Sie befinden sich hier: Home Sport Nach den Junioren auch EM-Gold für deutsche Dressur-Equipe der Jungen Reiter

Wer ist Online

Wir haben 603 Gäste online

Statistik

    Inhaltsaufrufe seit dem
    16.09.2009
: 9726036

Suche

Anzeige

Banner

Anzeige

Anzeige



Anzeigenschaltung

Google Translate

German Chinese (Simplified) Chinese (Traditional) Czech Danish Dutch English French Galician Greek Hungarian Italian Japanese Norwegian Polish Portuguese Romanian Russian Spanish Swedish Turkish Ukrainian

Anzeige

Anzeige: Collagen von Olaf Rutschek

  Olaf Rutschek - mehr als
  ein Fotograf

Newsletter

Anmeldung



Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Banner

Anzeige

Nach den Junioren auch EM-Gold für deutsche Dressur-Equipe der Jungen Reiter PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: FN-Press/ DL   
Freitag, 11. August 2017 um 14:27

Rosendaal/ Niederlande. Nach den Junioren (U18) gewannen auch die Jungen Reiter (U21) die Mannschaftsgoldmedaille bei den Dressur-Europameisterschaften im Nachwuchsbereich in Roosendal im Süden der Niederlande.

 

Mit 222,421 Punkten verwies das Quartett von Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen das Team aus den Niederlanden (214,658) und Schweden (211,159) auf die Plätze. Am Start dieser Altersklasse waren Teams aus 14 Nationen.

 

Es war ein langer Tag für die deutschen U21-Nachwuchsreiter. Erst gegen 17 Uhr begann für sie am Donnerstag der zweite Teil der Mannschaftsdressur. Gewaltig vorgelegt hatten 24 Stunden davor bereits die ersten beiden deutschen Paare, mit 74,026 Prozent Anna-Christina Abbelen (Kempen) mit First Lady, direkt gefolgt von dem EM-Newcomer und einzigen Mann im Team, Luca Michels aus Münster mit Rendezvous mit 71,026 Prozent. Beide hatten damit auch die deutsche Mannschaft auf die Goldspur gesetzt.

 

Einen Tag später zog zuerst Semmieke Rothenberger (Bad Homburg) mit Geisha nach. Sie setzte sich mit 71,053 Prozent vor Michels. Den Vogel schoss jedoch die zweimalige Triple-Europameisterin der Junioren, Hannah Erbe (Krefeld) mit Carlos ab – auch wenn sie bis kurz vor 20 Uhr auf ihren Auftritt warten musste. „Ich bin eigentlich lieber morgens dran. Ich finde es schwieriger, wenn man den ganzen Tag warten muss und dann auch die anderen alle reiten sieht. Da baut sich doch Spannung auf und man ist ein bisschen aufgeregter“, gestand sie. Bei ihrer Vorstellung war davon allerdings nicht viel zu sehen. Gleich mehrfach zogen die Richter die Note „Sehr gut“,  zum Beispiel für den versammelten Galopp und fliegenden Wechsel und gleich mehrfach in der Schlussnote für den Reiter. Mit einem Ergebnis von 77,342 Prozent setzte sie sich nicht nur vom übrigen Starterfeld ab, sondern legte auch die Meßlatte hoch für die noch kommenden Prüfungen.

 

„Mein Carlos ist einfach der Hammer“, sagte Erbe. „Trotz des Lichts und der Zuschauer war er sehr konzentriert. Ich hatte die ganze Zeit ein gutes Gefühl, besonders in der Trabtour. Sicherlich gab es noch Kleinigkeiten, die man aber eher spürt als man sie von unten sieht, insgesamt lief einfach die Prüfung flüssig und harmonisch. Es hat einfach Spaß gemacht.“

 

Während schon nach Erbes Ritt feststand, dass den Deutschen der Sieg kaum mehr zu nehmen sein würde, setzte sich dahinter der Kampf um die weiteren Medaillen fort. Dank Esmee Donkers mit Chaina konnte sich das Team der niederländischen Gastgeber am Ende die Silbermedaille sichern. Donkers selbst belegte mit 72,763 Prozent Platz drei hinter den Deutschen Erbe und Abbelen, die sich bis zuletzt auch an der Spitze des Einzelrankings halten konnten. Allerdings gelang es gegen Ende noch einigen Paaren, an Semmieke Rothenberger und Luca Michels vorbei zu ziehen. Die beiden rangieren damit auf Platz acht bzw. neun.