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Daniel Deußer einmal Erster einmal Dritter PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Samstag, 21. April 2018 um 14:18

 

Daniel Deußer auf dem zehnjährigen Hengst Tobago Z von Tangelo mal Mr.Blue, Dritter im Grand Prix der Global Champions Tour in Shanghai. Dem deutschen Verband wird den Hessen weiter nicht für Offizielle Internationale Turniere (CSIO) oder Championate benennen können, weil er die Schiedsvereinbarung mit der Föderationweiterhin  nicht unterschreibt.

(Foto: GCT/ Stefano Grasso)

Shanghai. Zum dritten Mal gewann der Belgier Gregory Wathelet einen Grand Prix der Global Champions Tour, diesmal in Shanghai. Bester Deutscher war als Dritter Daniel Deußer.

 

 

Das Pech des Weltcupfinals vor einer Woche in Paris verfolgt Daniel Deußer anscheinend nicht. Der zweimalige deutsche Meister, der beim Endturnier um den Weltpokal nur die zweite von drei Prüfungen „versemmelte“ und am Ende noch Achter wurde, gewann in Shanghai auf dem zehnjährigen Hengst Tobago Z die Qualifikation (47.850 €) zum Großen Preis und wurde in der mit 610.000 dotierten Hauptprüfung Dritter (91.500). Als Sieger nach Stechen ritt der 40 Jahre alte Belgier Gregory Wathelet mit der Stute Coree von Cornet Obolensky aus dem Parcours, was ihm neben Ehrenpreisen auch noch eine Prämie von 201.300 Euro einbrachte. In der entscheidenden Runde war der Vize-Europameister von 2015 über eine halbe Sekunde schneller als der britische frühere Team-Olympiasieger Ben Maher auf Explosion von Chacco-Blue (122.000). Hinter Daniel Deußer (Reijmenam/ Belgien) blieben auch Ali Bin Khalid Al Thani (Katar) auf Carolina (61.000), der Shcotte Scott Brash (Großbritannien) auf Hello Shelby, Global Tour-Gewinner 2017 Harrie Smolders (Niederlande) auf Don (27.450) und dessen Landsmann Maikel van der Vleuten auf Utopia (18.300) ohne Fehler im Stechen.

 

In der Gesamtwertung nach drei Springen führt Brash mit 99 Punkten vor Deußer und Edwina Alexander-Tops (Australien) mit je 72 Zählern sowie Wathelet (71), Maher (63) und dem Belgier Pieter Devos (60).

 

Wie der frühere Weltcupsieger Christian Ahlmann (Marl) gehört auch Daniel Deußer nicht mehr zum Championatskader in Deutschland, sie können somit auch nicht mehr für Nationen-Preise nominiert werden. Beide weigern sich, die sogenannte Schiedsvereinbarung mit der deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) zu unterschreiben. Das Papier legt fest, dass bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung, zum Beispiel wegen Dopings, wegen Medikation oder wegen der sogenannten Blutregel der Reiter kein ordentliches Gericht anrufen kann, sondern dass das Deutsche Sportschiedsgericht zuständig ist. Jahrelang, so sagte einer der beiden, habe auch der Leitwolf Ludger Beerbaum geraten, diese Vereinbarung nicht zu unterschreiben, „und ich werde auch nicht unterschreiben“, sagt Daniel Deußer, neben Marcus Ehning (Borken) der erfolgreichste Deutsche momentan im internationalen Springsport.

 

Das ganze Dilemma um Doping und Strafen und Gerichtsbarkeit sieht der bekannte Rechtsanwalt Dr. Friedrich-Wilhelm Lehmann (Schliersee) darin, „dass in Deutschland Doping zum Beispiel keine Strafsache ist. Denn sonst müsste die Staatsanwaltschaft den Beweis für ein Vergehen erbringen.“ Da Vergehen gegen die Regeln von Medikation oder Doping nicht von der Staatsanwaltschaft verfolgt werden, hat in Deutschland der Sportler den Beweis seiner Unschuld zu erbringen – was meist unmöglich ist.

 

 

 

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