







| Deutsche Springreiter-Equipe gewinnt Nationen-Preis-Finale in Barcelona |
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| Geschrieben von: Dieter Ludwig |
| Sonntag, 04. Oktober 2026 um 18:42 |
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Barcelona. Zum vierten Mal innerhalb von zehn Jahren - 2016, 2023 und 2024 - gewinnt eine deutsche Springreiter-Equipe in Barcelona das Finale der besten Nationen-Preis-Equipen – nach Stechen gegen Brasilien. Innerhalb von zwei Monaten hatte Bundestrainer Otto Becker die richtige Eingebung zur Aufstellung der deutschen Springreiter-Equipe für ein großes Finale, zuerst für die Weltmeisterschaft in Aachen im August, die mit der Goldmedaille endete, nun für das Longines-Finale der besten Nationen-Preis-Equipen einer Saison in Barcelona. Nach dem ersten Umlauf sah bereits alles nach deutschem Erfolg aus, drei ohne Abwurf, also gingen in den zweiten Durchgang noch drei - so das Reglement - relativ unbelastet in die anscheinend finale Runde. Doch ausgerechnet der Weltranglisten-Erste und Europameister Richard Vogel patzte mit seinem Hengst Cloudio. So standen zunächst vier Strafpunkte für Deutschland auf der digitalen Wand. Das schien dennoch bereits der Erfolg, zumal große Nationen wie Frankreich, Irland, Titelverteidiger Großbritannien oder die USA und Belgien ebenfalls nicht fehlerlos durchkamen. Und dann kam auch noch Brasilien, von denen fast nur der große Rodrigo Pessoa einen großen Namen trägt. Doch die die Südamerikaner pirschten sich ran an die Spitze, ritten in der zweiten Runde fehlerlos auf Punktgleichheit mit Deutschland, beide vier Strafpunkte, Stechen um ein Preisgeld von 490.000 Euro von insgesamt 1,6 Millionen. Aber Otto Beckar hatte wieder das richtige Näschen, er schickte ausgerechnet Vogel in die entscheidende Runde, der gerade den vorzeitigen Erfolg vermasselt hatte. Aber Vogel behielt die Nerven und steuerte seinen Schimmel Cloudio- zusammen mit David Will auch Besitzer des Casall-Sohnes – makellos über die letzten Hölzer, während Pessoa mit dem Wallach Major Tom einmal patzte. Belgien, das nach der ersten Runde mit lediglich einem Zeitfehlerpunkt knapp hinter Deutschland am Erfolg roch, doch dieser winzige zeitliche Unterschied war am Ende zu viel, sonst hätte das Team von Peter Weinberg mit insgesamt vier Miesen aus zwei Umläufen ebenfalls das Stechen erreicht. So blieb am Ende der sicherlich im Moment etwas schmerzhafte dritte Platz, der sicher abgemildert wurde durch die Prämie von 220.000 Euro aus dem Gesamttopf. Und auch Extrageld gab es für Otto Becker, nämlich 15.000 € als Coach der besten Equipe, so will es die Ausschreibung. Für Deutschland ritten Marcus Ehning (52 Jahre alt/ 110. Preis der Nationen) auf dem Hengst Coolio (0 und 0 Fehlerpunkte), Jörne Sprehe (43/ 29.) auf dem Hengst Toys (0 und 0), Richard Vogel (29/ 26.) auf Coolio (0 und 4) und Sophie Hinners (28/ 28.) auf Iron Dames My Prins (4/ Streichresultat, nur eine Runde). Da Ehning und Jörne Sprehe zweimal im Normalparcours fehlerfrei blieben, wie auch von den Brasilianern Stephan de Freitas Barach auf Chevaux Primavera und Victor Castro Fomes de Lima auf Cashpaid sowie bei den Belgiern Pieter Devos auf Primo DV und außerdem noch die US-Amerikaner McLain Ward auf Jordan und Laura Kraut auf Tres Bien Z, dazu der Ire Cian O`Connor auf Chatolinue PS und der Spanier Julio Arias Cueva auf Filoua, stand der ganzen Truppe zur Verteilung nach dem Reglement ein Extrabonus in Höhe von 40.000 Euro zu. Nationen-Preis-Finale in Barcelona
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