Sie befinden sich hier: Home Magazin In Berlin tanzen inzwischen vor allem die Reiter und weniger die Pferde...

Wer ist Online

Wir haben 1021 Gäste und 1 Mitglied online

Suche

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Banner

Anzeige

Anzeigenschaltung

Google Translate

German Chinese (Simplified) Chinese (Traditional) Czech Danish Dutch English French Galician Greek Hungarian Italian Japanese Norwegian Polish Portuguese Romanian Russian Spanish Swedish Turkish Ukrainian

Zugriffe seit 16.09.2009

Anmeldung



Anzeige

Banner

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Banner

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Fotoanfragen über KHFrieler@aol.com

Anzeige

Banner

Anzeige

Banner
Anzeige



In Berlin tanzen inzwischen vor allem die Reiter und weniger die Pferde... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Donnerstag, 26. Dezember 2019 um 18:49

Die "Garde" zur Eröffnung des 6. Reiterballs im Estrel-Hotel von Berlin

Auf dem Foto (von links) Oliver Kammann, Ute Jacobs, Beate Polaski, Volkmar Polaski (Top-Schmied, fährt alle sechs Wochen nach Mellendorf  zum Beschlagen der Pferde von Madeleine Winter-Schulze), Julia Voigtländer und Christoph Dimer. 

Berlin.  Der große olympische Reitsport mit Dressur, Vielseitigkeit und Springen findet in Berlin seit 15 Jahren nicht mehr oder nur noch drei Tage Dank der Global Tour statt, aber statt Pferden im Dressurviereck tanzen nun in der Hauptstadt Reiter und Freunde dieses Sports fast schon traditionell alljährlich beim Reiterball im Hotel Estrel.

Der Fall der Mauer 1989 war gut für Deutschland, aber nicht unbedingt förderlich für Berlins Reitsport. Seit jenen unvergessenen Momenten der deutschen Geschichte lockt Berlin Besucher aus der ganzen Welt an, nur nicht die Macher der großen Reitturniere. Einmal im Jahr kommt zwar die Global Champions Tour für drei Tage in die Millionenstadt, doch unter dem Funkturm versammeln sich der Adel im Roten Rock und einige wenige, die aufgrund ihrer finanziellen Lage sich in den Kreis einkaufen können. In Berlin selbst fällt die Veranstaltung kaum auf. Global Tour-Erfinder Jan Tops legt auch keinen großen Wert auf Öffentlichkeit, ihn interessieren in erster Linie Vip`s und solche, die sich dazu zählen, weil sie für das Dabeisein ordentlich zahlen.

Als Berlin noch geteilt war, fanden von 1959 bis 1989 im Zweijahresrhythmus bundesdeutsche Meisterschaften in Dressur und Springen im alten Olympia-Reiterstadion statt, dazu kam später der Springreiter-Weltcup, der letztmals 2003 in der Berliner Messe gastierte. Nach der Wende und dem Abriss der Deutschlandhalle wurden vergebliche Versuche in anderen Hallen unternommen, doch das Echo verhallte, vor allem die Interessierten aus dem Westen fuhren eher ungern in das Velodrom in den Osten. So stand irgendwann eben Berlin nicht mehr auf dem internationalen Weltcup-Kalender.

Doch Berliner sind alles andere als Jammerer, sie lassen sich nicht hängen und träumen nicht von vergangenen Zeiten. Und so kamen sie auch auf den Reiterball, der nun zum sechsten mal in der weihnachtlich dekorierten Convention Hall im Estrel (1.125 Zimmer und Suiten) organisiert wurde von der enscheidenden Vordenkerin Ute Jacobs, der Geschäftsführenden Direktorin des größten deutschen Hotels, selbst Dressurreiterin. Insgesamt kamen nicht weniger als 1.200 Gäste, nicht nur aus Berlin und Brandenburg, auch aus Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen. Nach der Begrüßung durch die Organisatoren des Balles – Beate und Volkmar Polaski, Christoph Dimer, Julia Voigtländer, Oliver Kammann und Ute Jacobs – mit einer tänzerischen Darbietung zum weihnachtlichen Thema mit „Rockin“ around the Chrismas Tree“ und einer kurzen Anspürache von Ute Jacobs, bat der Küchenchef des Hotels zum Buffet mit knuspriger Entenkeule aus dem Ofen, Lachs mit Meerettichkruste, Ravioli mit Maronen, Birnen und Thymianschaum. Danach wurde der Schokoladenbrunnen mit Zimtschokolade und frischem Obst ein Anziehungspunkt.

Um 21 Uhr spielte die Gala Show Band Nightshift den ersten Walzer – danach wurde ausgelassen geschwoft. Um 22 Uhr startete das von den meisten erwartete spektakuläre Showprogramm „Reiter für Reiter“ mit einem Musical Medley, einem furiosen Cowgirl, Dressurreiter Ulf Ebner trat als „Nana Mouskouri“ auf, es folgten die Village People und ein Männerchor, der „Rudolph the red rose reindeer“ schmettertre. Kurz vor Mitternacht sorgten sechs Künstler von der preisgekrönten Live Show „Stars in Concert“ mit den schönsten amerikanischen Weihnachtssongs für Stimmung.

Verbandspräsident Peter Krause sowie Bernhard Feßler als Leiter des FN-Hauptstadtbüros waren danach von der Atmosphäre des gesamten Abends so begeistert, dass sie bereits von einem „Traditions-Ball“ sprachen…

 


Anzeige

Um die Nutzbarkeit unserer Seiten zu verbessern, verwenden wir Cookies. Falls Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, finden Sie hier weitere Informationen. Weitere Informationen >>> Cookie-Hinweis.

Hinweis >>>