| Kunst und Reitsport trifft sich in Aachen beim "TSCHIO" |
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| Geschrieben von: Tobias Könighs/ dl |
| Sonntag, 12. April 2026 um 17:21 |
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Aachen. Die Spannung im Hauptstadion "Allianz Park" steigt. Während der Countdown für das Internationale Offizielle Turnier (CHIO) von Deutschland – bei den Einheimischen TSCHIO genannt - in Aachen 2026 läuft und die weltbesten Springreiter ihre letzten Vorbereitungen treffen, entsteht im Herzen des Hauptstadions etwas Besonderes. Der CHIO von Deutschland war immer etwas Besonderes oder etwas Anderes, wie man will. Den gewohnten CHIO mit Springen, Dressur, Vielseitigkeit, Fahren und Voltigieren gibt es in diesem Jahr nicht, dafür richtet die Kaiserstadt im August die Weltreiterspiele aus. Dennoch ließen sich die Aachener Macher für das Turnier mit ausschließlich Springen und Rolex Grand Prix im Mai (22. bis 24. 05.) etwas zusätzlich einfallen, das den Geist dieses außergewöhnlichen Ortes in einer ganz neuen Dimension einfängt. Ein Kunstwerk, das nicht nur an die mehr als hundertjährige Sportgeschichte erinnert – es lässt die Emotionen, die diesen Ort prägen, in Farbe und Form weiterleben. Dort, wo während des Turniers hunderte Medienvertreter die Geschichten des Reitsports in die Welt hinaustragen, verwandelt Künstler Rudolf Duric im Auftrag der Malerwerkstätten Kelleter eine bislang unscheinbare Wand des Pressearbeitsraums in ein visuelles Statement. Über 30 Meter Länge und 5 Meter Höhe legt sich das Hauptstadion in Farben, Strukturen und Perspektiven neu aus – monumental, energiegeladen und voller Atmosphäre. Ein Werk, das den Raum nicht nur verändert, sondern auflädt. Dass Kunst und Spitzensport hier auf so natürliche Weise zueinanderfinden, liegt für Philip Erbers, Vorstandsmitglied des Aachen-Laurensberger Rennvereins, auf der Hand. Als er das Werk erstmals im Raum sah, habe es ihn „förmlich eingefangen“. Es sei, so beschreibt er, als würde das Stadion selbst beginnen zu erzählen – „von Tradition, großen Momenten und den Emotionen, die diesen Ort Jahr für Jahr erfüllen“. Kunst und Sport könnten Menschen auf sehr unterschiedliche, aber ebenso tiefgreifende Weise berühren, sagt Erbers, und genau diese Verbindung sei in dem Wandgemälde spürbar. Entsprechend gespannt sei man auf die Reaktionen der internationalen Medienvertreter. Auch Rudolf Duric selbst spricht von einem besonderen Projekt. Seine Wandmalerei, sagt er, solle die Architektur nicht dekorieren, sondern verstärken. Sie schenke dem Raum Substanz und Identität und mache ihn zu einem Ort, an dem man verweilen möchte. „Dass mir diese Gestaltung anvertraut wurde, bedeutet mir viel“, erklärt er, während er an den letzten Farbschichten arbeitet. Und als wäre dieses visuelle Highlight nicht schon Ausdruck genug für das Zusammenspiel aus Ästhetik und sportlicher Exzellenz, schlägt der TSCHIO Aachen 2026 in diesem Jahr noch ein weiteres Kapitel auf: Zum ersten und einzigen Mal zieht das gefeierte Konzert „Pferd & Sinfonie“ ins legendäre Hauptstadion ein. Was dort entsteht, ist ein sinfonisches Ereignis, das die grandiose Kulisse des Stadions mit musikalischer Wucht und emotionaler Tiefe füllt – etwas, was Aachen in dieser Form noch nie erlebt hat. **************************** Tickets dafür – und für alle anderen Veranstaltungstage des CHIO Aachen 2026 – sind online, telefonisch unter 0241/9171-111 sowie in der Geschäftsstelle auf dem Turniergelände erhältlich. Beim Event vom 22. bis 24. Mai erhalten dann auch die Medienvertreter aus aller Welt ihren ersten Blick auf das monumentale Wandgemälde.
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