| Erstmals auch Sophie Hinners im GP der Global Tour ganz vorne |
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| Geschrieben von: Dieter Ludwig |
| Montag, 28. September 2026 um 09:48 |
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Wien. Mannschafts-Weltmeisterin Sophie Hinners steigt auf der Erfolgsleiter kontinuierlich stetig höher. Nun sicherte sich die Norddeutsche in Wien erstmals auch einen Grand Prix der Global Champions Tour und damit gleichzeitig das Ticket zur Teilnahme am Super Grand Prix in Riad (18. bis 21.November). Emile Hendrix (Niederlande), einer der früheren großen Springreiter und Talententdecker, hatte ihr sportliche Zukunft bereits vor Jahren vorhergesehen: „Sie geht ihren Weg, wenn sie gesund bleibt und sie die entsprechenden Pferde besitzt. Vom Können her bringt sie alles mit sich, um eine Große zu werden.“ Daran bestehen nun endgültig keine Zweifel mehr, wenn es um Sophie Hinners (28) geht, die aus Vierden zwischen Hamburg und Bremen stammt und drei Jahre bei Emile Hendrix als Bereiterin arbeitete und lernte. Nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft 2021, der Ehrung im Vorjahr durch die Schweizer PferdeWoche als erfolgreichste Nationen-Preis-Starterin mit den meisten fehlerlosen Runden sowie Team-Gold bei der Weltmeisterschaft im August diesen Jahres in Aachen gewann sie nun vor Schloss Schönbrunn in Wien erstmals auch einen Grand Prix der Global Champions Tour. Die 27-Malige Nationen-Preis-Starterin setzte sich in der mit 308.600 Euro dotierten Prüfung auf der Stute Iron Dames Combella durch und kassierte vor Abzug von Steuer 101.838 €. Zweiter und um 47 Hundertstel geschlagen wurde nach Stechen der alte schwedische Haudegen Peder Fredricson (54) auf dem 16-Jährigen Wallach Alcapone des Carmille. Hinter dem früheren „Sportler des Jahres“ seines Landes, Team-Olympiasieger 2021 in Tokio nach Olympia-Silber von Rio 2016 mit der Equipe, belegte der Belgier Olivier Philippaerts (33), 2012 als 19-Jähriger bisher der jüngste Gewinner des Großen Preises beim kanadischen CSIO in Spruce Meadows, mit dem Schimmel-Wallach Hipster SV den dritten Platz. Ebenfalls in der Entscheidung fehlerlos blieben im Gudrun Patteet (Belgien) auf Sea Coast Quarvaljo d`Or und der zuletzt ebenfalls durch gute Platzierungen aufgefallene Brasilianer Yuri Mansur auf QH Alfons Santo Antonio. Insgesamt hatten acht Teilnehmer das Stechen erreicht, knapp verpasst hatte die Entscheidung Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen) auf Elysium wegen eines Zeitfehlerpunktes im Normalumlauf, er wurde am Ende Neunter. In der Gesamtwertung der seit 2006 laufenden Serie blieb der gebürtige Ägypter Abdel Said (Belgien) mit 219 Punkten Erster nach zwölf von 15 Durchgängen vor dem Deutschen Christian Ahlmann (205) und Edwina Tops-Alexander (Australien), die auf 192 Zähler kommt. Dahinter folgen der Österreicher Max Kühner (191) und Katrin Eckermann (Kranenburg), die bisher 170,5 Punkte sammelte. Gesamtstand nach 12 von 15 Springen
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