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Bronze für deutsche Equipe wäre ein Glücksfall PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Donnerstag, 24. August 2017 um 20:25

Der Schwede Peder Fredricson auf dem elfjährigen Wallach All In (Foto) ist bisher der überragende Teilnehmer an der Springreiter-Europameisterschaft in Göteborg, in der Einzelwertung liegt er ohne Fehlerpunkt nach zwei Durchgängen an der Spitze und zusammen mit ihm auch die Equipe mit den Kollegen Malin Baryard-Johnsson auf Cue Channa, Douglas Lindelöw auf Zacramento und Henrik von Eckermann auf Mary Lou. Um die Mannchaftsmedaillen an diesem Freitagabend (ab 20.30) im Ullevi-Fußballstadion reiten noch zehn Equipen, dazu kommen elf Einzelreiter, die sich noch für das Einzelfinale am Sonntag qualifizieren können. Schweden gewann noch nie die Mannschafts-Europameisterschaft, Einzelsieger war bisher nur Rolf-Göran Bengtsson (2011). In der Silber-Equipe von 2001 ritt schon Malin Baryard-Johnsson...

(Foto: FEI/ Richard Juillard)


Göteborg. Vor dem dritten und letzten Durchgang um die Team-Medaillen bei der Springreiter-Europameisterschaft in Göteborg liegt Deutschland an sechster Stelle, nicht hoffnungslos, aber auch nicht erwartungsvoll. Vorne steht Schweden vor der Schweiz.

 

 

Nach zwei von drei Durchgängen um die Team-Europameisterschaft im Springreiten in Göteborg liegt das deutsche Team von Otto Becker in der Besetzung mit Marcus Ehning auf Pret a Tout, Laura Klaphage auf Catch me if you Can, Maurice Tebbel auf Chaccon`s Son und Philipp Weishaupt auf Cornvall mit insgesamt 15,52 Strafpunkten an sechster Stelle – zwischen Deutschland und der Spitze klaffen nicht einmal zwei Abwürfe, doch im Vergleich zur deutschen Equipe reitet in den anderen Teams die Erfahrung mit.

 

Mit bisher 8,21 Strafpunkten hält Schweden vor der Schweiz (11,15) die erste Position auch ohne Spitzencrack Rolf-Göran Bengtsson, an dritter Stelle liegen gemeinsam Irland mit Equipechef Rodrigo Pessoa (Brasilien) und Belgien (je 12,11 Strafpunkte) mit dem neuen Coach Peter Weinberg (Herzogenrath), dahinter folgen Italien (15,25) und Deutschland (15,52) sowie Spanien (23,66), Frankreich (24,78), Österreich (24,90), Titelverteidiger Niederlande (25,53), Portugal (36,41), Tschechische Republik (37,83), Norwegen (43,44), Dänemark (52,30), Russland (54,38), die Ukraine (56,64) mit den beiden Deutschen Rene Tebbel und Ulli Kirchoff und Ungarn (64,11).

 

Die beiden Durchgänge um die Teammedaillen waren auch Qualifikationen zum Erreichen des Finals um die Einzel-Europameisterschaft am Sonntag. Da hat der deutsche Verband ein echtes Ass auf der Hand, nämlich den ebenfalls durch viele Championate ausgebufften Marcus Ehning. Der dreimalige Weltcupsieger und frühere Team-Olympiasieger liegt mit 0,59 Strafpunkten nicht einmal einen Zeitfehlerpunkt hinter dem weiter führenden Schweden Peder Fredricson, der ohne Miese nach wie vor an erster Stelle postiert ist. Der skandinavische Olympia-Zweite von Rio, 45 Jahre alt, jüngster Starter bei den Olympischen Reiterspielen 1992 in Barcelona, damals in der Vielseitigkeit, von Beruf Grafiker, als Hobby gibt er an Aquarellmalen, reitet dem Feld auf All In weiter  an der Tete vorneweg. Sollte Schweden am späten Freitagabend ebenfalls vorne sein, wäre das der erste Teamtitel für die Nordländer in der Historie.

 

Zweitbester Deutscher in der Einzelwertung ist bisher der bayerische Schwabe Philipp Weishaupt aus Jettingen, angestellt im Stall von Ludger Beerbaum, der ihn auch in Göteborg betreut. Weishaupt nimmt auf dem Schimmel-Hengst Convall  (6,73 Strafpunkte) bisher den 22. Platz ein. Zwischen Rang 1 und 25 liegen gerade etwas mehr als zwei Abwürfe, nur 25 erreichen das Finale um Einzelgold.

 

Nach den bisherigen Durchgängen lässt sich eines sagen: Gold liegt zwischen Schweden (zweiter Durchgang nur 1 Strafpunkt) und der Schweiz, der ausgerechnet der erfahrene frühere Olympiasieger und Weltcupgewinner Steve Guerdat auf Bianca mit fünf Strafpunkten die bisherige Führung vermasselte. Enttäuschung bei den Iren ist sicherlich Bertram Allen (21), der alle Grenzen im Emporsteigen zu sprengen schien. Der Sport holte ihn zurück. Er lieferte auf dem Hengst Hector in der ersten Mannschaftswertung das Streichresultat, in der zweiten Qualfikation wurde er eliminiert.