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Abschied von Springreiter Willi Melliger PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: GZ/ DL   
Dienstag, 06. Februar 2018 um 14:59

Olten/ Schweiz. In Olten wurde letztmals groß und bewegend an den Schweizer Ausnahme-Springreiter Willi Melliger erinnert, an der Trauerfeier nahmen mehr als 600 Menschen teil.

 

 

Nicht weniger als 600 Menschen trafen sich in der über 100 Jahre alten Säulenbasilika St. Martin von Olten, um Abschied zu nehmen vom großen Schweizer Springreiter Willi Melliger. Der gelernte Metzger hatte am 13. Dezember einen Schlaganfall erlitten, lag danach im Koma und starb am 16. Januar, er wurde nur 64 Jahre alt. Unter den Trauergästen sah man die gesamte Schweizer Verbandsspitze und ehemalige Kollegen wie Pius Schwizer, Heidi Robbiani, Martin Fuchs, Steve Guerdat und Walter Gabathuler, vom Weltverband (FEI) war Springdirektor John Roche mit Ehefrau Marie-Madeleine gekommen, Hugo Simon (Österreich) und aus Deutschland Paul Schockemöhle, Holger Hetzel und Hans-Dieter Dreher gehörten zu den Trauergästen aus dem Freundeskreis des Verstorben. Der Schweizer Markus Fuchs, langjähriger Team-Kollege, schilderte nochmals die menschlichen Stärken seines Freundes, und Sohn Kay ließ einen Brief an seinen „Papi“ verlesen. Der Altar in der Kirsche war mit weißen Rosen geschmückt, dazu einige Fotos aus dem Leben von Willi Melliger und natürlich auf seinem herrlichen Schimmel Calvaro. Am Schluss der zweistündigen Trauerfeier wurde der Song von R. Kelly gespielt: „I believe i can fly…“ (ich glaube, ich kann fliegen).

 

1993 im nordspanischen Gijon wurde Willi Melliger der erste Schweizer Europameister, dazu kam noch Gold mit der Equipe, 1996 Weltcup-Zweiter  und Monate später Silbermedaillengewinner bei Olympia in Atlanta hinter Uli Kirchhoff auf Jus de Pommes, nochmals Team-Silber 2000 in Sydney, insgesamt vier Goldmedaillen bei Europameisterschaften, insgesamt 13- mal Edelmetall bei einem Championat des Alten Kontinents, Sieg im Großen Preis von Aachen 1983 auf Van Gogh und  zahlreiche weitere großartige Erfolge – ein großer Springreiter und später ein großer Finder von Championatspferden. Aber auch als Ausbilder machte er sich einen Namen.