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Kristina Bröring-Sprehe und Denis Nielsen die herausragenden Sieger in der Westfalenhalle PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Sonntag, 25. März 2018 um 17:56

Denis Nielsen, Lebenspartner der Dressurreiterin Victoria Michalke, sicherte sich in seiner noch kurzen Laufbahn in der Dortmunder Westfalenhalle auf dem Hengst Cashmoaker den Großen Preis der Bundesrepublik Deutschland - den einstmals auch die deutsche politische Prominenz hautnah verfolgte...

(Foto: Kalle Frieler)

 

Dortmund. Mannschafts-Olympiasiegerin Kristina Bröring-Sprehe war sicher die große Gewinnerin beim 66. Internationalen Reitturnier in den Westfalenhallen von Dortmund, den Großen Preis der Springreiter sicherte sich Denis Nielsen.

 

 

Die lobenswerten Bemühungen reichen nicht, um Dortmunds Hallenreitturnier wieder zu einem Großereignis werden zu lassen. Dazu fehlt in Dortmund auch die Unterstützung der Medien, die fast ausschließlich nur noch einem hinterherhecheln: Dem Fußballverein Borussia. Danach kommt fast nichts in der Westfalenmetropole. Und wenn dann gleichzeitig auch noch der Niederländer Jan Tops die internationale Hautevolee im Springsattel für lau nach Mexiko City zur geldschwangeren Global Champions Tour einlädt, kann die Veranstaltungskonkurrenz nur noch mit hängenden Schultern abseits stehen.

 

Doch für eine Reiterin war und bleibt dieses 66. Turnier im schon fast antiken Kuppelbau ein bleibendes Ereignis, für Kristina Bröring-Sprehe. Die Team-Olympiasiegerin, deutsche Exmeisterin und einst fast eine Weltranglisten-Erste auf Ewigkeit präsentierte erstmals nach 16 Monaten wieder ihren Rapphengst Desperados FRH in einem Wettkampf – und sie gewann beide Wettbewerbe, für die sie gemeldet hatte. Zunächst den Grand Prix und zwei Tage danach auch den Grand Prix Special. Im Special, den die Dressurwelt für die wichtigste sportliche Prüfung im Viereck hält, siegte die 31 Jahre alte Mannschafts-Weltmeisterin und Einzel-Olympiadritte mit dem lange verletzten Hannoveraner mit 79,851 Prozentpunkten und zwar mit Weile, wie die Galopper oder Traber sagen würden, vor der Schwedin Therese Nielshagen auf Dante Weltino (75,66) und dem Dänen Daniel Bachmann auf Blue Hors Zepter (73,936).

 

Am Tage zuvor hatte die Russin Inessa Markulova auf Mister X die Kür (78,725) für sich entscheiden können vor Reitmeister Hubertus Schmidt (Borchem) auf Imperia (76,000) und Jan-Dirk Gießelmann (Diepholz) auf Real Dancer (75,45). Von der Gold-Equipe von Rio 2016 war nur Kristina Bröring-Sprehe am Start, Isabell Werth, Dorothee Schneider und Sönke Rothenberger hatten die Einladung nach Dortmund nicht angenommen.

 

In dem seit 1955 ausgetragenen Großen Preis der Bundesrepublik für Springreiter steht nun der Name Denis Nielsen (27) auf der Legendentafel der Branche zusammen mit Fritz Thiedemann, Hans Günter Winkler, Alwin Schockemöhle, Hartwig Steenken, Piero d`Inzeo, Hugo Simon, Nelson Pessoa, Hartwig Steenken, John Whitaker, Rodrigo Pessoa, Ludger Beerbaum oder Nick Skelton. Nielsen, Deutscher Meister 2015, früher Bereiter im Gestüt Sprehe, nun in Isen/ Bayern zuhause, siegte nach Stechen auf dem Hengst Cashmoaker ohne Fehler vor den beiden ebenfalls abwurffreien Marc Houtzager (Niederlande) auf Edinus und Markus Renzel (Alt Marl) auf Stella, Vierter mit einem Fehlerpunkt wegen Zeitüberschreitung wurde Markus Brinkmann (Herford) auf Dylon. Jeder erhielt den Schlüssel für einen PKW aus dem Hause Mitsubishi, der teuerste – ein L200 – ging an Denis Nielsen. Marco Kutscher (Bad Essen), Doppel-Europameister 2005, jeweils mit Olympia-Bronze bei Olympia 2004 mit der Equipe und in der Einzelwertung dekoriert, wurde mit Charco Fünfter (6.136 €), der für Österreich reitende Starnberger Max Kühner platzierte sich mit Cielito als Sechster (4.602). Michael Jung (Horb), weltbester Vielseitigkeitsreiter, der sich verstärkt auch im Springparcours versucht, hatte im Normalumlauf einen Abwurf und wurde mit der Stute Fischersolution Elfter.