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Der Bund könnte ruhig mehr für den Sport leisten... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: DOSB/DL   
Samstag, 12. Mai 2018 um 13:30

Frankfurt/ Main. Der deutsche Sport vor allem in der Spitze sieht sich vom Bund nicht gerade generös unterstützt, und das, obwohl die Steuereinnahmen sprudeln. Das geht aus einem Treffen in Frankfurt/ Mian mit Athleten und Trainern sowie der Verbandsspitze hervor.

Die Spitzensportförderung in Deutschland mit den Athletinnen und Athleten sowie den Trainerinnen und Trainern im Mittelpunkt braucht mehr Unterstützung. Inmitten laufender Haushaltsberatungen und Spekulationen in der Öffentlichkeit über den Stand der Leistungssportreform, hat sich der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in einem Informations- und Meinungsaustausch mit Vertretern seiner Mitgliedsorganisationen im „Haus des Sports“ in Frankfurt mit der aktuellen Lage befasst. Dabei haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die gemeinsame „Frankfurter Erklärung zur Leistungssportreform“ verfasst:

 

Der Leistungssport in Deutschland benötigt eine umfangreiche Reform, damit er auch zukünftig auf Weltspitzenniveau mithalten kann. Dabei ist es das vorrangige Ziel aller Bemühungen der Reform, die Situation von Athletinnen und Athleten sowie Trainerinnen und Trainern zu verbessern. Hierzu ist es unabdingbar notwendig, die vorhandenen Strukturen zu optimieren und die Rahmenbedingungen für den Leistungssport weiterzuentwickeln. Dieses Ziel wird vom DOSB in seiner Rolle als Projektsteuerer für den Sport weiterhin konsequent und verantwortungsbewusst verfolgt. In dieser Aufgabe ist er heute von all seinen Mitgliedsorganisationen noch einmal bestärkt worden.

Im Rahmen der laufenden Prüfung des Reformprozesses haben der DOSB und seine Mitgliedsorganisationen erneut bekräftigt, dass das von DOSB, BMI, SMK, den Spitzenverbänden, den Landessportbünden (LSB) und den Verbänden mit besonderen Aufgaben (VmbA) beschlossene Eckpunktepapier weiterhin die gültige Grundlage zur Umsetzung der Leistungssportreform ist. Dieses Papier ist von der DOSB-Mitgliederversammlung 2016 verabschiedet worden und hat danach die Zustimmung der Bundesregierung und des Bundestages erhalten.

 

Wir, der DOSB und seine Mitgliedsorganisationen, haben gemeinsam mit unseren Projektpartnern bereits wichtige Erfolge bei der Umsetzung der Reform erzielt:

 

Die Neustrukturierung der Bundesstützpunkte steht kurz vor dem Abschluss.

Die neuen Olympiakader, Perspektivkader und Nachwuchskader sind von den Spitzenverbänden und dem DOSB zielgerichtet und effizient aufgestellt worden. Dies führte bereits zu einer signifikanten Reduzierung und Konzentration der Gesamtkaderzahl.

 

Die Sportförderaktivitäten auf Bundes- und Landesebene sind deutlich besser verzahnt.

 

Ein systematisches Qualitätsmanagement der Verbände ist entwickelt worden. Dazu wurde das Potenzialanalysesystem (PotAS) auf den Weg gebracht und leitet damit die neue Fördersystematik für die Wintersportverbände ein. Die nachfolgenden Strukturgespräche sind bereits terminiert.

 

Um die Bedingungen für Athletinnen und Athleten sowie Trainerinnen und Trainer und die Strukturen für den deutschen Leistungssport, verstanden als Spitzen- und Nachwuchsleistungssport, weiterzuentwickeln, ist ein sukzessiver und nachhaltiger Mittelaufwuchs von Nöten, der von der Bundesregierung vom Beginn des Reformprozesses an und auch in der Koalitionsvereinbarung in Aussicht gestellt worden war. Seitens der Partner BMI und DOSB bestand von Projektbeginn an die klare Vereinbarung, dass zunächst die Erstellung des Konzeptes im Vordergrund steht und anschließend die für die Umsetzung benötigten Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die dafür notwendigen Mehrbedarfe hat der DOSB ermittelt und dem BMI vorgelegt. Die aktuellen Haushaltsplanungen im Bund für 2018 und die mittelfristigen Haushaltsplanungen für 2019 ff. sind noch keine ausreichende Grundlage zur vollständigen Umsetzung des gemeinsam verabschiedeten Reformpakets.

Die vollständige Umsetzung der Leistungssportreform ohne einen parallelen, deutlichen Mittelaufwuchs ist aus Sicht des Sports nicht möglich. Ohne Mittelaufwuchs sind die Voraussetzungen zur sportfachlich-verantwortungsvollen Realisierung nicht gegeben. Unter diesem Ansatz würde vor allem die zielgerichtete Vorbereitung unserer Athletinnen und Athleten auf die anstehenden Großereignisse wie die Olympischen und Paralympischen Spiele Tokio 2020 und die World Games Birmingham 2021 leiden.

 

Der DOSB mit seinen Mitgliedsorganisationen bittet die Akteure in den haushaltspolitischen Beratungen, die gemeinsam von DOSB, BMI, SMK, Spitzenverbänden, LSB und VmbA beschlossene Reform des Leistungssports mit aller Konsequenz zu unterstützen. Dazu müssen die zur Umsetzung dringend notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt werden, um so die Situation von Athletinnen und Athleten sowie Trainerinnen und Trainern durch eine Optimierung der vorhandenen Strukturen und Rahmenbedingungen für den Leistungssport zu verbessern. Wir werden auch weiterhin alle Maßnahmen umsetzen, die zum Erreichen der gemeinsamen Ziele beitragen. Dies geschieht im Vertrauen darauf, dass die über Jahre hinweg vereinbarten Ziele und die damit verbundenen wechselseitigen Zusagen mit der Zielstellung des gemeinsamen Projekterfolges nun auch konsequent eingehalten werden.



Die Präsentation der heutigen Veranstaltung mit dem vollständigen Fortschrittsbericht zur Leistungssportreform finden Sie hier

 

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