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Wieder Dressur-Gold für deutches U25-Team bei Europameisterschaft PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Offz/ DL   
Samstag, 02. September 2017 um 11:33

Lamprechtshausen/ Österreich. Zum zweiten Mal hintereinander gewann eine deutsche Dressur-Equipe „U25“ die Mannschafts-Europameisterschaft, nach Hagen a.T.W. 2016 nun im österreichischen Lamprechtshausen.

 

 

Beim Championat für Reiter unter 25 Jahren (U25) holten in Lamprechtshausen holten Ninja Rathjens mit Emilio, Juliette Piotrowski mit Sir Diamond, Bianca Nowag mit Fair Play RB und Lisa-Maria Klössinger mit FBW Daktari mit insgesamt 221 Punkten den Europa-Titel. Silber sicherten sich die Niederlande (218.4 Punkte) vor dem Team aus Schweden (210.7). Bis zum Schluss war es ein spannendes Duell zwischen Deutschland und den Niederlanden. Noch vor gut sechs Wochen in Aachen hatten die Oranje-Reiterinnen im U25-Nationenpreis die Nase vorn. „Wir haben seit Aachen unsere Hausaufgaben gemacht, alle Reiterinnen und Pferde haben sich heute von ihrer besten Seite gezeigt“, sagte Coach Sebastian Heinze. Für ihn ist es das erste Championat als U25-Bundestrainer. Vor allem die letzte Teamreiterin, Lisa-Maria Klössinger (Aicha) und ihr FBW Daktari, brachten „den Ritt ihres Lebens“ aufs Viereck. „So sollte Dressurreiten sein. Das war vom Allerfeinsten“, lautete das Urteil des Bundestrainers.

 

Die 24-jährige Studentin aus Bayern und ihr zwölfjähriger württembergischer Wallach (von Donautanz) gingen als vorletztes Paar in dieser Intermediaire II-Prüfung an den Start und behielten die Nerven. Ihr fehlerfreier Auftritt wurde mit 76.5 Prozentpunkten belohnt, das beste Einzelergebnis des Tages. „Ich befinde mich noch in Schockstarre“, sagte Klössinger kurz vor der Siegerehrung, „das war unsere beste Runde überhaupt. So viele Punkte hatten wir noch nie. Natürlich bin ich mehr als zufrieden und freue mich riesig. Der Regen hatte fast aufgehört als wir dran waren, es hat einfach nur Spaß gemacht mit Daktari.“ Selbst die beste Niederländerin, Anne Meulendijks mit MDH Avanti, die in Aachen alle drei U25-Prüfungen für sich entschieden hatten, kamen an Klössinger und Daktari nicht mehr heran – 74.5 Prozent.

 

Von Beginn an waren die niederländischen Reiterinnen dem deutschen Team dicht auf den Fersen. Am frühen Nachmittag machten die EM-Debütanten Ninja Rathjens und Emilio im strömenden Regen den Auftakt für Deutschland. Die 23-jährige BWL-Studentin aus Barmstedt und ihr zehnjähriger Hannoveraner Wallach (von Earl – Dynamo) lieferten zwar das Streichergebnis, erritten aber dennoch 69.605 Prozent. Ihr nach folgte direkt die Niederländerin Jeanine Nieuwenhuis mit TC Athene, die auf 69.368 Prozent kamen. „Auch Ninjas Auftritt war wirklich gut und sehr konzentriert, dafür, dass sie zum ersten Mal so ein Championat reitet. Die anderen drei sind da ja schon erfahrener“, sagte Heinze. „Ein Fehler in der Pirouette war natürlich teuer, da das doppelt zählt. Aber ansonsten kann Ninja sehr zufrieden sein und das bin ich auch.“

 

Juliette Piotrowski (Meerbusch) und ihr Oldenburger Sir Diamond (von Sandro Hit – De Niro) gingen als zweites Paar für Deutschland an den Start. Und auch sie übernahmen zunächst die Führung – mit einem Ergebnis von 72.842 Prozent. Im Anschluss folgten erneut die Niederlande. Maxime van der Vlist (NED) und Bailey mussten sich hinter den deutschen einreihen. Sie erreichten 70.947 Prozent. „Das war Juliettes beste Runde in diesem Jahr“, sagte Heinze. Lediglich einen leichten Fehler habe es bei den Zweierwechseln gegeben. „Da war ich für einen Moment nicht zu 100 Prozent konzentriert. Aber die Einerwechsel klappten im Anschluss ja wieder super“, sagte Piotrowski, die am Ende das viertbeste Einzelergebnis lieferte. „Wir wollten hier bei der EM unsere beste Leistung abrufen, und das hat geklappt. Aus den Fehlern von Aachen haben wir gelernt. Ich hoffe, dass wir die Leistung von heute im Grand Prix wiederholen können.“

 

Etwas eng im Klassement wurde es nur kurz es nach den dritten Team-Startern. Für Deutschland reihten sich Bianca Nowag (Ostbevern) und ihre westfälische Stute Fair Play RB (von Fidermark) mit 71.658 Prozent zunächst hinter Piotrowski ein. Die Niederländerin Denise Nekeman und Boston STH, die nach Nowag an der Reihe waren, übernahmen mit 73.026 Prozent die Führung. Und auch Nowag, Stipendiatin der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport und seit Kurzem Mitglied der Perspektivgruppe Dressur, war glücklich: „Ich bin sehr, sehr gut zufrieden und freue mich, dass wir eine sichere Runde für das Team liefern konnten. Vielleicht hat uns heute noch ein Tick mehr Ausdruck gefehlt, aber ich freue mich schon auf den morgigen Grand Prix.“ Etwas Pech hatte die 22-Jährige und damit Jüngste im Team bei der Richterwertung: Während vier der fünf Juroren ihren Auftritt zwischen 71.5 und 73 Prozent sahen, bewertete sie der dänische Richter bei M mit 68.816 Prozent und damit auf Rang 13. Insgesamt wurde es Rang acht in der Einzelwertung. Den Team-Erfolg brachte das jedoch nicht in Gefahr.