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23.Dressur-Gold auf einer Europameisterschaft für eine deutsche Equipe PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: FN-Press/ DL   
Donnerstag, 24. August 2017 um 10:53

 

Eine deutsche Dressur-Equipe gewann bei europäischen Titelkämpfen in Göteborg zum 23. Mal die Goldmedaille, ihre gleichzeitig 15. goldene Plakette - derunter bisher fünfmal Einzelsiegerin - sicherte sich Isabell Werth. Auf dem Foto von Links: Equipe-Chef Klaus Roeser, Isabell Werth, Dorothee Schneider, "Rückkehrerin" Helen Langehanenberg und Sönke Rothenberger

(Foto: FEI/ Offz)

Göteborg. Überlegen sicherte sich die deutsche Dressur-Equipe bei den Europameisterschaften in Göteborg den 23. Mannschafts-Titel seit 1965. Titelverteidiger Niederlande wurde nur Fünfter.

Mit mehr als riesigem Vorsprung gegenüber der Konkurrenz sicherte sich eine deutsche Dressur-Equipe in Göteborg zum 23. Mal die Mannschafts-Goldmedaille. Das Team von Bundestrainer Monica Theodorescu in der Besetzung Helen Langehanenberg auf Damsey FRH, Dorothgee Schneider auf Sammy Davis jr., Sönke Rothenberger auf Cosmo und Isabell WQreth auf Weihegold OLD erzielte 237,072 Punkte. Silber ging an Dänemark (224,643), Bronze sicherte sich die Mannschaft Schwedens (221,143). Titelverteidiger Niederlande (216,626) kam hinter Großbritannien (219,272) nur auf den fünften Rang. Die Briten waren nur mit einem Dreier-Team angetreten.

 

Schon beim Auftakt des Grand Prix als Teamentscheidung war das deutsche Quartett auf Goldkurs. Als erstes Paar legten Helen Langehanenberg (Billerbeck) und Damsey FRH 74.959 Prozent vor. Es folgten Dorothee Schneider (Framersheim) und Sammy Davis jr. mit 74,585 Prozent. Sönke Rothenberger (Bad Homburg) und Cosmo steigerten diese Leistung einen Tag später noch: 78,343 Prozent. Als letztes Paar am späten Mittwochabend präsentierten sich Isabell Werth (Rheinberg) und Weihegold OLD als Klasse für sich. Mit 83,743 Prozent katapultierten sie sich an die Spitze der insgesamt 66 Paare aus 20 Nationen, von denen 16 um den Mannschaftstitel gekämpft haben.

 

„Erster, Zweiter, Vierter, Sechster – das ist ja gewaltig. Damit haben wir nicht gerechnet“, so die erste Reaktion der völlig begeisterten Bundestrainerin Monica Theodorescu. „Wir haben natürlich gehofft, dass alle so gut sind. Aber dass es dann am Ende so ein Resultat ist, macht mich sehr, sehr glücklich und auch stolz auf die Pferde. Ich habe gedacht, dass wir gewinnen können, aber nicht ganz so überzeugend. Dass es jetzt so gekommen ist, da bin ich auch ein bisschen sprachlos.“

 

Für Isabell Werth, die auf eine über 30-jährige Sportkarriere – erstes EM-Team-Gold 1989 - zurückblickt, war das die stärkste Mannschaft seit den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona. „Dass es jetzt hier in diesem Jahr so überlegen wird, das war nicht zu erwarten – insbesondere, wenn man den Ausfall von zwei Top-Pferden noch berücksichtigt. Umso schöner, dass es so gekommen ist. Wenn wir vielleicht auch – das muss man fairer Weise sagen – ein bisschen Schützenhilfe bekommen haben, da der eine oder andere unserer Konkurrenten diesmal nicht den besten Tag hatte. Das spielt ja dann auch immer alles zusammen. Das sollte man nicht außer Acht lassen“, so die Weltranglistenerste, die sich auf ihre 12-jährige Erfolgsstute Weihegold von Don Schufro - Sandro Hit verlassen konnte. „Aber trotzdem können wir heute alle sehr happy und stolz sein. Wir haben vier Topritte und Topergebnisse gehabt“, kommentierte die erfolgreichste Dressurreiterin der Welt die Mannschaftsleistung noch vor der Siegerehrung.

 

Da hatte Sönke Rothenberger, mit dem Isabell Werth im vergangenen Jahr Olympisches Gold in Rio gewann, schon die Zeit gehabt, einen analytischen Blick auf seinen Ritt zu werfen. „Ich hatte eigentlich ein super Gefühl. Ich denke, wir hatten eine sensationelle Piaff-Passage-Tour und eine super Trabtour. Ich muss mir das natürlich nochmals angucken, aber vom Gefühl her, konnte ich mich zurücksetzen und das Pferd fing von ganz alleine an im Takt los zu schwingen. Ich konnte Cosmo auf der Stelle halten“, sagte der Zweitplatzierte, der nun zusammen mit seinen drei Teamkolleginnen am Freitag im Grand Prix Special um den ersten Einzeltitel reitet. „Wenn man um die Einzelmedaillen kämpfen will, dürfen einem diese Fehler wie in der Galopptour nicht passieren. Aber dafür haben wir noch zwei Tage.“ Rothenberger und der 10-jährige Wallach Cosmo hatten Unsicherheiten in den Galopptraversalen, die nach der Einschätzung des 22-jährigen Reiters zum Fehler bei den Einerwechseln führten.

 

Im Grand Prix ging es nicht nur um den Nationenpreis. Die 30 besten Reiter des Grand Prix starten im Grand Prix Special um die ersten Einzelmedaillen. Die 15 Besten aus dem Special bestreiten am Samstag die Kür, jedoch aus einer Nation nur drei.

 

Teamwertung Europameisterschaft:


Gold: Deutschland; 237,072 Prozent
Silber: Dänemark; 224,643
Bronze: Schweden; 221,143
4. Großbritannien; 219,272
5. Niederlande; 216,628
6. Portugal; 210,656

 

Einzelwertung Grand Prix


1. Isabell Werth mit Weihegold OLD; 83,743 Prozent
2. Sönke Rothenberger mit Cosmo 78,343,
3. Cathrine Dufour (Dänemark) Atterupgaards Cassidy 78,300,
4. Helen Langehanenberg mit Damsey FRH 74,986,
5. Carl Hester (Großbritannien) Nip Tuck 74,900,
6. Dorothee Schneider mit Sammy Davis Jr. 74,586.