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"German Friendships" weit mehr als ein Nachwuchs-Springreiterturnier PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Norbert Herbst   
Mittwoch, 12. Juli 2017 um 20:15

In Vorbereitung auf die Sparkassen German Friendships: Ulrich und Friederike Meyer zu Bexten mit Peter Becker (1.Reihe, v.rechts) und Heinrich-Hermann Engemann, Lars Meyer zu Bexten und Andreas Kreuzer (2.Reihe v.rechts)

(Foto: Sparkassen German Friendships)

 

Herford. Was mal als absolutes Wagnis begann, Kopfschütteln hervorrief und nur eine Prognose von einmal bis keinmal hatte, ist inzwischen fest im internationalen Turnierkalender verankert: "German Friendships", gesponsert von den Sparkassen, auf dem Bexter-Hof in Herford. Längst ist die Veranstaltung mehr als ein Turnier für Nachwuchs-Springreiter aus aller Welt…

 

Aller Anfang war schwer. Als der ehemalige Nationenpreisreiter Ulrich Meyer zu Bexten 1999 zusammen mit seinem Freund Frank Rothenberger, dem international bekannten Parcoursbauer, die German Friendships ins Leben rief, war noch eine gehörige Portion Fracksausen mit im Spiel. Mittlerweile hat sich das Herforder Turnier für den internationalen reiterlichen Nachwuchs längst in der Szene etabliert, und Meyer zu Bexten für sein sportliches Engagement das Bundesverdienstkreuz bekommen. In der Zeit vom 26. bis zum 30. Juli heißt es auf dem wunderschönen Bexter Hof in Herford-Diebrock schon zum zehnten Male “Friendships not Championships”, denn der Freundschaftsgedanke steht über allem. Den geschützten Titel erfand Frank Rothenberger.

 

“Viel mehr als 110 Teilnehmer aus 26 Nationen sollen es nicht werden, denn wir wollen überschaubare Starterfelder behalten”, verdeutlich Lars Meyer zu Bexten, der vor zwei Jahren die Turnierleitung von seinem Vater Ulrich übernahm. Bei den Friendships starten im Zweijahresrhythmus jeweils Zweierteams, die aus einem deutschen und einem Gastreiter aus dem Ausland bestehen. Es gibt die sogenannte “Children-Klasse der 12 bis 14-Jährigen und die Junioren-Klasse, in der die 14 bis 16-Jährigen starten. Dabei reiten die ausländischen Gäste auf Pferden, die ihre deutschen Freunde zur Verfügung stellen. Außerdem sind die deutschen Reiter verpflichtet, ihre Gäste bei sich zu Hause unterzubringen. So sollen Freundschaften entstehen.

 

Sportlicher Ehrgeiz ist gleichwohl nicht nur erlaubt, sondern auch erwünscht. “Wir haben wir schon viele Reiterinnen und Reiter gehabt, die international ihren Weg gegangen sind, und wir werden auch diesmal Sportler sehen, die wir in einigen Jahren auf den großen Turnieren der Welt wieder treffen werden”, ist sich Ulrich Meyer zu Bexten sicher. Heiner Engemann, Disziplin-Bundestrainer der Springreiter, ergänzt: “Herford soll sportlich ein Sprungbrett für den Nachwuchs sein und das Drumherum ein positiver Aspekt für die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Reiter. Das Konzept ist stimmig.”

 

Beliebt ist neben der sportlichen Herausforderung, die auf L- und niederem M-Niveau geritten wird, vor allem das Top Ten-Training am Mittwoch, 26. Juli. Dort geben Parcours-Ase dem aufstrebende Nachwuchs Tipps. “Darauf fahren die Teilnehmer ab”, weiß Lars Meyer zu Bexten zu berichten. Mit dabei sein werden in diesem Jahr u.a. neben Bundestrainer Heiner Engemann auch der Hamburger Derbysieger Pablo Muente (Slowenien), der nationale Meister Andreas Kreuzer („Wir können nur Tipps geben, am Ende muss jeder Reiter seinen eigenen Weg finden”), der kanadische Nationenpreisreiter Benjamin Asselin, einst selber German-Friendships-Teilnehmer,  und der inzwischen ganz oben mitreitende Ire Bertram Allen.

 

Erstmals im Programm wird im Rahmenprogramm eine Prüfung der schweren Klasse auf Drei-Sterne-Niveau ausgetragen. Lars Meyer zu Bexten, ehemals Bundestrainer der deutschen Junioren und Jungen Reiter, wird dabei ehemalige  Friendships-Teilnehmer begrüßen, die international ihren weg gefunden haben. Unterstützt wird diese Prüfung vom kanadischen Energie-Anbieter ATCO.  Chefin ist Nancy Southern, die das Turnier in Herford seit Beginn unterstützt und eine Freundin der Familie Meyer zu Bexten ist. Dass Reiten ein vielseitiger Sport ist, werden zudem Reitmeister  und Olympiasieger Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) im Dressursattel zeigen und der Goldmedaillengewinner von Hongkong, Frank Ostholt (Watrendorf) , der Einblicke in das Training der “Buschreiter” gewährt.

 

Herford, ostwestfälische Kreisstadt mit Charme,  bietet auf dem Bexter Hof fünf Tage großen Sport mit jungen Leuten bei freiem Parken und Eintritt.  Das Kommen lohnt sich. Garantiert.