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Bettina Hoy vor ihrem vierten Meistertitel PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Offz/ DL   
Samstag, 17. Juni 2017 um 18:29

Luhmühlen. Vielseitigkeitsreiterin Bettina Hoy (54), geborene Overesch, kennt anscheinend kein Älterwerden. Deutschlands erste Europameisterin im Jahre 1997 ist die auffallendste Teilnehmerin bei der Internationalen Veranstaltung mit deutscher Meisterschaft im Heideort Luhmühlen.

 

Bettina Hoy, die auch in der Dressur eine große Karriere vor sich gehabt hätte, gibt den Ton in Luhmühlen an. Nicht nur im Dreisterne-Wettbewerb um den deutschen Titel, auch in der noch schwierigeren Vier-Sterne-Konkurrenz blieb die oft auch eigenwillige Team-Olympiadritte von 1984 in Los Angeles nach Dressur und Cross in beiden Prüfungen an der Spitze.

 

Anders im mit 26 deutschen Paaren ausgesprochen stark besetzten CIC3* treten lediglich sechs deutsche Vertreter im CCI4* an, machen dies jedoch durch ihre Leistungen wett. Hinter Bettina Hoy aus Rheine mit Wohnsitz Warendorf auf Designer, die mit 36,0 Minuspunkten ins abschließende Springen geht, rangiert Julia Krajewski (Warendorf) mit Samourai du Thot auf dem zweiten Rang. Das Olympia-Paar hatte die Richter in der Dressur kaum weniger beeindruckt als Bettina Hoy. Nach Dressur schlugen gerade einmal 37,1 Minuspunkte für die beiden zu Buche, die sie sich auch nach dem Geländeritt erhalten konnten. „Wenn ich alles richtig mache, springt er morgen gut. Aber ich glaube, Julia hat die bessere Bilanz im Parcours“, sagte Hoy, als sie nach dem Ausgang der Prüfung befragt wurde. Krajewski konterte: „Ich bin in diesem Jahr schon vier Mal gestartet und war vier Mal Zweiter, ein weiterer zweiter Platz würde in die Serie passen. Aber egal wie es ausgeht, am glücklichsten ist man, wenn das Gelände gut gelaufen ist. Und ich bin super zufrieden mit meinem Pferd, das in einer tollen Form ist.“

 

Einen Platz nach vorne rückten Nicola Wilson aus Großbritannien und Bulana. Mit 38,7 Minuspunkten nehmen sie den dritten Platz ein, den nach Dressur Marylin Little inne hatte. Die US-Amerikanerin fiel jedoch wegen Zeitfehlern mit RF Scandalous auf den neunten Rang zurück. Zunächst waren ihr sogar noch 50 Strafpunkte für eine „Missing Flag“ angerechnet worden. Diese Punkte gibt es neuerdings, wenn ein Paar eine schmale Ecke außerhalb der Flaggen überspringt. Ein Manöver, das im Eifer des Gefechts schnell einmal passiert und bislang mit Ausschluss geahndet wurde. Nach dem neuen Reglement kann sich der Reiter im Zweifelsfall dazu entschließen, den Sprung neu anzureiten und dafür 20 Strafpunkte zu kassieren, oder dazu, weiterzureiten und gegebenenfalls 50 Strafpunkte zu kassieren. Falls es denn ein Fehler war.

 

Beim deutschen Ben Leuwer (Sprockhövel) im CIC3* war dies beispielsweise nicht der Fall, wie ein Foto- und Videobeweis nach seinem Ritt erbrachte. Seine 50 Minuspunkte wurden ebenso wieder gestrichen wie die von Marylin Little.

Auch der nach Dressur fünftplatzierte Franzose Astier Nicolas konnte seine Position nicht halten. Sein Molakai stoppte abrupt vor einem Heckensprung und setzte seinen Reiter auf demselben ab. Das Paar musste ausscheiden. Little und Nicolas machten den Weg frei für Vorjahressieger Andreas Dibowski (Döhle), der mit FRH Butts Avedon dank einer Nullrunde vom achten auf den sechsten Platz im Ranking vorrückte (41,4).

 

Insgesamt gab es jedoch nur wenige „Vorkommnisse“ dieser Art, die den Fluss der beiden Geländeprüfungen störte. 17 vom 48 Paaren beendeten den CCI4*-Cross ohne Zeit- und Hindernisfehler. Die Strecken wurden erstmals vom britischen Kursdesigner Mike Etherington-Smith kreiert und von den Reitern durchweg als „sehr freundlich und fair“ bezeichnet. „Manche sagen sogar, sie seien zu soft gewesen. Das akzeptiere ich. Aber ich entschuldige mich nicht dafür“, sagte Etherington-Smith und erklärte, dass man auch als Parcourschef erst ein Gefühl für die Geländegegebenheiten entwickeln müsse.