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Gestern noch Jungzüchter – heute Pferdewirt „Pferdezucht“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Offz/ DL   
Montag, 20. November 2017 um 17:21
Versmold. Mehr als 54.000 Reitpferde-Zuchtstuten, rund 3000 Reitpferde-Zuchthengste und knapp 25.000 Reitpferdefohlen verzeichnete die Deutsche Reiterliche Vereinigung für 2016 – das sind beeindruckende Zahlen. Es gibt 25 der FN angeschlossene Warmblut-Zuchtverbände, die in Deutschland aktiv sind – mit einer großen Zahl von Mitarbeitern.

 

Besonders fruchtbar kann sich die Zusammenarbeit zwischen Zuchtstätten bzw. Zuchtverbänden und den „neuen“ Pferdewirten gestalten, denn seit der Novellierung der Ausbildungsverordnung der Pferdewirte in 2010 können junge, zuchtinteressierte Menschen genau diese Fachrichtung bereits von Beginn ihrer Ausbildung an wählen.

 

Üblicherweise dauert eine Ausbildung zum Pferdewirt, egal in welcher der fünf Fachrichtungen, drei Jahre und wird neben der betrieblichen Ausbildung begleitet von Berufsschulunterricht, in dem vertiefend verschiedene Themen – je nach Fachrichtung – intensiv behandelt werden. So gelingt es, eine gesunde Verbindung zu schaffen zwischen zwei gleichberechtigten wichtigen Welten:  Praxis – und Theorie.

 

Pferdewirte mit der Fachrichtung Pferdezucht absolvieren ihre Ausbildung natürlich in Betrieben, z.B. Gestüte mit eben diesem Kerngeschäft. Sie durchlaufen somit eine Ausbildung, die sich nicht nur um den täglichen Betrieb, sondern auch in vielen Lehreinheiten tiefgreifend mit den Themen der Zuchtmethodik, der Zuchtplanung und -hygiene beschäftigt. Darüber hinaus werden diese jungen Menschen besonders intensiv darin geschult, Pferde beurteilen zu können, Anpaarungsberatungen durchzuführen und Pferde für spezielle Zuchtschauen und Zuchtprüfungen vorzubereiten. Natürlich ist auch die Aufzucht von Jungpferden in einer immer professioneller werdenden Zuchtlandschaft Ausbildungsinhalt.

 

Rund 150 junge Menschen lassen sich jährlich zum Pferdewirt mit der Fachrichtung „Pferdezucht“ prüfen. Einigen von ihnen gelingt es, diese Prüfung mit Auszeichnung zu bestehen. Sie werden einmal jährlich geehrt mit der Graf-Lehndorff-Plakette in Bronze.

 

Seit 2015 ist die Verordnung über die Fortbildung zum Pferdewirtschaftsmeister in der Fachrichtung Pferdezucht in Kraft getreten, so dass hier demnächst die ersten Betriebsleiter in dieser Fachrichtung auf den Arbeitsmarkt kommen werden.

 

Zuchtverbände und Zuchtbetriebe können von dem Know-How und der Kompetenz, die diese jungen Menschen in Theorie und Praxis erworben haben, profitieren. Lassen Sie sich beraten! Die Bundesvereinigung der Berufsreiter, die sich für die Belange aller Pferdewirte in allen fünf Fachrichtungen einsetzt, informiert gern ausführlich.