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Ahlmann-Triumph beim Abschied seines Ausnahme-Hengstes Taloubet Z aus dem Sport PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Sonntag, 21. Januar 2018 um 18:47

Gesund und munter in Pension - der Hengst Taloubet Z wird von Reiter Christian Ahlmann auf der Abschiedsrunde im Schritt in Leipzig letztmals dem Publikum gezeigt

(Fotos: Kalle Frieler)

Leipzig. Sieg und Tränen – ein großartiger Abschluss einer großartigen Karriere des Hengstes Taloubet Z mit Christian Ahlmann im Sattel in Leipzig , dort, wo das Paar 2011 auch den Weltcup gewonnen hatte.

 

Einen schöneren Abschied hätte sich auch der Hengst Taloubet Z nicht wünschen können: Letzter großer Auftritt im internationalen Hochleistungssport und dann auch ein Sieg im Großen Preis von Leipzig im Rahmen der Weltcupliga, dort, wo die beiden 2011 den Weltpokal erstmals gewinnen konnten. Und am Ende flossen nur noch Tränen, auch unter den Zuschauern, die zur Schlussparade aufstanden, Schildchen hochhielten mit einzelnen Worten, die den Satz „Danke für alles“ ergaben, und mit weißen Taschentüchern wie traditionell 40.000 beim Abschied der Nationen jedes Jahr in Aachen winken. In seinen Dankesworten sagte Christian Ahlmann (43) zum Schluss: „Genieße Deine Pension, für uns bleibst Du der Hero.“ Und sein Vater Georg sagte, ebenfalls aufgewühlt: „Taloubet war das beste Springpferd der Welt, einfach phänomenal, ein besseres Pferd kann man sich nicht einmal wünschen.“ Taloubet Z wird nun im Gestüt Zangersheide in Lanaken (Belgien) in der Zucht eingesetzt.

 

Einer der letzten Sprünge des nun 18 Jahre alten Galoubet A-Hengstes mit Polydor-Blut in einer langen und erfolgreichen Laufbahn - er wird langsam abtrainiert und geht in Zangersheide in die Zucht

 

Ehe Christian Ahlmann (Marl) in der voll bestzen Halle - insgesamt kamen 72.900 Besucher zur Veranstaltung -  den Sattel abnahm und am Zügel den 18-jährigen holländisch gezogenen Hengst von Galoubet A nochmals an der Bande entlang führte auf Abschiedstour im Schritt, mussten beide im Parcours Leistung bringen. Und Frank Rothenberger (Bünde) als Chef hatte schon einiges hingestellt. Am Ende hieß der Sieger fast wie inszeniert von einer Regiegröße der Unterhaltungsbranche Christian Ahlmann auf Taloubet Z. In der mit 160.000 Euro dotierten Konkurrenz siegten die beiden nach Stechen mit 20 Hundertstelsekunden Vorsprung auf den Kolumbianer Carlos Enrique Lopez Lizarazo (52) auf dem Wallach Admara. Für den 52-maligen Nationen-Preisstarter, in Rio de Janeiro bei Olympia mit „Talou“ Bronzemedaillen-Gewinner, betrug die Prämie 40.000 Euro, an den in der Nähe der französischen Olympiastadt Grenoble lebenden Südamerikaner gingen 32.000. Den dritten Platz belegte der niederländische Vize-Europameister Harrie Smolders (37), erfolgreichster Springreiter des letzten Jahres, auf dem ebenfalls in Holland gezogenen Wallach Zinius (24.000). Dahinter folgten der dreimlige Weltcupsieger Marcus Ehning (Borken) auf Comme il faut (16.000) und Frankreichs Mannschafts-Olymiasieger Kevin Staut auf Reveur de Hurtebise (11.200). Ebenfalls fehlerfrei im Kreis von 15 Startern im Stechen blieben Douglas Lindelöw (Schweden) auf Zacramento (8.800) und der für Österreich reitende Starnberger Max Kühner auf Chardonnay (6.400).

 

In der Gesamtwertung der Westeuropaliga im Weltcup führt nach zehn von 13 Qualifikationsturnieren vor dem Finale in Paris Mitte April Kevin Staut mit 65 Punkten vor dem Schweden Henrik von Eckermann (57) und der Australierin Edwina Tops-Alexander (50). Dahinter liegen Christian Ahlmann und der in Belgien beheimatete zweimalige deutsche Meister Daniel Deußer (beide je 48 Zähler). Beide gehören nicht mehr zum Championatskader, da sie die Schiedsvereinbarung mit der deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) nicht unterschrieben haben. Darin unterwirft sich ein Sportler bedingungslos der sportlichen Gerichtsbarkeit einer Föderation. Ahlmann, der wie auch Deußer bereits vorzeitig für das Weltcupfinale in Paris-Bercy qualifiziert ist, wird das Papier nach letztem Stand auch weiterhin nicht unterzeichnen…