Nur fliegen kann er nicht - der Richard Vogel... Drucken
Geschrieben von: Martina Brüske/ dl   
Samstag, 25. Juli 2026 um 12:25

Goch. Zaubern kann er nicht, fliegen auch nicht, aber er weiß, was er will: Europameister Richard Vogel hat beim Tiemeyer x Hetzel Young Horse Masters in Goch mit dem fünf Jahre alten Hengst Maroon die Qualifikation zum Finale der fünf Jahre alten Springpferde gewonnen.

 

 

 

Nach dem Sieg in der Großen Tour am ersten Turniertag auf der Anlage von Holger Hetzel macht der Schwabe genau dort weiter, wo er am Donnerstag aufgehört hatte. SSattelkollegin Katrin Eckermann - bestens vertraut mit der Anlage von Gastgeber Holger Hetzel - setzte mit der acht Jahre alten Chacoona Cat die Bestmarke bei den sieben- und achtjährigen Pferden. Und am Ende des Tages war es der Niederländer Gerben Morsink, der noch ein bisschen schneller war als Richard Vogel.

 

Kurz vor den Weltmeisterschaften in Aachen und den Bundeschampionaten in Warendorf erzeugt Gochs hochdotiertes Nachwuchspferde-Event große Aufmerksamkeit und wird genauestens verfolgt. Mit 125 Startern geriet der Auftakt für die 7- und 8-jährigen Pferde geradezu rekordverdächtig und nicht nur das. “Außergewöhnlich hohe Qualität” attestierten Besucher den Pferden, die beim Tiemeyer x Hetzel Young Horse Masters an den Start gehen.

 

 

Hinter Eckermann/ Chacoona Cat on Chacoon Blue folgte erneut Richard Vogel, diesmal mit United Call JPS. Der Wallach hat Vogels EM- und Olympiapferd United Touch S als Vater und stammt auch aus der Zucht von dessen Züchter und Besitzer Julius Peter Sinnack. In der Großen Tour konnte Vogel mit der United Touch-Tochter Upsala JPS Platz zwei belegen und auch noch den dritten Rang mit Quizas van Hulsbos. Lediglich der Niederländer Gerben Morsink und Corthago Z waren schneller als der WM-Kandidat aus Bensheim. Sowohl Katrin Eckermann, als auch Vogel haben eine Reihe vielversprechender Nachwuchspferde für Europas höchstdotiertes Nachwuchspferde-Turnier mit nach Goch gebracht. 

 

 

Den ersten Tageserfolg verbuchte auf der bald mustergültigen Anlage Fabienne Graefe (Ober-Castrop) mit der sechs Jahre alten Dinken-Tochter Dalwinny aus der Zucht von Timm Peters, die in zügigen 68,65 Sekunden einen sicheren Sieg produzierte - immerhin gute vier Sekunden schneller als das zweitplatzierte Paar. Für Dalwinny + Co. geht es am Samstag bereits in das mit 50.000 Euro dotierte Finale der sechs Jahre alten Springpferde, das in einer Springprüfung Kl. M** mit Stechen ausgetragen wird.

 

 

 

Um die Nutzbarkeit unserer Seiten zu verbessern, verwenden wir Cookies. Falls Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, finden Sie hier weitere Informationen. Weitere Informationen >>> Cookie-Hinweis.

Hinweis >>>