Farrington gewinnt US-Dollar-Millionen-Springen Drucken
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Sonntag, 29. März 2026 um 12:16

(Foto: Sportfot) 

Sie kann alles; sie ist schnell, vorsichtig, sprunggewaltig, gut zu reiten, sie ist ein unglaubliches Pferd“ - Kent Farrington über die Oldenburger Stute Greya, mit der er schon zehn Große Preise auf 5-Sterne-Niveau für sich entschied 

Wellington/ Florida. Beim Finale des mit einer Million US-Dollar dotierten Grand Prix in Wellington/ Florida, war die Hautevolee des Springsports ganz unter sich. Und Sieger wurde der US-Amerikaner Kent Farrington.

Der mit einer Million US-Dollar – rund 870.000 Euro - ausgeschriebene Große Preis der Springreiter als höchstdotierte Konkurrenz des „Winterfestivals“ in Florida hatte am Ende nach sieben Jahren erstmals wieder einen US-Amerikaner als Sieger: Kent Farrington (45). Farrington, der in Wellington einen Turnierstall unterhält, gewann diesen Rolex Grand Prix auf der zwölfjährigen Oldenburger Stute Greya nach Stechen ohne Strafpunkt vor dem ebenfalls fehlerfreien britischen Olympiasieger Ben Maher auf Enjeu de Grisien und ergatterte eine Prämie von umgerechnet rund 280.000 Euro.

Mit Bestzeit im Stechen, aber einem Abwurf, ritt Europameister Richard Vogel (29) mit Gangster Montdesir (Preisgeld rd.130.000 €) aus dem Parcours. Die beiden restlichen Ränge nach Stewchen belegten die Iren Darragh Kenny auf Eddy Blue und Jordan Coyle auf Chaccolino.

Für das Springen hatten sich 40 Reiter qualifiziert, davon waren über den diffizilen Parcours des Brasilianers Jorge nur fünf im Normalumlauf vor 10.000 Zuschauern fehlerlos geblieben. Kent Farrington, in Rio 2016 Team-Olympiadritter, Sieger in Aachen 2019 im Großen Preis beim deutschen CHIO, sagte später: „Man weiß nie, ob es perfekt war, bis eben ein Wettbewerb zu Ende ist.“ Und weiter meinte er: „Es ist immer toll, zu Hause zu gewinnen – Wellington hat sich zu einer Reitsport-Hochburg entwickelt. Das Publikum ist großartig und feuert uns alle an, besonders natürlich die einheimischen Sportler. Deshalb ist es auch so aufregend, hier zu Hause zu gewinnen.“

Der Rolex Grand Prix von Wellington zählt nicht zu den Grand Slam-Wettbewerben Aachen, Hertogenbosch, Spruce Meadows und Genf, wird aber von dem Schweizer Uhrenunternehmen stark unterstützt wie die Großen Preise der Internationalen Offiziellen Turniere (CSIO) in La Baule, Rom, Falsterbo, Dinard, Dublin und Brüssel.

Rolex Grand Prix Wellington

Stechen Farrington - Maher auf Video

 

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