eine Tiefe von 2 m aufwiesen, einer brachte es auf 2,10 m und der Schlussoxer gar auf eine Breite von 2,20 m. Fünf Oxer mit jeweils 2 m Tiefe ängstigten jeden Teilnehmer in der zweiten Runde, Sturzbilder en masse wurden zu keiner Werbung für diesen Sport. Als Zuschauer stöhnte Werner Schockemöhle auf: „Gott hilf mir…“ Doch Warwick Rex flog spielerisch über die Stangen und den Wassergraben, mit einer Leichtigkeit, die man diesem gewaltigen Wallach nie zugetraut hätte. Nie mehr durfte sich später ein Parcoursgestalter bei Olympia derart hemmungslos und ungestraft am Reitsport vergehen. Nach seinem Goldritt in Bromont, und wahrlich nicht schon vorher, öffnete der Himmel seine Schleusen, bei zuckenden Blitzen und in einer Sturzflut an Regen mussten die Britin Debbie Johnsey, der Belgier Francois Mathy und der Kanadier Michel Vaillancourt um Silber und Bronze stechen…

 

Unmittelbar nach seinem Erfolg an jenem 27. Juli 1976 läuteten in Mühlen die Kirchenglocken. Mit nochmals Silber aus dem Preis der Nationen kehrte Alwin Schockemöhle aus Montreal nach Hause zurück, wo er und sein Bruder Paul als ebenfalls Mannschafts-Mitglied  - dazu Sönke Sönksen und Hans Günter Winkler -  in einer Kutsche in einem Triumphzug durch die damalige  "Reiterhauptstadt Mühlen" gefahren wurden.

 

Karriere-Ende und Bruch mit Verband

 

1977 beendete Alwin Schockemöhle seine Sattellaufbahn. Jahrelang hatte er sich wegen eines gespaltenen Rückenwirbels gequält, der Schmerz kappte brutal jede Überlegung an eine sportliche Fortsetzung. Er sagte aber auch: "Lieber jetzt abtreten, ehe man über mich lacht." Am Schlusstag des CHIO von Deutschland in Aachen ging Alwin Schockemöhle mit Warwick Rex auf die letzte Ehrenrunde. 40.000 Menschen winkten ihm nach traditionellen CHIO- Brauch mit weißen Taschentüchern zu. Danach berief ihn Warendorf als Olympia-Inspekteur. Er sollte als Equipechef neue Aufgaben übernehmen und zuständig sein für den Pferdeankauf.

 

Doch weil er alles und jeden an sich selbst maß, geriet er rasch in die Kritik. Man warf ihm Befangenheit vor, zumal sein Bruder Paul und auch sein Schüler Franke Sloothaak inzwischen in der deutschen Spitze und somit in der Equipe ritten. Während des Internationalen Turniers in Wolfsburg 1980 sprach die Mehrheit der deutschen Springreiter ihm das Misstrauen aus. Alwin Schockemöhle trat sofort von seinem Posten zurück. Von jenen, die als Funktionsträger so groß verkündet hatten, wenn er zurücktrete, würden auch sie ihre Ämter niederlegen, konnte sich auf wundersame Weise plötzlich keiner mehr an die Aussage erinnern…

 

Zufall gibt es nicht…

 

Zufall, so sagt  Alwin Schockemöhle,  gebe es nicht für ihn. Erfolg lasse sich auch errechnen, und Talent allein genüge nicht, "wenn man nicht ständig hart an sich arbeitet." So war er als Springreiter, als Ausbilder beispielsweise von Gerd Wiltfang, Johan Heins oder Franke Sloothaak und Ulli Kirchhoff, als Berater von Thomas Frühmann, so wurde er auch als Traber-Züchter.

 

Die Freundschaft mit seinem alten Sattelkollegen Georg Ahlmann brachte ihn zu den Trottern,  "denn für Galopper war ich zu schwer, außerdem dachte ich, wenn ich aus Gesundheitsgründen nicht mehr reiten kann, in einen Sulky dagegen vermag ich mich immer noch zu setzen." In kurzer Zeit und in Partnerschaft mit seinem damaligen Schwiegervater Otto Schulte-Frohlinde, der ihn wie einen Sohn liebte, und Ahlmann rollten die Traber des Stalles „Rex ASS“ wie ein Sturm über die Szene hinweg. In wenigen Jahren stellte Schockemöhle fünfmal in Deutschland und einmal auch in Italien  den Derby-Gewinner, nachdem er selbst als Springreiter das Blaue Band in Hamburg-Klein Flottbek dreimal gewann. Sein Hengst Diamond Way gilt nach wie vor als der erfolgreichste Vererber in Europa. Sein Ausnahme-Traber Abano AS erfüllte ihm gleichzeitig seinen größten Traum als Züchter: Der Hengst mit dem Belgier Jos Verbeeck im Sulky siegte 2003 in Paris  im Prix d`Amerique, dem bedeutendsten Trabrennen der Welt,  "davon hatte ich im Grunde genommen immer geträumt, wie jeder andere in der Szene auch. Es gibt nichts Größeres in dieser Sportart..." Der Deutsche Traberverband nahm ihn in die Ruhmeshalle der Zunft auf.

 

Schockemöhle der Erfinder

 

Alwin Schockemöhle klügelte die Hallenberieselung aus, er erfand die Führmaschine, eine Box, in der sich Pferde nach der Arbeit  in warmer Gebläseluft wie unter einem riesigen Fön erholen, und er konstruierte eine Spezialbox mit eingearbeiteten heilenden Magnetfeldern. Auf seinem Areal in Mühlen steht die größte überdachte Trabrennbahn der Welt, 1.045 m lang, acht Meter breit, mit überhöhten Kurven. "Menschen arbeiten auch nicht gerne im Freien, wenn es regnet oder schneit, warum Pferde? Wenn sie Leistung bringen sollen, müssen sie Spaß an der Arbeit haben, auch im Training, und unter dem Dach gibt es im Sommer auch keine Mücken, was ich erst später bemerkte, und was für die Pferde besonders angenehm angenehm ist", so Schockemöhle.

 

Über Pferde sagt er: "Sie wollen gleichrangig behandelt werden, sie unterwerfen sich dem Menschen nicht. Haben sie Vertrauen gefasst, überlassen sie ihm die Führungsrolle gerne." Über Preise im Handel und auf Auktionen meint er: "Pferde sind wie Kunstgegenstände, Liebhaberobjekte, kostbar wie Antiquitäten. Was einer dafür gibt, das sind sie ihm auch wert."

 

Bei einem Klassespringpferd setzt er "überdurchschnittliches Springvermögen, gute Technik, Mut und Nerven" voraus, "alles dies ist bereits bei einem jungen Pferd durchaus zu erkennen".

 

Als Keksvertreter über Land

 

Alwin Schockemöhle verdiente sein erstes Geld als Keksvertreter. Mit einem Musterkoffer seines damaligen Sponsors Hans Freitag aus Verden/ Aller zog er über Land. Monatslohn: "200 Mark."

 

Den 75. Geburtstag feierte er nicht, auf eine Fete zum 65. hatte er auch verzichtet. Zu tief saß damals noch der Schock von einem Überfall. Vier Gangster waren wenige Wochen zuvor  in sein Haus eingedrungen, hatten ihn und Ehefrau Rita gefesselt, gequält und nur nach Geld und Schmuck gesucht. Inzwischen wurden alle nur erdenklichen Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Schockemöhle lebt inzwischen wie in Fort Knox. Von den Verbrechern fehlt nach wie vor jede Spur, die Akte wurde  bereits acht Tage nach dem Überfall zugeklappt. Seit jenem brutalen Verbrechen, als die Gangster ihn schlugen, eine Bohrmaschine auf dem Brustbein ansetzten und drohten, nach und nach einen Finger nach dem anderen zu brechen, ehe sie mit Schmuck, Bargeld und Uhren verschwanden, seither verlässt er seinen Bungalow  kaum noch. Ständige Schmerzen haben ihm außerdem die Lebensfreude genommen. Permanent quält ihn ein eingeklemmter Rückennerv. Mehrmals kollabierte er, war einige Male dem Tode näher als dem Leben. Er hat drei Bandscheibenoperationen hinter sich, dazu chirurgische Eingriffe im Handgelenk, im Arm und Halswirbel, Folge von Stürzen in seiner Sattelzeit. "Ab zwei Uhr morgens bin ich wach", sagt er. Ohne Schmerzen wird er nie mehr leben können, das jedenfalls haben ihm verschiedene Koryphäen der ärztlichen Kunst ins Tagebuch geschrieben.

 

Was ihn nach wie vor ärgert, "dass bei vielen Turnierveranstaltern zur Teilnahme nicht allein die sportliche Qualifikation herangezogen wird, sondern auch das Geldvermögen, um sich einzukaufen." Als offiziellen Ausbilder für Springreiter lehnte ihn der deutsche Verband vor über 30 Jahren ab, "weil meine Halle angeblich nicht den Warendorfer Vorschriften entsprach und ich auch kein spezielles Dressurviereck vorweisen konnte, obwohl ich immer nur im Springsport zugange war." Und außerdem ließ man ihn wissen, er solle erst einmal in Warendorf vorreiten…

 

Auszeichnungen erhielt er überall. Am meisten geehrt fühlt er sich, dass ihn das Land Niedersachsen zum „Sportler des 20. Jahrhunderts“ erkor. Neben Hans Günter Winkler und den bereits verstorbenen Hans-Heinrich Brinckmann, Josef Neckermann, Max Habel, Dr. Reiner Klimke und Dieter Graf Landsberg-Velen erhielt er bisher als einer von wenigen durch den deutschen Verband – 1976 – das „Ehrenzeichen in Gold mit Lorbeer, Olympischen Ringen und Brillanten“. 2016 wurde er in die "Hall of Fame" des deutschen Sports aufgenommen.

 

Eines ist Alwin Schockemöhle, der zusammen mit dem Belgier Francois Mathy sen. für den Holsteiner Verband in der Normandie den Jahrtausendhengst Cor de la Bryere  (Mathy: „Alwin sagte damals: Tolle Manier, wenig Vermögen“) entdeckte, immer noch zu eigen: Sieht  er irgendwo ein Klassepferd, werden seine Handflächen schweißnass...

 

 

Aus seiner sportlichen Ehrentafel:

 

Deutscher Meister:         1961, 1963, 1967 und 1975

Europameisterschaften:1963 Einzel-Zweiter, Team-Dritter/ Ferdl

1967 Einzel-Dritter/ Donald Rex und Pesgö

1969 Einzel-Silber/ Donald Rex und Wimpel

1973 Einzel-Silber/ Donald Rex und Weiler

1975 Einzel- und Team-Gold/ Warwick Rex

 

Olympia:     Mannschafts-Gold 1960 in Rom auf Ferdl

Mannschafts-Bronze 1968 in Mexiko City auf

Donald Rex

 

Einzelgold + Team-Silber 1976 in Montreal auf

Warwick-Rex

 

Weltmeisterschaft: 1970 Vierter, bestes Pferd im Finale sein Wallach

Donald Rex in La Baule

 

dazu dreimal Sieger im Deutschen Derby in Hamburg, dreimal Gewinner des Großen Preises in Aachen beim deutschen CHIO

50 Nationen-Preise.


Alwin Schockemöhle „Gesagtes“

 

„Pferde sind das wert, was einer dafür gibt“

„In Deutschland gibt es Pferde genug, doch es fehlen die Ausbilder, die daraus Sportpferde machen“

„Wenn ich mein eigener Sohn wäre, würde ich um die Hand von Isabell Werth anhalten. Sie ist nett, intelligent, hat einen klaren Kopf – und reiten kann sie wie der Teufel“

„Wenn wir früher im Parcours auf die Nase gefallen waren,  lagen wir nachts im Bett und überlegten lange: Was habe ich falsch gemacht? Heutzutage denken Reiter in solchen Fällen nur darüber nach: Woher bekomme ich 100.000 Dollar für ein besseres Pferd.“