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Pferderechtstag 2018 in Köln im März PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Offz/ DL   
Mittwoch, 15. November 2017 um 18:03

Köln. Der nächste Pferderechtstag mit Juristen aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Deutschland  findet 2018 in Köln (15./ 16. März) statt. Doping durch Futtermittel ist dabei ein großes Thema.


 

 

Bereits zum 14. mal treffen sich Deutschlands Pferderechtsanwälte auf dem zentralen Deutschen Pferderechtstag, der führenden Fach - und Fortbildungsveranstaltung für Rechtsanwälte mit Spezialisierung auf Pferderecht sowie für Pferdesachverständige und Pferdefachtierärzte mit Interesse an juristischen Fachfragen. Zu diesem Fachkongress kommen Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik, der Schweiz den Niederlanden und Österreich. Traditionell beginnt das Programm bereits am Vorabend mit dem Pferderechtsabend. 2018 findet dieser in Kooperation mit dem Direktorium für Vollblutzucht und Rennen auf dem traditionsreichen Vollblutgestüt und Rennstall Röttgen am 15.3.2018 statt.

 

Der Kongress in Köln am 16.3.2018 wird schon traditionell eröffnet von Prof. Dr. Ansgar Staudinger, der die über das Jahr gesammelten Entscheidungen mit besondere Bedeutung für den Pferdehandel präsentieren wird und die Auswirkungen auf die Vertragsgestaltung und  die Anwendung von rechtssicheren Klauseln für die Praxis. Der steigende Ex- und Import von Pferden gibt Anlass, das internationale Pferdekaufrecht zu vertiefen und dabei insbesondere Vor- und Nachteile der Anwendung des UN - Kaufrechts (CISG) zu erörtern. Rechtsanwalt Prof.Dr.Burghard Piltz als ausgewiesener Experte (und selbst Pferdezüchter) wird dazu aus der Praxis Stellung nehmen mit entsprechenden Empfehlungen für die Vertragsgestaltung.

 

Pferdehaltung ist kein nine to five Job sondern 24 Stunden 7 Tage die Woche. Das stellt viele Pferdebetriebe, Reitvereine und Pferdekliniken mit ihrem Personal vor besondere arbeitsrechtliche Probleme. Der bekannte Arbeitsrechtlicher und Rechtsanwalt Prof.Dr.Thomas Kania wird den Teilnehmern dazu praxisorientierte Beratungsansätze vorstellen zur Vermeidung kostenträchtiger Fallstricke ihrer Mandanten. Einmal vor Gericht sind Pferderechtsfälle insbesondere  bei Rückabwicklungen von Kaufverträgen zeitlich nie einschätzbar, und es vergehen durch die Instanzen oft Jahre, bis über das streitbefangene Pferd entschieden wird. Wissenschaft und Praxis fordern schon länger schnellere und praktikablere außergerichtliche Lösungsansätze, schon aus tierschutzrechtlichen Gründen. James Menz vom Deutschen Sportschiedsgericht und stellvertretender Generalsekretär des DIS in Köln wird den Teilnehmern  verfügbare Optionen vorstellen u.a. auch das sogenannte fast track Verfahren. Die Haftungsrisiken für Pferde haltende Betriebe für ihr Futter ist zuletzt durch die Rechtsprechung des BGH hinsichtlich der Umkehr der Beweislast deutlich verschärft worden.

 

Auch das Thema Doping durch Futtermittel ist hochaktuell und birgt erhebliche Risiken. Prof.Dr.Dirk Winter als ausgewiesener Pferdefütterungsexperte und Dekan für Pferdewirtschaft (Nürtingen) wird diese Thematik für die Teilnehmer anschaulich vertiefen.

 

Ab dem 25. Mai 2018 gilt die neue Datenschutzgrundverordnung und ein neues Bundesdatenschutzgesetz mit erheblichen Änderungen für die Zulässigkeit der Datenverarbeitung und der Datenschutzorganisation im Betrieb. Verstöße sind mit sehr hohen Bußgeldern sanktioniert, die auch die Pferdebranche betrifft. Prof.Dr.Rolf Schwartmann, Leiter der Forschungsstelle Medienrecht an der TH Köln und Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit e.V., wird den Teilnehmern den konkreten Handlungsbedarf erläutern und effiziente Praxishilfen für die proaktive Beratung verfügbar machen.

 

Der Kongress ist thematisch auch 2018 wieder sehr umfangreich und intensiv für direkte Umsetzung in der Praxis, nicht nur für Pferdejuristen.

Geleitet wird die Veranstaltung von dem Tübinger Rechtsanwalt Thomas Doeser. Weitere Informationen findet man im Internet unter www.pferderechtstag.de