Sie befinden sich hier: Home Sport Niederländer und Boyd Exell im Fahren nicht zu bezwingen

Wer ist Online

Wir haben 595 Gäste online

Statistik

    Inhaltsaufrufe seit dem
    16.09.2009
: 10333671

Suche

Anzeige

Banner

Anzeige

Banner
Banner

Anzeigenschaltung

Google Translate

German Chinese (Simplified) Chinese (Traditional) Czech Danish Dutch English French Galician Greek Hungarian Italian Japanese Norwegian Polish Portuguese Romanian Russian Spanish Swedish Turkish Ukrainian

Anzeige

Anzeige: Collagen von Olaf Rutschek

  Olaf Rutschek - mehr als
  ein Fotograf

Newsletter

Anmeldung



Anzeige

Anzeige

Anzeige

Banner

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Niederländer und Boyd Exell im Fahren nicht zu bezwingen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: FN-Press/ DL   
Montag, 24. Juli 2017 um 10:01

 

Aachen. Wie 2016 gewannen die Vierspännerfahrer der Niederlande beim CHIO in Aachen den Preis der Nationen, Deutschland rutschte am Schluss noch hinter Belgien auf den dritten Platz zurück. Einzelsieger Boyd Exell – wer eigentlich sonst…

 

„Zu viele Fehler“, so brachte es Georg von Stein kurz und knapp auf den Punkt. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Christoph Sandmann und Michael Brauchle hat er beim Nationenpreis der Vierspännerfahrer in Aachen Platz drei belegt. Keiner der drei deutschen Fahrer blieb fehlerfrei im Kegelparcours, so dass das Team von Rang zwei auf drei abrutschte und die Belgier an sich vorbei ziehen lassen musste. Der Sieg ging wie in den Jahren zuvor an die Niederländer.

 

Das Kegelfahren, die dritte Teilprüfung im Nationenpreis der Vierspänner, würfelte die Ergebnisse noch einmal durcheinander. Die Belgier lagen mit knapp zehn Punkten hinter dem deutschen Team. Als erster Teamfahrer musste Michael Brauchle (Lauchheim) in den Kegelparcours. Nach einer verpatzten Dressur und einem verpatzten Geländeauftritt war er auf Rang 17 in der Einzelwertung. Aber auch im Kegelparcours lief es nicht rund: Bei ihm fielen vier Bälle von den Kegeln und zusätzlich kamen auch noch Zeitfehler hinzu. Mit 18,34 Strafpunkten lieferte er das Streichergebnis.

Der Belgier Dries Degrieck startete direkt nach Brauchle – fehlerfrei. Das setzte die beiden anderen deutschen Teamfahrer unter Druck. „Aber wir haben zehn Punkte Vorsprung, das sollten wir eigentlich schaffen“, so Bundestrainer Karl-Heinz Geiger (Rechtmehring) zunächst optimistisch. Doch Georg von Stein kam mit 5,44 Strafpunkten ins Ziel, drei davon für einen gefallenen Ball. Sein linkes Vorderpferd Playboy war gegen einen Kegel getreten. „Ich weiß nicht, wo die Zeit geblieben ist“, sagte er nachher. Christoph Sandmann durfte somit nicht mehr als sechs Strafpunkte haben, damit das deutsche Team Platz zwei halten konnte. „Er ist zu langsam“, vermutete der Bundestrainer während Christoph fuhr. Und seine Einschätzung bestätigte sich. Zwei Bälle an Hindernis sechs plus Zeitfehler ergaben 10,67 Strafpunkte und Platz drei für das deutsche Team mit 357,62 Punkten. Da der zweite belgische Fahrer Edouard Simonet mit seinen Arabo-Friesen auch fehlerfrei blieb, kam Belgien auf 352,49 Punkte - Platz zwei. Für die Mannschaft aus den Niederlanden stand schon fest, dass sie gewonnen haben, bevor ihr dritter Fahrer Ijsbrand Chardon überhaupt im Kegelparcours angetreten war. Sie kamen auf 336,530 Punkte.

 

Auch in der Einzelwertung rutschte Sandmann von Platz fünf auf sechs ab, Georg von Stein von sieben auf acht. Für Michael Brauchle wurde es am Ende Platz 20. „Das war einfach nicht sein Turnier, er ist zur Zeit nicht in seiner gewohnten Form“, so das Fazit von Bundestrainer Geiger. „Wir haben die falsche Taktik gewählt, wir hätten Mareike ins Team nehmen müssen“, so der Bundestrainer selbstkritisch.

Einzelfahrerin Mareike Harm (Negernbötel) hatte nach ihrem starken Dressurauftritt – Platz sieben als beste Deutsche – auch eine flotte Runde im Kegelparcours gezeigt. Sie kam als eine von insgesamt nur fünf Fahrern ohne Fehler ins Ziel und verbesserte sich dadurch von Platz zwölf auf neun. „Meine Pferde waren super, sie ließen sich toll fahren“, freute sie sich. Auch der andere Einzelfahrer Rainer Duen blieb fehlerfrei, bei ihm mussten allerdings 1,29 Strafpunkte für das Überschreiten der erlaubten Zeit notiert werden. Er beendete seinen Aachen-Auftritt auf Rang 18. Der Sieg in der Einzelwertung ging wie im Vorjahr an den Australier Boyd Exell, der mit mehr als zehn Punken Vorsprung vor dem Belgier Edouard Simonet und dem Niederländer Ijsbrand Chardon souverän gewann.

 

Und sie fahren nach Göteborg zur EM…

Folgende Fahrer sind für die EM der Vierspänner, die gemeinsam mit der EM Dressur, Springen und Para-Dressur vom 21. bis 27. August in Göteborg stattfindet, nominiert (in alphabetischer Reihenfolge): Mareike Harm (Negernbötel), Christoph Sandmann (Lähden) und Georg von Stein (Modautal). Der amtierende Europameister Michael Brauchle (Lauchheim) ist als erste Reserve benannt, zweiter Reservist ist Rainer Duen (Minden). „Michael Brauchle hat von sich aus auf eine Nominierung verzichtet, da er zur Zeit mit seiner Leistung nicht zufrieden ist“, erklärte Equipechef Fritz Otto-Erley (Warendorf).