







| Julia Krajewski zum fünften Mal Deutsche Meisterin in Vielseitigkeit |
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| Geschrieben von: FN-Press/ Bo/ dl |
| Montag, 22. Juni 2026 um 07:57 |
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Julia Krajewski auf der Ehrenrunde (Foto: Stefan Lafrentz) Luhmühlen. Wie im Vorjahr holte Julia Krajewski mit Uelzener´s Nickel mit einem Start-Ziel-Sieg den Titel bei den Deutschen Meisterschaften in der Vielseitigkeit, Silber ging an Malin Hansen-Hotopp mit Carlitos Quidditch, Bronze sicherte sich Christoph Wahler mit D'Accord FRH. Zudem belegte Krajewski mit ihrem zweiten Pferd Tullabeg Platinum auch noch Rang zwei der internationalen Vier-Sterne-Wertung. „Wir lieben Luhmühlen“, sagte Julia Krajewski nach einer für sie phänomenalen Woche in der Lüneburger Heide. Luhmühlen ist seit Jahren ein gutes Pflaster für die Olympiasiegerin von Tokio. Zum fünften Mal holte die 37-jährige Pferdewirtschaftsmeisterin hier den nationalen Titel. „Immer wieder besonders, überhaupt nicht selbstverständlich. Tatsächlich jetzt mit beiden Pferden Erste und Zweite geworden zu sein, ist wirklich cool. Das zeigt einfach, was das für gute Pferde sind und wie gut sie in Form sind.“ Nicht nur gelang ihr mit dem 14-jährigen Holsteiner Uelzener's Nickel die Wiederholung des Vorjahreserfolges und der Sieg in der internationalen Vier-Sterne-Prüfung. Mit ihrem zweiten Pferd Tullabeg Platinum belegte sie zudem Rang zwei in der internationalen Vier-Sterne-Wertung und hielt sich damit bis zuletzt gleich zwei Chancen auf die Titelverteidigung offen. Während Nickels Besitzer Prof. Dr. Bernd Heicke dieses Mal von zuhause mitfieberte, verfolgte Michael Sperl, Besitzer des zwölfjährigen irischen Wallachs Tullabeg Platinum, den Erfolg seines Pferdes erstmals vor Ort in Luhmühlen. Bereits 2018 und 2019 war es Krajewski gelungen, ihren DM-Titel mit demselben Pferd – Samourai du Thot – erfolgreich zu verteidigen. Mit Uelzener's Nickel wiederholte sie dieses Kunststück nun erneut. Platz zwei für Malin Hansen-Hotopp Als Deutsche Vizemeisterin schließt Malin Hansen-Hotopp eine für sie ebenfalls starke Woche in Luhmühlen ab. „Ich bin einfach glücklich“, fasste sie ihre DM 2026 zusammen. Mit ihrem 14-jährigen Holsteiner Carlitos Quidditch (im Besitz von Dr. Bodil Ipsen) platzierte sie sich vom Start weg in den Medaillenrängen. Für das Paar, das die Deutschen Meisterschaften in Luhmühlen bereits 2022 auf Platz sieben beendet hatte, ist Silber der bislang größte gemeinsame Erfolg bei den nationalen Titelkämpfen. Bereits mit einer starken Geländerunde legten die beiden den Grundstein für die Medaille.Der Schimmel mit dem großen Galopp und dem „unbändigen Willen“ schien förmlich über die Hindernisse zu fliegen. Im abschließenden Springen blieb die Mannschafts-Europameisterin mit ihrem EM-Pferd fehlerfrei. „Der ist so fokussiert und hat einen Plan, was sein Job ist“, lobte Malin Hansen-Hotopp den Quiwi-Dream-Sohn. Platz drei für Christoph Wahler Chance genutzt: Trotz zweier Fehler im Parcours sicherte sich Christoph Wahler mit dem 14-jährigen Hannoveraner D'Accord FRH die Bronzemedaille. „Ich habe mich schon die ganze Woche darauf gefreut, mit ihm aufs Turnier zu fahren“, sagte Wahler. Nach einer Verletzungspause war es für den Diarado-Sohn der erste Turnierstart des Jahres. Wie fit D'Accord ist, zeigte er vor allem auf der Geländestrecke. Mit nur fünf Sekunden Zeitüberschreitung kam das Paar auf dem 3.874 Meter langen Kurs der Idealzeit von 6:40 Minuten näher als alle anderen Teilnehmer. „Ich hatte eher Bedenken, dass er übermotiviert sein könnte, war er aber nicht“, sagte Wahler. „D'Accord ist ein schnelles Pferd. Die paar Sekunden habe ich verbummelt. Aber ich wollte diesen ersten Ritt dieses Jahr genießen“, erklärte er mit einem Schmunzeln. Die erfolgreiche Rückkehr nach der Pause erlebten seine beiden Pferdebesitzer Stefan Haupt und Hendrik von Paepke vor Ort hautnah mit. Als beste internationale Teilnehmerin beendete die Schweizerin Nadine Minder mit Top Job´s Jalisco die CCI4*-S auf Platz vier der Gesamtwertung. Nach Rang 32 in der Dressur gelang ihr mit einer nahezu perfekten Geländerunde und nur einer Sekunde über der Idealzeit eine beeindruckende Aufholjagd bis auf Platz fünf. Mit einer fehlerfreien Runde im abschließenden Springen machte sie weiteren Boden gut. CCI5-L: Katharina Meyer beste Deutsche Während der Deutsche Meistertitel auf Vier-Sterne-Niveau ausgetragen wird, ist die Hauptprüfung der Longines Luhmühlen Horse Trials die internationale Fünf-Sterne-Prüfung (CCI5*-L). Mit einer fehlerfreien Runde im entscheidenden Springen beendete Katharina Meyer als beste Deutsche die Fünf-Sterne-Vielseitigkeit auf Platz acht. Nach Rang 19 in der Dressur hatte sie sich mit einem fehlerfreien Geländeritt und nur wenigen Zeitfehlern deutlich nach vorne gearbeitet. Es war die erste Fünf-Sterne-Prüfung sowohl für die 42-Jährige als auch für ihren selbstgezogenen 16-jährigen Hannoveraner Aspen T. Entsprechend emotional fiel die Freude nach der Nullrunde im Springparcours aus. Nach dem letzten Sprung riss Katharina Meyer die Faust hoch und feierte ihren Ritt wie einen Sieg. „Für mich habe ich gewonnen. Ich glaube, das Bedeutsame ist, dass Aspen hier bei uns in Luhmühlen geboren ist. Und er geht hier in Luhmühlen die schwerste Prüfung der Welt. Und dann schafft er das mit Doppelnull“, sagte die Lokalmatadorin überwältigt. Tatsächlich gewonnen hat die Britin Caroline Harris mit dem 12-jährigen Wallach D Day (31,1 Minuspunkte). Als Einzige überwand sie die 27 Hindernisse mit 48 Sprüngen auf dem 6.270 Meter langen Kurs in der erlaubten Zeit von 11:00 Minuten. Damit übernahm sie nach dem Gelände die Führung von ihrer Landsfrau Emily King und gab diese bis zum Ende nicht mehr ab. Insgesamt erreichten 15 der ursprünglich 20 Paare das abschließende Springen der Fünf-Sterne-Prüfung. Im CCI4*-S gingen 51 Paare an den Start, darunter 17 deutsche Reiterinnen und Reiter. Im CCI5*-L waren 21 Paare am Start, darunter zwei deutsche Teilnehmer. CCI 4* mit deutscher Meisterschaft
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