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Verstimmung wegen Geld zwischen Sport und Politik hält an PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: sid/ DL   
Dienstag, 20. Juni 2017 um 16:32

Frankfurt/ Main. Die nicht gerade gute Stimmung zwischen dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Bundesinnenministerium verschlechtert sich weiter, wie der Sportinformations-Dienst (sid) meldet. Es geht um`s Geld.

 

DOSB-Präsident Alfons Hörmann stellt die umstrittene Spitzensportreform infrage, sollte der organisierte Sport nicht mehr finanzielle Unterstützung vonseiten der Politik erhalten. „Ein entsprechender Mittelaufwuchs ist unabdingbar, andernfalls können und werden wir nicht wie geplant in die Umsetzung einsteigen“, sagte Hörmann dem SID zwei Tage vor einem Treffen mit allen Beteiligten in Berlin: „Wir arbeiten derzeit Tag für Tag intensiv mit den Verbänden zusammen, um die Umsetzung zu besprechen und alle wichtigen Maßnahmen vorzubereiten, aber finanziell hängen wir in der Luft. Das wird so dauerhaft nicht funktionieren.“

 

Zuletzt hatte es offene Missstimmung zwischen dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Bundesinnenministerium (BMI) gegeben. Grund dafür war, dass die angeblich durch das BMI zugesicherte Etat-Aufstockung um 39 Millionen Euro nicht komplett in den Haushaltsentwurf für 2018 eingearbeitet wurde. Nur acht Millionen Euro wurden bewilligt.

Innenminister Thomas de Maizière hatte dies unter anderem damit erklärt, dass die im September neu gewählte Bundesregierung ohnehin einen neuen Haushalt aufstellen werde. Am Donnerstag treffen sich in Berlin Vertreter des DOSB, des BMI und der Spitzenverbände.

 

„Dass die öffentlichen Diskussionen zu großen Irritationen geführt haben, ist mehr als verständlich. Ich kann den Unmut der Verbände über die fehlende Planungssicherheit gut verstehen. Auch wir im DOSB können die aktuelle Entwicklung nur bedingt nachvollziehen“, sagte Hörmann: „Wir werden am Donnerstag miteinander die aktuelle Situation noch einmal offen und gründlich analysieren. Vor allem werden wir gemeinsam die nächsten Schritte abstimmen, die notwendig sind, damit wir die Reform, wie geplant, umsetzen können.“

 

Für zusätzlichen Unmut in den Verbänden hatte Gerhard Böhm, der Abteilungsleiter Sport im BMI, durch den Vorwurf gesorgt, die Forderung nach Nachbesserungen berufe sich auf alte Zahlen und weise eine „mangelnde Etatreife“ vor. „Diesen Vorwurf kann ich weder nachvollziehen noch akzeptieren. Wir alle im Sport können ganz klar den Nachweis erbringen, dass alle angeforderten Unterlagen geliefert wurden“, sagte Hörmann: „Nachdem die von Herrn Böhm in der Konferenz der Sportdirektoren am 9. März von sich aus kommunizierten 39 Millionen wieder zurückgenommen wurden, kam urplötzlich das Argument der ‚mangelnden Etatreife‘ auf.“