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Ohne einen guten Ausbilder läuft nichts... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Offz/ DL   
Montag, 26. Juni 2017 um 09:56

Warendorf. Ohne gute Ausbilder – keine guten Sportler. Trifft generell für alle Sportarten zu, besonders aber im Reitsport mit dem Partner Pferd. Nicht zuletzt deshalb gründete das Deutsche Olympiadekomitee für Reiterei (DOKR) die DOKR-Trainerakademie.

 

Gute Ausbilder sind gefragt: Das gilt an der Basis, wie auch für den Spitzensport. Gute Lehrer fallen allerdings auch nicht vom Himmel. Ein Meister seines Fachs wird nur, wer sich kontinuierlich mit einer Sache beschäftigt und weiterbildet. Das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) hat jetzt die DOKR-Trainerakademie ins Leben gerufen, die sich speziell auf die Aus- und Fortbildung von Trainern im Spitzensport konzentriert.

„Im Grunde geht ohne qualifizierten Trainer nichts. Dass unsere Reiter – sowohl im internationalen als auch im Nachwuchs-Spitzensport – heute so erfolgreich sind, ist vor allem der Verdienst unserer großartigen Heim-, Landes- und Bundestrainer. Viele von ihnen sind schon lange dabei, haben entsprechend große Erfahrung. Das ist der Vorteil. Aber leider werden sie auch nicht jünger. Das ist der Nachteil. Wir müssen uns daher Gedanken darüber machen, wie wir ihr Wissen erhalten und wer einmal in ihre Fußstapfen treten kann“, erklärt Dr. Dennis Peiler die Hintergründe für die Gründung der DOKR-Trainerakademie.

Auf unterschiedlichen Wegen – vom alle zwei Jahre stattfindenden DOKR-Trainerkongress über Praxisworkshops, Trainerpatenschaften und Trainerstipendien bis hin zu Einzelveranstaltungen und individuellen Beratungsgesprächen – sollen Trainer im Spitzensport gefördert und neue gewonnen werden. Die Inhalte variieren dabei zwischen reinen Ausbildungs-Fragen in den verschiedenen Disziplinen und übergreifenden Themen wie Fütterungsberatung, Trainingslehre, Konfliktmanagement, Coaching und Führungsverständnis. „An den Trainer von heute werden viele Anforderungen gestellt. Er steht nicht nur in der Bahn und gibt Unterricht. Er ist auch Manager, der das gesamte Lebensumfeld seiner Schüler im Auge behalten muss“, erklärt Dr. Peiler. Und die DOKR-Trainerakademie will noch mehr. „Es geht auch um den Austausch der Top-Trainer untereinander und die gezielte fachliche Diskussion über spezielle Ausbildungsthemen“, so Dennis Peiler, Geschäftsführer des DOKR.

Die Angebote der DOKR-Trainerakademie richten sich an alle auf Bundes- oder Landesebene bereits im Kaderbereich tätige Trainer und Berufsreiter, aber auch solche, die sich auf dem Weg dorthin befinden. Als Kriterien dienen die eigenen Erfolge, oder aber auch die Erfolge betreuter Reiter in Verbindung mit einer jeweiligen Kaderzugehörigkeit derer sowie ein insgesamt guter Ruf. Wer teilnehmen will, muss sich zuvor beim DOKR registrieren, ein Antragsformular findet sich im Internet unter www.pferd-aktuell.de/trainerakademie. „Wir legen Wert auf eine hochkarätige Besetzung – sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den Referenten“, erklärt Peiler.

 

Die ersten Termine stehen bereits fest: Am 27. Juni erläutern der Sportjournalist und Top-Voltigierer Daniel Kaiser und Voltigier-Bundestrainer Kai Vorberg die Vorzüge digitaler Hilfsmittel wie "WhatsApp, Coach's Eye und Co“ für ein direktes Feedback für den Reiter, am 4. Juli geht es um "Sportpsychologie im Dressursport – Coaching und mentale Betreuung im Wettkampf und im Training" und am 29. August um "Rhetorik und die freie Rede für Trainer im Spitzensport". Körper, Muskulatur und Ernährung der Reiter stehen bei den Seminaren am 5., 6. und 20. September im Mittelpunkt, speziell abgestimmt auf die Aktiven aus dem Spring-, Dressur und Vielseitigkeitssport. Neben Christian Peiler, dem langjährigen Physiotherapeuten der deutschen Pferdesportteams, referiert Athletik-Trainer Jan-Peer Hagenauer zu diesem Thema. Am 13. September schließlich erhalten Dressurtrainer "Anregungen zur Gestaltung einer Dressur-Kür" von der bekannten Produzentin zahlreicher Kür-Choreographien Nicole Pendzich und Musik-Produzent Markus Hücking. Alle Veranstaltungen sind nicht öffentlich, sondern richten sich exklusiv an die oben genannte Zielgruppe.