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Henrik von Eckermann gewann letztes Weltcupspringen der Westliga PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Sonntag, 25. Februar 2018 um 19:45

Göteborg. Das 13. und damit letzte Springen der Westeuropaliga zur Teilnahme am Weltcupfinale in Paris gewann in Göteborg Henrik von Eckermann, bester Deutscher war Marcus Ehning als Achter. In der Dressur kommt es wohl beim Finale in der französischen Hauptstadt zum Duell zwischen Isabell Werth und der Dänin Cathrine Dufour.

 

Beim kommenden 40. Finale um den Springreiterweltcup seit 1979 können Deutschlands unbeschwert auftreten. Die Last eines Favoriten drückt keinen. Zum Abschluss der Qualifikationsspringen der Westeuropaliga in Göteborg siegte der in den letzten Wochen wahrlich unglaublich beständige Schwede Henrik von Eckermann (36) im Großen Preis und sicherte sich gleichzeitig umgerechnet eine Prämie von 44.000 Euro. Der langjährige Ludger Beerbaum-Schüler, seit einem Jahr auf dem Bonner Rodderberg heimisch und selbständig in einem Stalltrakt von Karl Schneider, gewann das Stechen auf der Schneider-Stute Mary Lou vor dem Belgier Olivier Philippaerts auf Legend of Love (35.000) und dem britischen Altmeister Michael Whitaker auf Hot Stuff (26.000). Die Bilanz des Siegers, Weltcupdritter beim letzten Finale, in der Westeuropaliga 2017/18: Sieben Starts, dreimal Zweiter, einmal Erster, einmal Zehnter, einmal Zwölfter und einmal auf Rang 16.

 

Wie schon in letzter Zeit einige Male war im Stechen Marcus Ehning (Borken) der Schnellste, doch auf dem Westfalen-Hengst Comme il Faut hatte er einen Abwurf und wurde Siebter (7.000 €).

 

In der Gesamtwertung der Westliga belegte nach 13 Prüfungen von Eckermann, bisher einziger Schwede, der jemals den Großen Preis des CSIO von Italien in Rom – 2015 - gewann, den ersten Rang mit insgesamt 84 Punkten vor Frankreichs Team-Olympiasieger Kevin Staut (79) und Marcus Ehning (67). Christian Ahlmann (Marl) wurde Sechster (56), der in Belgien lebende Hesse Daniel Deußer Zehnter (48). Damit sind drei Deutsche beim Finale in Paris-Bercy (10. bis 15. April) am Start.

 

Isabell Werth und Catherine Dufour

 

Um den 33. Dressur-Weltcup seit 1986 bietet die herrliche Halle in Bercy die geeignete Bühne für die Auftritte der erfolgreichsten Reiterin aller Zeiten Isabell Werth (48) und der aufstrebenden Kronprinzessin Cathrine Dufour (26) aus Dänemark. Die zweimalige Bronzemedaillengewinnerin der letzten Europameisterschaft trat mit ihrem 15-jährigen Wallach Cassidy von Caprimond mal Donnerhall bei zwei Weltcup-Qualifikationen an und gewann zweimal, nun zum Abschluss der Westeuropaserie in Göteborg, und dabei vor Isabell Werth (Rheinberg), die den Wallach Emilio gesattelt hatte. Im Grand Prix kam die Skandinavierin auf 80,674 Zähler und lag dabei nicht gerade meilenweit vor der sechsmaligen Olympiasiegerin (79,717), in der Kür jedoch war der Abstand eindeutig: 88,2 Prozentpunkte für Cassidy und jeweils von allen Richtern auf Platz 1 gesetzt,  85,38 für den Westfalen-Wallach Emilio. Jeweils in beiden Prüfungen belegte der Schwede Patrik Kittel (41) auf dem Oldenburger Wallach Delaunay (75,413 bzw.83,615) den dritten Platz. Isabell Werth meinte anschließend, mit über 85 Prozent Zweite zu werden, „ist wohl keine Schande“. Sie erhoffe sich im nächsten Jahr noch einiges von Emilio, wenn der Galopp noch mehr verbessert sei. Cartherine Dufour, die seit letzten Dezember von Nathalie zu Sayn-Wittgenstein gecoacht wird, wird auch noch beim Turnier in Hertogenbosch (8. bis 11. März) antreten, „um sicher beim Finale in Paris dabei sein zu können.“

 

Mit 40 Punkten ist sie bisher auf dem zwölften Rang. Neun aus der Westeuropaliga haben Startrecht in Paris, der Veranstalter kann zusätzlich auch zwei Wildcards vergeben, insgesamt ist mit einem Teilnehmerfeld von rund 18 Reitern zu rechnen. Aus Deutschland dabei sind Dorothe Schneider (Framersheim) mit 72 Punkten als bisher Zweitplatzierte hinter Kittel (74), Jessica von Bredow-Eerndl (59) als Dritte und Fabienne Lütkemeier (Paderborn), die als Achter bisher 50 Zähler holte. Mehr als drei Starter pro Nation erlaubt das Reglement nicht, darunter fällt nicht Isabell Werth als Pokalverteidigerin, die in Paris mit ihrer Rappstute Weihegold antreten will.

 

Nicht gerade Freude an der Arbeit in der Scandinaviumhalle von Göteborg fand wohl der nun 17 Jahre alte holländische Hengst Unee BB. Nach dem vierten Platz im Grand Prix (74,087) verweigerte  der Gribaldi-Nachkomme schlichtweg die Mitarbeit in der Kür, so dass Reiterin Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) aufgab.
 

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