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Bei Hinterbeingamaschen die sonst so bedachtsame Schweiz schneller als FEI... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Offz/ DL   
Freitag, 02. März 2018 um 19:04

Bern. Wie die deutsche FN richtet sich auch die Schweizer Föderation auf die Zukunft ein. Auf der Vorstandssitzung wurde zum Beispiel beschlossen, dass ab dem 1. Januar 2019 nur noch Gamaschen an den Hinterbeinen benutzt werden dürfen, die allein dem Schutze dienen und nicht durch zu enges Verschnallen einen zusätzlichen Effekt bedienen, nämlich dass Pferde vor Angst auf Schmerz beim Anschlagen an Hindernisstangen die Hinterbeine höher ziehen…

 

 

Informationen aus der Vorstandsitzung sowie der Präsidentenkonferenz des Schweizerischen Verbandes für Pferdesport (SVPS). Anlässlich der Präsidentenkonferenz in Bern sind die unterschiedlichsten Themen behandelt worden. Vor allem über eines der großen Themen, nämlich Ethik und Tierschutz im Pferdesport, wurde diskutiert. Der Schweizerische Verband für Pferdesport will hier agieren, mit gutem Beispiel vorangehen und Zeichen setzen. Diverse weitere Projekte wie zum Beispiel die neue Grundausbildung oder die interne Informationsplattform laufen positiv und nach Terminplan. Erstmals wurden mögliche Kandidaten für die Nachfolge der abtretenden Vorstandsmitglieder genannt.

 

Die erste Präsidentenkonferenz im 2018 des Schweizerischen Verbands für Pferdesport hat ein Gastreferent eröffnet. Fabien Loup, Tierarzt und Leiter Fachbereich Tierschutz bei Haus- und Wildtieren beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), referierte über einige Neuerungen in der Tierschutzverordnung betreffend die Regelung für Veranstaltungen mit Tieren. Pferde seien in diesen Anpassungen nur nebenbei betroffen, trotzdem sei es wichtig, wenn man sich einige Überlegungen zu Pferdesport- oder Zuchtveranstaltungen machen würde. Neu brauche es keine Bewilligung mehr vom Kantonstierarzt, jedoch steht der Veranstalter in der Verantwortung. Aber wie reagieren, wenn Regelverstöße beobachtet werden? Fabien Loup war mit den anwesenden Vertretern der Mitgliederverbände des SVPS einig, dass dies sehr anspruchsvoll sei, und am besten als eine Art «Kommission» zu Zweit oder gar Dritt auf eine verstoßende Person zugegangen werde.

 

Ethik im Pferdesport: Agieren und nicht reagieren

 

Der Schweizerische Verband für Pferdesport nehme Ethik und Tierschutz sehr ernst und dies sei sehr wichtig für die Zukunft des Pferdesports, so Charles Trolliet, Tierarzt und SVPS-Präsident. Der SVPS werde entsprechende Ethikregeln zusammenstellen – wie dies zum Beispiel die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) bereits getan hat. An der Präsidentenkonferenz im August soll ein Entwurf diskutiert und an der Mitgliederversammlung im Herbst darüber abgestimmt werden.

 

Anpassung im Generalreglement

 

Vorstandsmitglied Peter Christen, Verantwortlicher Wettkampfsport, erläuterte weiterführend: «Unser Motto hier ist: agieren und nicht reagieren!». Der SVPS will mit seinen Pferdesportlern die Regeln festlegen, bevor dies externe Ämter oder Organisationen tun, die vielleicht fachlich nicht über das gleiche Wissen verfügen. Tatsache sei, dass das Publikum erst recht, wenn Kameras vor Ort sind, ganz genau hinschaue. Und zum Beispiel eine Verletzung am Pferd sofort sehe. Darum soll neu auch im Generalreglement des SVPS festgehalten werden, dass ein Pferd, welches während einer Pferdesportveranstaltung verletzt ist und blutet, untersucht werden müsse. Je nach Grund der Verletzung werde das Paar anschließend vom Wettkampf möglicherweise disqualifiziert. Der entsprechende Reglementsentwurf gehe in die Reglementskommission, bevor dann bis am 1. Juli alle Offiziellen informiert werden über Handhabe und Umsetzung dieses Artikels. Ziel sei es, dass für alle die gleichen ethischen Grundsätze gelten sowie alle Pferdesportler sensibilisiert werden.

 

Gamaschen an den Hinterbeinen beim Springsport: Einführung vor FEI

Weiter will der SVPS rascher agieren als der internationale Dachverband FEI betreffend Gamaschen an Hinterbeinen. Während die FEI eine stufenweise Anpassung über mehrere Jahre verfolgt, dürfen nach Vorschlag der Disziplin, wenn die Reglementskommission zustimmt, an SVPS-Prüfungen ab 1. Januar 2019 nur noch Hinterbeingamaschen verwendet werden, die lediglich das Bein schützen – analog den bereits heutigen Vorschriften an B- und Jungpferdeprüfungen.

 

Neue Fachkommission für Zäumungen und Gebisse

 

Eine neue Fachkommission, bestehend aus Ausbildnern, Personen verschiedener Disziplinen und Veterinären, soll sich mit der Verwendung von verschiedenen Zäumungen und Gebissen auseinandersetzen. Hier gingen die Meinungen stark auseinander, sagt Christen. Ziel sei es nicht, bereits nach einer Sitzung schon eine Lösung zu haben. Vielmehr gehe es darum, das Thema mal in Angriff zu nehmen.

 

Die ziemlich in die Jahre gekommenen Juryrapporte werden erneuert. Neu soll der Rapport auf eine Seite in allen Disziplinen reduziert werden und elektronisch erfasst werden. Dies soll auch dazu dienen, dass noch mehr Statistiken gemacht werden können. Diese Umsetzung wird zügig durchgeführt werden. Im März werden die neuen Vorlagen bereitgestellt und verschickt, die elektronische Umsetzung folgt im Laufe des Jahres. Bis Ende 2018 sollen alle Offizielle informiert und geschult sein.

 

Verschiedene Projekte auf Kurs

 

Das Projekt «Grundausbildung» ist auf gutem Wege, und die neuen Strukturen sollen ab 1. Januar 2019 so gelten und umgesetzt werden. 2018 werden nun die Unterlagen angepasst und die Experten und Ausbildner informiert und geschult.

Bereits in die Testphase kommt eine interne Kommunikations-Plattform, die auf Antrag des ZKV eingerichtet wurde: Ab März werden immer zwei Personen von jedem Mitgliederverband sowie der SVPS-Vorstand und die Geschäftsstelle Zugriff darauf haben. Nach einer einmaligen Registrierung soll man bei neuen Dokumenten, Informationen, Terminen informiert werden und kann die entsprechenden Dateien abholen gehen.

 

In diesem Jahr soll auch eine Revision betreffend Basisfranken und Gelder für die Nachwuchsförderung stattfinden. Dazu werden die Finanzverantwortlichen des SVPS, Gisela Marty aus dem Vorstand und Nadia Czudek von der Geschäftsstelle, mit den Finanzverantwortlichen der Regionalverbänden Termine für eine Revision der Gelder machen. So soll festgestellt werden, wie die Verwendung der Gelder in den Regionalverbänden gehandhabt wird und wie es in Zukunft laufen soll.

 

Ebenfalls auf gutem Kurs ist die Fachmesse «Canchaval», für welche deren Verwaltungsrat nun grünes Licht gegeben hat. Der SVPS plant die diversen und vielfältigen Podiumsdiskussionen im Rahmen dieser neuen Veranstaltung. Teilnahmebedingungen und weitere Informationen: www.canchaval.ch

 

SVPS wird bei Oberzolldirektion vorstellig

 

SVPS-Vizepräsident Werner Rütimann hat im Rahmen der Vorstandssitzung den Vorstand über Probleme bei der vorübergehenden Einfuhr der teilnehmenden Pferde am CSI Basel 2018 und bei kürzlich importierten Pferden informiert. Der SVPS wird die Vorkommnisse analysieren und diesbezüglich mit der Oberzolldirektion das Gespräch aufnehmen.

 

Erste Kandidaten für den Vorstand

Im Frühjahr 2019 werden drei aktuelle Vorstandsmitglieder nicht mehr zur Wahl antreten. Dies sind Werner Rütimann (Vizepräsident), Peter Christen (Wettkampfsport) und Claude Nordmann (Internationales). Die Regionalverbände haben bereits Gespräche geführt und schlagen folgende Personen vor, die einer eventuellen Nomination zugesagt haben:

Damian Müller (Vizepräsident) – ZKV

Franz Häfliger (Wettkampfsport) – ZKV

Nayla Stössel (Internationales) – OKV

Michael Hässig, OKV-Präsident, und Bruno Invernizzi, ZKV-Präsident, betonten, dass dies Persönlichkeitswahlen seien und riefen die anderen Mitgliederverbände auf, ihre Meinung anzubringen. Ziel sei es, Kontinuität einzubringen und die richtigen Personen mit den geeigneten Beziehungen und fachlichen Erfahrungen zu wählen, statt reine Interessensvertreter.

 

Per sofort in Leitungsteams oder Kommissionen gewählt wurden:

Marlyse Schatzmann, Kommission Nachwuchsförderung Dressur

Mathias Schlüssel von PluSport, Chef Administration Para-Equestrian Dressage

Laura Städler, Chefin Sport Vierkampf

Kurt Mäder, neues Mitglied Leitungsteam Springen

Der Posten des Disziplintierarzts Springen ist nach wie vor vakant.

Per sofort als Anwärter vorgeschlagen wurde:

Clemens Santschi, CC-Parcoursbauer FEI

 

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