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Ziel in der höchsten Nationen-Preis-Liga: Vorletzter werden... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Samstag, 24. Juni 2017 um 17:16

Rotterdam. Nach fünf von acht Offiziellen Internationalen Springreiter-Turnieren (CSIO) der Division I führt Italien, Deutschland ist bisher Vierter im Feld der acht Mannschaften. Statt Spannung – herrscht Langeweile.

 

 

Das einzige, was die Division I der Nationen-Preis-Liga spannend gestaltet, ist das Rätselraten über das, was der Weltverband (FEI) für die nächste Saison beschließt. Diesmal wurde bereitswährend der Saison beschlossen, dass im nächsten Jahr die höchste Klasse von acht auf zehn Teams aufgestockt wird. Damit gibt es in dieser Saison keinen Absteiger, aus acht Mannschaften besteht zur Zeit die Champions League im Springreiten. Da fragt sich der interessierte Zuschauer, wieso redet die FEI ständig davon, der Preis der Nationen sei der wertvollste Wettbewerb im Turniersport, aber nichts unternimmt, um die noch vorhandene Liebe zu dieser einzigen Teamkonkurrenz im Individualsport Reiten zu wahren oder Neugierde bei einer neuen Klientel zu wecken? Der Wettbewerb mit vielen vorhandenen augenblicklichen Macken müsste in ein Reglement aus Stahl gegossen werden, verständlich für jedermann,   nach Absprache und Diskussion mit dem Springreiterclub in erster Linie, denn die Aktiven tragen den Sport, nicht die Funktionäre. Vor eiigen Jahre wurde eine Verweigerung mit drei Strafpunkten geahndet, inzwischen mit vier Miesen. Wwer soll das noch verstehen? Warum wird nicht für den Sport, sondern letzten Endes gegen den Sport gearbeitet, weil es einigen Funktionären besser in den Kram passt?

 

Alle gegen Deutschland…

 

Ein einziges Mal machte sich in den letzten Jahren die FEI stark, als es gegen Deutschland ging, gegen die an Mitgliedern stärkste Föderation in der Internationalen Union. Das war in der Saison 2013. Damals mussten die einzelnen Verbände in der höchsten Klasse vier Turniere ankreuzen, die als Pflichtantritt galten, ohne Ersatz. Deutschland hatte sich für St. Gallen, Rotterdam, den CHIO von Deutschland in Aachen und Hickstead (Großbritannien) festgelegt. Wegen des tiefen Bodens nach tagelangen Regenfällen verzichtete die deutsche Equipe in St.Gallen auf einen Start im Preis der Nationen und reiste vorzeitig aus tierschutzrelevanten Gründen ab.

 

Die Tierschützer klatschten Beifall, und die deutschen Sportjournalisten schlugen die Springreiter-Equipe erneut für den Fairness-Preis vor, der ihnen bereits aus gleichem Grund 1995 zuerkannt wurde. Damals war eine deutsche Mannschaft von der Europameisterschaft ebenfalls aus St. Gallen abgereist. Die FEI kannte jedoch kein Erbarmen, kein Entgegenkommen, vor allem von US-Seite mit John Madden als Wortführer gab es kein Pardon. Alles lag im Ermessensspielraum, das Reglement hatte für ein Nichtantreten keinen Passus. Man hätte Deutschland 64 Zähler nach der damaligen Punktewertung für den achten und damit letzten Platz im Preis der Nationen, da nicht angetreten, zuerkennen können. Mit diesen Punkten hätte Deutschland das Finale in Barcelona erreicht.Doch: In der Beliebtheitsskala steht Deutschland, nicht nur im Weltverband der Reiter, ziemlich unten. Das Finale in Barcelona fand dann ohne Deutschland statt.

 

Man darf sich jedoch durchaus wundern, dass beispielsweise in der Liga Nordamerika-Mittelamerika-Karibik gerademal drei oder mit Glück vier Mannschaften zu drei Nationen-Preisen antreten müssen – und zwei Equipen stehen für das Finale fest, eben bis auf einmal immer die USA und Kanada fest. Im Vorjahr durfte eine mexikanische Equipe mitmachen…

 

Man muss mindestens Siebter werden

 

Ziel in dieser Saison der Division I kann nur sein, im Kreis der acht Mannschaften wenigstens am Ende den siebten Rang zu erreichen, denn sieben Teams der höchsten Klasse bestreiten mit weiteren elf Mannschaften aus anderen Ligen das Finale um rund 2,3 Millionen Euro an Preisgeld in Barcelona (28. September bis 1. September). Siegprämie: 500.000 Euro, Vorjahresgewinner war Deutschland.

 

Nach den Nationen-Preisen in Lummen, La Baule, Rom, St.Gallen und nun Rotterdam führt Italien (bisher 1 Sieg) mit 345 Punkten vor Schweden (2 Siege), Frankreich (1 Erfolg/ 302,5), Deutschland (1/ 285), der Schweiz (250), Spanien (250), Irland (210) und Niederlande (190). Bei sechs Pflichtturnieren zählen die vier besten Resultate. Es stehen in der Division I vor Barcelona noch die Nationen-Preise der Offiziellen Turniere von Schweden in Falsterbo (13. bis 16. Juli), von Großbritannien in Hickstead (27. bis 30. Juli) und Irland in Dublin (9. bis 13.August) an. Deutschland kann noch punkten in Falsterbo und Hickstead.