







| Drei deutsche Bewerber für Sommer-Olympia - Einer bleibt übrig |
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| Geschrieben von: DOSB/ dl |
| Freitag, 05. Juni 2026 um 12:56 |
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Frankfurt/ Main. Berlin, KölnRheinRuhr und München haben ihre finalen Konzepte für die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 fristgerecht beim DOSB eingereicht. Damit biegt der nationale Auswahlprozess auf die Zielgerade ein. Ein Jahr nach Abgabe der Grobkonzepte haben drei nationale Bewerber ihre finalen Unterlagen fristgerecht beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) vorgelegt. Die Konzepte aus Berlin, KölnRheinRuhr und München erfüllen alle Voraussetzungen der ersten beiden Auswahlstufen. In Stufe 1 wurden alle Bewerbungen auf ihre operative Machbarkeit sowie die Einhaltung zentraler Mindestanforderungen geprüft. In der zweiten Phase stand die gesellschaftliche und politische Stabilität für eine Bewerbung im Mittelpunkt: München und KölnRheinRuhr sicherten diese durch klare Zwei-Drittel-Mehrheiten in Bürgerentscheiden. In Berlin liegt ein Beschluss des Abgeordnetenhauses vor – ebenfalls mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit. Der vierte nationale Bewerber Hamburg zog seine Bewerbung zurück. Mit der Abgabe der Unterlagen beginnt jetzt die dritte Stufe der finalen Konzeptbewertung. Bis Ende August prüfen der DOSB und die olympischen Spitzenverbände die Konzepte im Detail. Grundlage ist ein gemeinsamer Leitfaden, der in enger Abstimmung zwischen DOSB und Bundeskanzleramt erarbeitet wurde und sich an den zentralen Kriterien des internationalen Auswahlverfahrens orientiert. Die Evaluierungsergebnisse sollen anschließend durch eine Kommission bestätigt werden, die eine Empfehlung für das weitere Vorgehen aussprechen kann, aber nicht muss. Die finale Entscheidung, welcher Standort Deutschland im internationalen Auswahlprozess vertreten soll, fällt am 26. September auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB in Baden-Baden. DOSB-Präsident Thomas Weikert: „Die ersten beiden Phasen unseres Auswahlverfahrens haben zwei Dinge deutlich gemacht. Deutschland kann die Spiele. Und Deutschland will die Spiele. Ich danke allen Bewerbern für ihr großes Engagement und ihre intensive Arbeit in den vergangenen Monaten. Jetzt lautet die Aufgabe, das beste Konzept für Deutschland mit den größten internationalen Erfolgsaussichten zu ermitteln. Unabhängig davon, welcher der drei Standorte am Ende zum Zug kommt: Die Olympiabewerbung ist eine nationale Aufgabe. Die Spiele können einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, unser Land fit für die Zukunft zu machen.“
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